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Chronik 2004
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Chronik 2004 der Stadt Wriezen erstellt von MR Dr. Jörg Kritzler – Stadtchronist -.

Bei leichten Minusgraden feierten die Wriezener in das Jahr 2004. Eine erfreuliche Nachricht gleich zu Beginn des Jahres fĂŒr alle Bezieher von FernwĂ€rme: Die KWW senkt den Arbeitspreis fĂŒr FernwĂ€rme um fast 11%.
Mit dem 1. Januar wurde die ehemalige Bundesstraße B 167 von Wriezen ĂŒber Rathsdorf nach Bad Freienwalde zur Kreisstraße K 6436 herabgestuft.
Nachdem nun alle Wohnungen in der altersgerechten Anlage in der Heinrich-Lehmpuhl-Strasse bezogen sind, auch die Malteser ihr Domizil dort genommen haben, zog auch die Allgemeinarztpraxis Pawlowski aus LĂŒdersdorf in die dort bereitstehenden RĂ€ume. Dazu auch von dieser Stelle herzlichen GlĂŒckwunsch und immer zufriedene Patienten.
3-DE-1264031 steht seit dem 1. Januar auf den Eiern, die auf dem GeflĂŒgelhof von Karl-Otto Pietsch in Wriezen gelegt und vertrieben werden. Ein neues Gesetz schreibt die Kennzeichnung dieses Lebensmittels vor.
Das Überbetriebliche Ausbildungszentrum ( ÜAZ ) in Wriezen ist keine selbstĂ€ndige Einrichtung mehr, sondern dem ÜAZ Frankfurt/Oder – Wriezen mit Sitz in Frankfurt/Oder als AusbildungsstĂ€tte angegliedert.
Die Firma Dach – Bau – GĂŒlisch in Bad Freienwalde feierte ihr 1- jĂ€hriges JubilĂ€um. Seit 1840 ist die Handwerkerfamilie in Wriezen ansĂ€ssig.
Der 9. Januar brachte einen Wechsel im PlauderstĂŒbchen: BĂ€rbel Leschinski, die Leiterin der Wriezener SeniorenstĂ€tte, ĂŒbergab die Leitung an Dagmar Grzona. Viele Senioren und Offizielle waren gekommen, um Frau Leschinski fĂŒr ihr langjĂ€hriges unermĂŒdliches Wirken zu danken. Der neuen Chefin sei auch von dieser Stelle aus viel GlĂŒck und Erfolg gewĂŒnscht.
Marco Reimann, seit dem 1. Januar 2003 Inhaber eines Familienbetriebs fĂŒr Gas, Wasser und Heizung, erhielt aufgrund seiner guten Bilanz bei der Firma Vaillant im Jahr 2003 die Anerkennung als „Bester NeugrĂŒnder des Jahres in Brandenburg“. Auch von dieser Stelle herzliche Gratulation.
Das Gymnasium der Stadt öffnete am 24. Januar seine Pforten zum „Tag der offenen TĂŒr“ und bot einen Einblick in die VielfĂ€ltigkeit des Unterrichts. Zur Zeit besuchen 435 SchĂŒler das Oderbruchgymnasium.
28.Januar.: Eine erneute Hiobsbotschft brachte die MOZ mit ihrem Bericht, dass die mib-Baugesellschaft Wriezen mbH sich bereits seit dem 1. Januar in Liquidation befindet. Grund sei die schlechte Auftragslage. 160 Arbeiter und Angestellte aus der Region und aus dem Bereich Beeskow erhielten ihre Entlassungen.
Der „MĂ€rkische Markt“ berichtete am gleichen Tag ĂŒber die Touristinformation im ehemaligen Wasserturm am Bahnhof der Stadt, fĂŒr viele Touristen ein Anziehungspunkt. Doch auch Wriezener BĂŒrger finden hier vieles, was von Interesse ist, so neben Fahrkarten auch regional-typische Geschenke.
Die Turnhalle im Ortsteil LĂŒdersdorf wurde am heutigen Tag geschlossen.
Im Januar hatte die Homepage der Stadt 2713 Besucher mit 16037 Seitenaufrufen.

Februar: Gleich zu Beginn des Monats eine erfreuliche Nachricht fĂŒr alle die, die am Wochenende Berlin besuchen und dabei auf das eigene Auto verzichten wollen: Ab sofort verkehren sonntĂ€glich zusĂ€tzlich 3 Buspaare nach Strausberg-Vorstadt.
FĂŒr den Schulzendorfer Bahnhof gibt es Wiederbelebungsversuche: Ein Verein will die Strecke Sternebeck – Schulzendorf fĂŒr eine Museumsbahn reaktivieren. Zur gleichen Zeit beschĂ€ftigt sich die Bahn mit dem Ausbau derStrecke Eberswalde – Werbig. Dabei entsteht fĂŒr die Stadt das Problem der Sicherung des BahnĂŒbergangs Bliesdorfer Weg, mit dem sich die Stadt seit zwei Jahren befaßt. Auf drei Kilometer gibt es in Wriezen sechs BahnĂŒbergĂ€nge. Die alte Bahnstrecke von Wriezen nach JĂ€dickendorf im heutigen Polen soll bis Bienenwerder zu einem Radweg ausgebaut werden.
Vermutlich in der Nacht zum 4. Februar drangen unbekannte Diebe in die Gartenanlage auf dem Schinderberg ein.
Auch die Wriezener SchĂŒtzengilde meldete einen Einbruch in ihr Vereinsheim.
Am 7. Februar rief die DAK zu einem sportlichen StĂ€dtewettkampf zwischen Wriezen und Bad Freienwalde auf. Von den hunderten erwarteten Teilnehmern fanden sich jedoch nur 94 ein. Bad Freienwalde konnte diesen Vergleich fĂŒr sich entscheiden.
Zum „Tag der offenen TĂŒr“ lud das Krankenhaus in Wriezen am 14. Februar, und die Besucher aus nah und fern strömten in Scharen, um sich vom Fortgang der Bauarbeiten, bzw. vom bisher Erreichten zu ĂŒberzeugen.
Der TKC, bekannt durch seine Initiative „Bunte BĂ€lle statt bunter Pillen“ erhielt von der Leiterin der Raiffeisenbank, Frau Fechner, einen Scheck in Höhe von 582 Euro, um durch den Kauf neuer Volleyballnetze die Kinder- und Jugendarbeit des Vereins weiter voran zu bringen.
Erstmalig seit Bestehen des WCC mußte am 14. Februar eine Veranstaltung mangels Interesse abgesagt werden. Ein anonymer Eintrag auf der Home-Page der Stadt gibt jedoch nicht den Machern des WCC, sondern der allgemeinen finanzpolitischen Lage die Schuld.
Die Jesusfigur am Friedhofseingang, wohl allen Alt- und Neuwriezenern bekannt, wurde am 18. Februar zur Restaurierung von ihrem angestammten Sockel entfernt.
Am gleichen Tag unterzeichneten die Stadtverwaltung und die dafĂŒr infrage kommenden Sportvereine einen Vertrag zur weiteren Nutzung der LĂŒdersdorfer Sporthalle. Die Stadt trĂ€gt die Betriebskosten.
Am 19. Februar öffnete der EDEKA – Marktkauf in der Wilhelmstraße, in der ehemaligen Reichelt – Filiale.
Im „Ferkel“ bietet Fleischermeister Burkhard Höhne ein FrĂŒhstĂŒcksbuffet an, an dem man sich fĂŒr 3.50 Euro bedienen kann. Ein Novum fĂŒr unsere Stadt, das sicher von vielen Besuchern gern angenommen wird.
Die Rosenmontagsfeier am 23. Februar gestalteten der WCC gemeinsam mit dem Neuhardenberger Carnevalsverein und dem Jugendorchester Bad Freienwalde. Abordnungen aus EisenhĂŒttenstadt, Falkenberg, Neuenhagen / Insel, Neuenhagen bei Berlin, Sternebeck – Harnekop und Bad Freienwalde gaben der Veranstaltung ein besonderes GeprĂ€ge. Damit fand die diesjĂ€hrige Session ihren krönenden Abschluß, und der BĂŒrgermeister erhielt den StadtschlĂŒssel zurĂŒck.
Auf der Stadtverordnetenversammlung am 26. Februar stellte der BĂŒrgermeister Details der von ihm entwickelten neuen Struktur der Verwaltung vor. Bereits im vergangenen Jahr hatten die Stadtverordneten die Zusammenlegung von vier zu zwei Ämtern beschlossen.
Am 28. Februar besuchte eine Gruppe japanischer Lehrerinnen die Stadt und das Grab von Dr. Koyenuma, um gemeinsam mit den Direktoren der Grundschule und der Salvador – Allende – Schule den Besuch einer SchĂŒlergruppe im Juni vorzubereiten.
Die Homepage der Stadt hatte im Februar pro Tag durchschnittlich 95 Besucher mit 593 aufgerufenen Seiten.

MĂ€rz: KAFI – der Spezialist fĂŒr Werkzeuge, Maschinen Bauzubehör und Gartentechnik, eröffnete am 1. MĂ€rz seine neuen RĂ€ume am Markt.
Seit Monaten wird am Stadthaus rekonstruiert. Aufgrund von Auflagen des Arbeitsschutzes wird die begonnene Sanierung teurer.
Mit der Eingemeindung der Dörfer von Wriezener Höhe hat sich seit dem 1. Januar auch das Einzugsgebiet der Feuerwehr Wriezen vergrĂ¶ĂŸert. 9 Wehren gehören jetzt zum Einsatzgebiet, das auf 95 Quadratkilometer gewachsen ist.
Der 6. MĂ€rz war fĂŒr die Volleyballer des TKC ein Tag des Triumphes: Nachdem sie im letzten Jahr in die Brandenburgliga aufstiegen, erreichten sie an diesem Tag den 1. Platz in der Landesliga und damit den Aufstieg in die Regionalliga. Herzlichen GlĂŒckwunsch allen Spielern und dem Trainer zu dieser tollen Leistung.
Zur stillen Kranzniederlegung am Grab von Dr. Koyenuma fanden sich 2 japanische Professoren ein, die eine Grußadresse des japanischen Botschafters in der BRD ĂŒberbrachten.
Im MĂ€rz erfolgten Dreharbeiten zu einem Film in Anlehnung an den Klassiker „Die RĂ€uber“ von Friedrich Schiller in der Justizvollzugsanstalt in Wriezen. Junge StraftĂ€ter waren die Akteure. Vorbereitungen und Proben zu dem Filmprojekt laufen bereits seit dem Herbst.
Am 12. MĂ€rz teilte die MOZ mit, dass die Gymnasien in Wriezen und MĂŒncheberg vor dem Aus stehen. Der Grund sind die sinkenden SchĂŒlerzahlen.
Das 10-jĂ€hrige „TankstellenjubilĂ€um“ feierte Dagmar Hufenbach am 18. MĂ€rz. TĂ€glich werden bis zu 1000 Kunden bedient. Herzlichen GlĂŒckwunsch.
Am 22. MĂ€rz wurde die Damen- und Herrenboutique Dewitz in der Wilhelmstrasse zum Laufsteg. Die aktuelle FrĂŒhjahrsmode wurde den zahlreichen Kundinnen und Kunden vorgestellt.
Am 23. MĂ€rz besuchte eine in Deutschland lebende Verwandte des japanischen Arztes Dr. Koyenuma die Stadt und das Grab.
Die Stadtverordnetenversammlung bestÀtigte am 25. MÀrz mehrheitlich den Haushalt 2004.
Im MĂ€rz wurden die von einer Firma errichtetetn und betriebenen Großuhren in der Wilhelmstraße und in der Hospitalstraße aus wirtschaftlichen GrĂŒnden abgebaut.
Auf dem traditionellen Gardetanzfest in Altreetz ertanzten sich die MinifĂŒnkchen des WCC den 1. Platz beim Showtanz der Kinder.
Ende MĂ€rz ĂŒberraschte uns „wriezen. de“ mit der Mitteilung, dass zwischen LĂŒdersdorf, Haselberg, Frankenfelde und Marienberg 17 neue WindrĂ€der gebaut werden sollen.
Ebenfalls im MĂ€rz kehrten die Sportfreunde vom Meeresangelteam Wriezen vom diesjĂ€hrigen Deutschen Mannschaftsvergleich im Big Game Fishing mit einer Bronzemedaille aus Kenia zurĂŒck. Herzlichen GlĂŒckwunsch auch von dieser Stelle.
Am 29. MĂ€rz, fast auf den Tag genau nach der vĂ€terlicherseits erfolgten GeschĂ€ftsgrĂŒndung in der ehemaligen BĂ€ckerei LĂ¶ĂŸkow vor 58 Jahren, schloß BĂ€ckermeister Georg MĂŒller seinen Betrieb.

April: 1. April: Wieder einmal etwas Neues im Gesundheitswesen: Die Apothekenbereitschaften werden ĂŒberörtlich geregelt, so dass es geschehen kann, dass ein wriezener Patient im Notfall seine Medikamente aus Eberswalde oder Seelow holen muß. Kein Aprilscherz !
Doch auch Erfeuliches gibt es zu berichten: Am 1. April eröffnete Sven Durau die Senfproduktion in der Freienwalder Straße und damit gibt es wieder „Wriezener Senf“. Herzlichen GlĂŒckwunsch und viel Erfolg.
Frau Wilke von der Touristeninformation in Wriezen bietet seit dem 1. April Tickets auch fĂŒr die Bahn im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg an.
In Eichwerder eröffnete Sascha Lesner einen kleinen Laden „Die Futterkrippe“. Kompakter Service rund ums Tier – so das Motto. Herzlichen GlĂŒckwunsch auch von dieser Stelle.
In ihre 10. Saison starteten die Wriezener Motorradfreunde am 3. April.
Am 10. April entfachten rund 70 Altkietzer BĂŒrger und ihre GĂ€ste ihr traditionelles Osterfeuer.
Am 13. April ließen sich die Mitglieder des Heimatvereins Eichwerder bei ihrer monatlichen Zusammenkunft vom Stadtchronisten ĂŒber die Geschichte Wriezens und des Oderbruchs berichten.
Der 15. April war fĂŒr die Mitarbeiter der Adler-Apotheke ein besonderer Tag: Genau an 411. Jahrestag des Bestehens ihrer Einrichtung bekamen die Mitarbeiter die Urkunde fĂŒr das erfolgreiche Anwenden des QualitĂ€tsmanagements. Damit ist die Adler-Apotheke die 10. Apotheke im Land Brandenburg ( von rund 500 ), die dieses Ziel erreicht hat.
Das „Trockendock“, eine sozialtherapeutische WohnstĂ€tte fĂŒr chronisch AbhĂ€ngige, konnte am 16. April das 10-jĂ€hrige JubilĂ€um feiern. Im Heim am Sonnenburger Weg leben derzeit 30 Bewohner, die von 11 Mitarbeitern betreut werden.
Am 18. April reisten 17 SchĂŒler und 4 Lehrer des Oderbruch-Gymnasiums „Leonhard Euler“ nach Hajdunanas in Ungarn zu einem Gegenbesuch an das dortige Gymnasium.
20. April: Zu ihrem 15. Treffen fanden sich ehemalige PĂ€dagogen der Stadt im „PlauderstĂŒbchen“ ein.
Am 23. April fand in der Aula der Grundschule Krausenstraße die Jahreshauptversammlung des Wriezener Carnevalclubs statt.
Am gleichen Abend eröffneten die Rathsdorfer ihre Feierlichkeiten zum 250-jĂ€hrigen Bestehen ihres Dorfes mit einem Vortrag ĂŒber die Geschichte.
Zu ihrer ersten Ausfahrt in diesem Jahr trafen sich am 24. April die Mitglieder der TSG Radsport und luden dazu auch „Nichttrainierte“ ein.
Am 25. April hielt sich Cornelia Froboes, die in Wriezen geborene bekannte und beliebte Schauspielerin und SĂ€ngerin, in ihrer Geburtsstadt auf. Begleitet wurde sie von einem Team des Bayerischen Fernsehens, das ein PortrĂ€t ĂŒber sie drehte.
Am 29. April besuchte der Gesundheitsminister des Landes Brandenburg, Herr Baaske, das Krankenhaus in Wriezen.
Ohne Erteilung von Auflagen hat der Landrat den Haushalt der Stadt fĂŒr 2004 bestĂ€tigt und die erforderlichen Genehmigungen erteilt.
30. April: Mit Musik und dem traditionellen Lampionumzug wurde der Maibaum aufgestellt.

Mai: Der Deichtag am 1. Mai zog wieder einmal zahlreiche Zuschauer von nah und fern an. Auf dem von Jerzy Grodek organisierten Pfeifenraucherturnier unterbot die Weltmeisterin Danuta Pytel aus Szczytna ( Polen ) ihren eigenen Weltrekord in 3 Stunden, 36 Minuten und 42 Sekunden.
Zum 72. Motocross in Wriezen fanden sich 3800 Besucher ein. Am 1. Mai kehrte wieder Leben in die verlassenen Werkstatt von „Fahrrad-Schulze“ in der Feuerwehrgasse ein: Hartmut GrĂŒdl eröffnete dort eine Werkstatt fĂŒr Metallbau und Zweiradservice.
Am 3. Mai eröffnete die BĂ€ckerei und Konditorei Lehmann in den RĂ€umen der ehemaligen BĂ€ckerei MĂŒller in der Wilhelmstrasse.
Am 12. Mai öffnete der Storchenturm in Altgaul seine Pforten und ist nun stÀndig besetzt.
Die Diakonie-Sozialstation stellte sich am 15. Mai als verlĂ€ĂŸlicher Partner und Helfer der Öffentlichkeit vor und gab wĂ€hrend eines Tages der offenen TĂŒr Einblicke in das TĂ€tigkeitsfeld der 32 Mitarbeiter.
Der Schulzendorfer Reit- und Fahrverein lud am 15. und 16. Mai zum traditionellen Reit- und Springturnier und bot mit 477 Nennungen mit 111 Pferdesportlern und 165 Turnierpferden erneut ein tolles Programm. Leider machte das Wetter den Veranstaltern einen Strich durch die Rechnung, so dass die Zuschauer ausblieben.
Auch das Waldbad öffnete seine Pforten, und bis zum 15. September können sich die Wriezener und ihre GĂ€ste dort kostenlos vergnĂŒgen.
Am Vorabend des Himmelfahrstages ( 19. Mai ) fand in Haselberg die 9. Scheunenparty statt. Die nun schon traditionelle Veranstaltung zog zwischen 400 und 500 AnhÀnger der Rockmusik in die Scheune von Burkhardt Leue.
Der Himmelfahrtstag ( 20.05. ) zog 33 ehemalige Gymnasiasten der Stadt mit ihren Angehörigen nach Buckow zu einem „PennĂ€lertreffen“. Aus allen Regionen der Republik waren die inzwischen 77-jĂ€hrigen angereist um miteinander ein paar schöne Tage zu verbringen.
Der Sportverein „Blau-Weiß“, mit 256 Mitgliedern der grĂ¶ĂŸte Verein unserer Stadt, bestĂ€tigte auf seiner Jahreshauptversammlung am 21. Mai Frau Regina MĂŒller aus Biesdorf in ihrem Amt als Vorsitzende.
Der Maler Carlo Schmidt-Welsche eröffnete am 22. Mai in der Malzfabrik eine Ausstellung mit Ölbildern und Aquarellen.
Der Bildhauer Horst Engelhardt und sein Sohn Jörg ĂŒbergaben nach 3-monatiger Restaurierung den Adler fĂŒr das Gefallenen-Denkmal von Altkietz.
Am 25. Mai fand eine GewÀsser- und Deichschau in allen Ortsteilen statt.
Am 27. Mai beschlossen die Stadtverordneten die Fusion der Grundschule Krausenstrasse mit der Gesamtschule „Salvador Allende“. Ziel ist es, eine weiterfĂŒhrende BildungsstĂ€tte in Wriezen zu erhalten, nachdem das „Aus“ fĂŒr das Gymnasium bereits signalisiert wurde. Der Grund sind die sinkenden SchĂŒlerzahlen.
Auf der gleichen Versammlung beschlossen die Stadtverordneten,dass sich Wriezen als Pilotgemeinde zur sogenannten doppelten BuchfĂŒhrung bewirbt, bei der ein genauer Überblick ĂŒber Vermögen und Schulden ermöglicht wird.
Rund 30 Teilnehmer aus Polen und Deutschland fanden sich am 27. und 28. Mai zur ersten Verwaltungskonferenz in Wriezen ein.
Das Schulzendorfer Tanz- und Blasorchester weilte zu Pfingsten in Wismar, um dort anlĂ€ĂŸlich der Taufe einer Kogge, mit maritimen Liedern die Besucher zu unterhalten.
„wriezen de“ hatte im Mai durchschnittlich 99 Besucher pro Tag mit 562 aufgerufenen Seiten.

Juni: „Pusteblume“ heisst seit dem 1. Juni die von der Abeiterwohlfahrt getragenene KindertagesstĂ€tte in LĂŒdersdorf. Zur Zeit werden dort 40 Kinder von 4 Erzieherinnen betreut.
Am 2. Juni wurde ein 15-jĂ€hriger auf dem Marktplatz in Wriezen Opfer eines Überfalls, bei dem er von zwei Jugendlichen schwer verletzt wurde.
Die „MOZ“ lud am 2. Juni zum Dorfspaziergang nach LĂŒdersdorf. In dem seit der Kommunalwahl 2003 zu Wriezen gehörenden Ortsteil leben zur Zeit 244 Einwohner.
Die erste gemeinsame Sitzung der Stadtverordneten von Wriezen und dem polnischen Mieszkowice ( BĂ€rwalde ) fand am 3. Juni im Rathaus statt.
Vom 3. bis zum 6. Juni traf sich in Buckow der Abiturjahrgang 1953 aus Wriezen zum Klassentreffen.
Axel Quittkat, seit 15 Jahren in Wriezen geschĂ€ftlich ansĂ€ssig, ist der Sponsor fĂŒr einen am 5. Juni eingeweihten Obelisken auf dem Markt. Dieser erinnert an die Flutkatastrophe von 1947 und an den Einsatz der Bundeswehr zur Abwehr einer Katastrophe im Jahr 1997.
„Zuhause und anderswo“ war das Thema der Fotoausstellung, die am 5. Juni in der Konzerthalle Bad Freienwalde eröffnet wurde. Dr. Horst Regling, ehemaliger BĂŒrger Wriezens, lud gemeinsam mit weiteren Fotografen zur Vernisage.
Am 07.06. eröffnete in der SchĂŒtzenstrasse „Magic Dienstleistungen“ ein BĂŒro. Wir gratulieren von dieser Stelle.
Am 9. Juni eröffnete ALDI eine neue Verkaufsstelle in der Heinrich-Lehmpuhl-Str.
Brandenburgs Justizministerin Barbara Richstein informierte am 10. Juni in der FussgĂ€ngerzone 4 Stunden lang die Wriezener ĂŒber die Bedeutung der Europawahl und die Notwendigkeit einer Teilnahme. Europawahl am 13. Juni: Wahlbeteiligung: 20,22%. PDS: 30,53%, CDU: 27,64%, SPD: 17%, FDP: 6,28%, GrĂŒne: 4,26%, Republikaner: 1,72%, NPD: 1,72%, Feministische Partei: 1,49%.
Zu einem interessanten Dorfspaziergang durch Altgaul lud die MOZ am 16. Juni ein.
Alle Absolventen der 13. Klasse des Oderbruchgymnasiums in Wriezen haben das Ziel erreicht und ihr Abitur geschafft. Dazu herzlichen GlĂŒckwunsch und viel Erfolg im weiteren Leben.
Am 19. und 20. Juni feierten die 53 Mitglieder der Schulzendorfer Feuerwehr den 75 Jahrestag ihres Bestehens mit einem zĂŒnftigen Volksfest.
FĂŒr seine mehr als 50 Jahre wĂ€hrende Mitgliedschaft in der Chorgemeinschaft Wriezen, die er maßgeblich mitgeprĂ€gt hat, wurde der langjĂ€hrige Chorleiter Martin SchĂ€licke am 21. Juni als erstes Ehrenmitglied aufgenommen.
Am 24. Juni wurde durch den BĂŒrgermeister gemeinsam mit dem Amtsdirektor von Barnim-Oderbruch der erste Spatenstich zum Bau eines Radweges Wriezen-Bienenwerder vollzogen. Die insgesamt 11 km lange Trasse verlĂ€uft auf dem ehemaligen Bahnkörper der Wriezen-JĂ€dickendorfer Eisenbahn.
Ebenfalls am 24. Juni trafen 24 Kinder einer japanischen Schule in Berlin mit ihren Betreuern fĂŒr 2 Tage in Wriezen ein, um auf den Spuren ihres in Wriezen verstorbenen Landsmannes Dr. Koyenuma zu wandeln und an seinem Grab zu beten.
Auf der Stadtverordentenversammlung am gleichen Tag wurde Wolf-JĂŒrgen Lengacker zum Stadtverordnetenvorsteher gewĂ€hlt.
Die 4. Kunstmeile in der Wilhelmstrasse wurde am 25. Juni eröffnet. 11 HobbykĂŒnstler stellen bis zum 30. Juli Proben ihres Schaffens aus.
Seit dem 25. Juni ist das Stadtmuseum um eine Attraktion reicher: 2 gusseiserne Reliefs des ehemaligen Kaiser-Wilhelm-Denkmals auf dem Markt konnten nach jahrzehntelangem Verborgensein in den KellerrĂ€umen der Stadtverwaltung endlich der Öffentlichkeit zugĂ€nglich gemacht werden.
26. Juni – Hafenfest in Wriezen. Eckhard Brennecke, Hauptorganisator des Festes zog mit seiner Idee und mit UnterstĂŒtzung weiterer BĂŒrger der Stadt hunderte Einwohner zum ehemaligen HafengelĂ€nde. Bis 2 Uhr morgens wurde gefeiert und die einhellige Meinung galt der Hoffnung auf eine Wiederholung im nĂ€chsten Jahr.
Am 26. Juni eröffnete Briede‘s PS – Shop eine neue Filiale in der Freienwalder Strasse. Es wimmelte von Gratulanten und auch von dieser Stelle herzliche GlĂŒckwĂŒnsche.
Ihr 70-jĂ€hriges Bestehen feierte die Feuerwehr Frankenfelde am 26. Juni mit einem zĂŒnftigen Dorffest.
Zum Dorfspaziergang lud die MOZ am 30. Juni nach Schulzendorf, bei dem ĂŒber Interessantes aus dem Leben der 350 Einwohner geplaudert wurde.
Per 30.Juni. hat die Stadt mit ihren Ortsteilen 8187 Einwohner.
„wriezen.de“ – die Internetseite der Stadt hatte im Juni durchschnittlich 95 Besucher tĂ€glich mit 582 Seitenaufrufen.

Juli: Eckhard Brennecke mit seiner Firma „GaststĂ€tteneinrichtungen & Schankanlagenbau“ feierte am 1. Juli das 20-jĂ€hrige Bestehen.
Auch Elektromeister Burkhard Weber hatte an diesem Tag sein 20-jĂ€hriges FirmenjubilĂ€um. Beiden sein auch von dieser Stelle weitere Erfolge gewĂŒnscht. Z
um traditionellen Sommerkonzert lud der Wriezener Gewerbeverein am......in die Marienkirche. Wieder einmal verstand es der Berliner Cellist Joachim Scheitzbach, seine vielen Zuhörer mit Werken aus der Barockzeit zu begeistern.
Am 15. Juli erfolgte die Übergabe des ersten Bauabschnitts der Justizvollzugsanstalt Wriezen. Zur Einweihung dieses 26 Millionen Euro teuren GebĂ€udes konnte die Justizministerin des Landes, Barbara Richstein und an ihrer Seite die Finanzministerin Dagmar Ziegler begrĂŒĂŸt werden. Bestandteil der Übergabe war ein von den jugendlichen Insassen aufgefĂŒhrtes TheaterstĂŒck „Die RĂ€uber von Wriezen“.
„250 Jahre Rathsdorf“ hieß es am dritten Wochenende im Juli. Zahlreiche Besucher aus nah und fern fanden sich ein, um gemeinsam mit den Bewohnern des zu Wriezen gehörenden Ortsteiles dieses JubilĂ€um zu begehen.
Am 17. Juli fand in Schulzendorf das erste Kutschen – Fahrturnier auf dem Reitplatz statt. 16 Kutschen stellten sich den strengen Augen des Schiedsrichterteams.
Das Krankenhaus in Wriezen beendete seine Umbauphase. Nach zweijÀhriger Sanierung konnten die nun modern eingerichteten Zimmer bezogen werden.
Am 24. Und 25. Juli fand die 4. Beach-Volleyball-Masters statt, die dem Andenken des in Wriezen verstorbenen japanischen Arztes Dr. Koyenuma gewidmet sind. Mit enormen Einatz haben die Mitglieder des ausrichtenden TKC im Vorfeld eine TribĂŒne gebaut. 16 Frauen- und 27 Herrenmannschaften aus mehreren BundeslĂ€ndern gingen an den Start.
Zahlreiche Anfragen an die Touristeninformation im Wasserturm der Stadt blieben zur Zeit unbeantwortet. Auf dem Höhepunkt der Sommersaison, die erfahrungsgemĂ€ĂŸ zahlreiche Besucher in die Stadt lockt, gab es keinen Ansprechpartner fĂŒr die Touristen. Die Vereinsvorsitzende machte aus KostengrĂŒnden den Vorschlag, den Tourismusverein aufzulösen und zog sich aus persönlichen GrĂŒnden zurĂŒck.
Die Sanierungsarbeiten am Rathaus wurden zum Teil beendet und Teile des GebĂ€udes erstrahlten im ursprĂŒnglichen Glanz. Diese Tatsache gab den BĂŒrgern der Stadt Anlaß zur Diskussion, ob die Fassade wieder mit wildem Wein berankt werden soll.
In einem Interview mit der MOZ ( 27. Juli ) beklagte sich Peter Alt, der in der Wriezener SchĂŒtzenstraße eine private Arbeitsvermittlung aufbaute, daß er 300 offene Stellen zu vergeben hĂ€tte, jedoch ĂŒberall auf Desinteressse stoßen wĂŒrde. Angesichts der hohen Arbeitslosenzahlen in der Region unverstĂ€ndlich.
www.wriezen .de, die Homepage der Oderbruchhauptstadt, hatte im Juli durchschnittlich 87 Besucher pro Tag mit 459 Seiten – Aufrufe.

August: Großes GelĂ€chter lösten die wieder einmal ĂŒberall sichtbaren Wahlplakate aus, da an mehreren Straßenlaternen neben der Spitzenkanditatin der SPD und dem Spitzenkanditaten der CDU auch ein Plakat der „Marktschreier“ hing und viele Wriezener hier einen Bezug herstellten.
Am 1. August trat in der Stadtverwaltung eine neue Verwaltungsstruktur inkraft, nach der es jetzt 2 Amtsbereiche ( Finanz- und Hauptverwaltung und Bau- und ordnungsbehördliche Verwaltung ) und 4 Sachgebiete gibt.
Seit dem 1. August gibt es in der Stadt eine neue Attraktion, den Kanuverleih Brennecke. Dazu sei auch von dieser Stelle der Chefin, Frau Monika Brennecke, viel GlĂŒck und Erfolg gewĂŒnscht.
Seit dem 3. August verlassen die Container der Interimsstation am Krankenhaus das GelĂ€nde, nachdem nach sie 2 Jahre und 1 Monat als vollwertige Ausweichstation fĂŒr das in Rekonstruktion befindliche HauptgebĂ€ude gedient hatten.
Nach dem Umbau eröffnete der Frische-Backshop in der Freienwalder Straße seine Filiale mit dazugehörigem Hofcafe am 5. August.
FĂŒr 69 ABC-SchĂŒtzen begann am 9. August der erste Schultag.
Seit Anfang August besteht in der Stadt neben dem als Auslaufmodell eingestuften Gymnasium nur noch eine eigenstÀndige Bildungseinrichtung, die Salvador-Allende-Schule mit 2 HÀusern als Standorte.
Am 10. August stellte ein Berliner BĂŒro den Rathsdorfern das Vorhaben „Dorferneuerungsplan“ vor und OrtsbĂŒrgermeister Lothar Ewert forderte die Einwohner auf,sich tatkrĂ€ftig in die Arbeitsgruppe einzubringen.
Am 11. August war Dorfrundgang in Biesdorf und die Heimatzeitung stellte Vereine und BĂŒrger des Ortsteiles mit ihren Sorgen und Nöten, aber auch mit Hoffnungen und Taten vor.
Einen Blick von oben auf die Wriezen erlaubte die MOZ am 14. August mit einem Luftbild der Stadt. „Reitertag in Schulzendorf“ hieß es am 14. August, zu dem der rĂŒhrige Schulzendorfer Verein eingeladen hatte.
Die Kleingartensparte „An der Volzine“ lockte am gleichen Tag zahlreiche Mitglieder und GĂ€ste zum Sommerfest in ihre Anlage.
Dem Hobbyangler Jens Herder gelang es am 18. August einen 1,66 m langen und 65 Pfund schweren Wels an Land zu ziehen und damit den Beweis anzutreten, daß es doch noch große Fische in der Oder gibt.
Im Landgasthof „Zum Alten Fritz“ in Altlewin fanden sich am 18. August unter FederfĂŒhrung des Wriezener BĂŒrgermeisters Uwe Siebert GaststĂ€tten- und Hotelinhaber der Region zusammen, um einen neuern Tourismusverein zu grĂŒnden, der auf gemeinnĂŒtziger Basis arbeitet.
21. August: Der Opelclub Oderbruch veranstaltete gemeinsam mit den Spreeblitzen Berlin die 7. Orientierungsfahrt und das 2. Opeltreffen in Schulzendorf.
Haselberg lud am 28. August zum 20. Erntefest. Die Einwohner und viele GÀste aus den Nachbardörfern vereinte ein festlicher Umzug.
Zum Ende des Monats lief der Vertrag der Stadt mit der TierÀrztin Karla Stumpe als Tierheimbetreiberin aus.
12 Jahre lang hat sie sich um herrenlose Katzen und Hunde aus der Region gekĂŒmmert.
Die InternetprÀsenz der Stadt hatte im August durchschnittlich 96 Besucher pro Tag, die 519 Seiten aufriefen.

September: Am 4. September luden die Schulzendorfer zum traditionellen Ernte- und Heimatfest und aus nah und fern kamen die Besucher.
Am 11. September gingen die Einwohner von Biesdorf wie in alten Zeiten in die mit Feld- und GartenfrĂŒchten geschmĂŒckte Kirche, um beim Erntedankfest Gott fĂŒr die reiche Ernte zu danken.
Bereits ihr 20. Erntefest feierten die Haselberger, das, wie in jedem Jahr bunt und erfolgreich war.
Zum 16. „HumpenspĂŒlen“ fanden sich die Freunde des Förderveins der Freiwilligen Feuerwehr am 12. September im Humpensaal ein und ließen sich von der Kameraden der Wehr ĂŒber die AktivitĂ€ten der letzten beiden Jahre berichten und wohnten einer VorfĂŒhrung des von ihnen gestifteten Sprungkissens bei.
In den Abendstunden des gleichen Tages wurde in der Ruine der Marienkirche das Musical „Hoffnungsland“ aufgefĂŒhrt. Über ein Jahr lang hatten LaienkĂŒnstler aus Wriezen und dem Umland hart geprobt, um sich auf dieses Ereignis vorzubereiten.
Am 15. September wurde der neu gestaltete untere Markt fĂŒr den Verkehr freigegeben.
Seit Mitte September wurden Bauarbeiten an der Treppe zur Sparkasse in der Frankfurter Str. durchgefĂŒhrt. Das imposante und wohl schönste GebĂ€ude der Stadt war 1781 vom Kammerrat Noedelchen errichtet worden.
Bei der Landtagswahl am 19. September beteiligten sich von 6789 Wahlbertechtigten nur 2969, das sind 43,7%. Mit 29,9% erhielt die SPD die meisten Stimmen, gefolgt von der PDS mit 28,4%, der CDU mit 19,3% und der DVU mit 9,3%.
Ein Dorfrundgang durch Neugaul am 22. September bot Interessantes und Historisches aus dem Dorf zwischen dem Landgraben und der Alten Oder.
Am 24. September fand in Wriezen das erste Treffen der ehemaligen Angehörigen der aufgelösten Patenkompanie des Pionierbatallions Storkow statt.
26. September: Bei den Deutschen Meisterschaften im Hundesport ( SGSV ) an diesem Wochenende in Mönchengladbach konnte GĂŒnter Hytra aus Wriezen mit „Uran Airport Hannover“ einen beachtlichen 7. Platz erringen. Herzlichen GlĂŒckwunsch.
Am 28. September wurde ein neuer Vorstand der Schulkonferenz der Grund – und Gesamtschule „Salvador Allende“ gebildet. Susann Persiel aus Altwriezen/Beauregard wurde zur Vorsitzenden gewĂ€hlt.
Am gleichen Tag berichtete der „Oranienburger Generalanzeiger“ in einem umfangreichen Beitrag ĂŒber die Wriezener Freiwillige Feuerwehr und die Humpentafel.
Eine Abordnung Wriezener Gewerbetreibender wandte sich am 30. September an die Stadtverordneten mit der Bitte, das Fahrverbot in derWilhelmstraße aufzuheben und die FußgĂ€ngerzone wenigstens teilweise fĂŒr den Fahrzeugverkehr zu öffnen.
www.wriezen.de hatte im September pro Tag durchschnittlich 114 Besucher, die 657 Seiten aufriefen.

Oktober: Marita Zapf eröffnete am 1. Oktober einen mobilen Friseursalon. Herzlichen GlĂŒckwunsch.
Die SchĂŒtzengilde rief am 2. Oktober zum Königsschießen, der SchĂŒtzenbruder Dieter Stein konnte sich in diesem Jahr den Titel mit dem Kleinkalibergewehr erkĂ€mpfen.
3. Oktober: In der Nacht zum Sonntag wurde in der Stadthalle die diesjĂ€hrige Miss MĂ€rkisch Oderland gekĂŒrt. Die 22-jĂ€hrige Rebecca Krause entfĂŒhrte den Titel nach Oranienburg.
Am 4. Oktober eröffnete die Friseurmeisterin Claudia Barth ihren mobilen Fiseursalon. Dazu herzlichen GlĂŒckwunsch und viele zufriedene Kunden.
Am 6. und 7. Oktober fanden sich Senioren in der Salvador-Allende-Schule ein, um die ersten Schritte am PC zu erlernen. Schulleiter Ulrich Oestermann und der Lehrer fĂŒr Arbeitslehre und Technik Peter Glowatzki sahen ihr Anliegen darin, den Ă€lteren MitbĂŒrgern die Scheu vor dieser Technik zu nehmen und BerĂŒhrungsĂ€ngste abzubauen.
Zu einer gemeinsamen Aktion der Polizei und der wriezener Autowerkstatt GrĂŒnspeck kam es am 7. Oktober an der Tankstelle in der Freienwalder Straße. WĂ€hrend die Polizei den „Blindschleichern“ mit ihren defekten Lichtanlagen auf der Spur war, boten die Mannen um Thomas GrĂŒnspeck gleich vor Ort ihren Service an. Insgesamt eine gelungene Premiere.
Zu einer Modenschau lud das Modehaus Dewitz in der Wilhelmstraße interessierte und modebewußte Wriezener am 11. Oktober ein.
Am 14. Oktober verstarb Manfred Heisrath im Alter von 75 Jahren.- Mehr als zwei Drittel seines Lebens widmete er sich neben seiner beruflichen TĂ€tigkeit als SportpĂ€dagoge der sportlichen Entwicklung in seiner Heimatstadt und weit darĂŒber hinaus.
Zur ersten Mode- und Frisurenschau, initiiert von Friseurmeister Daniel Schwefel, wurde am 23. Oktober in den Saal des Amtes Barnim-Oderbruch geladen. 100 GÀste folgten mit Spannung den Darbietungen und hoffen auf eine Wiederholung im nÀchsten Jahr.
Am 25. Oktober schloss die Filiale der Post in der Freienwalder Straße. Ab dem 26. Oktober gibt es in Wriezen lediglich eine Postagentur in der Wilhelmstr. 41. Damit endete nach 294 Jahren ein StĂŒck Postgeschichte der Stadt. Gleichzeitig öffnete ein FachgeschĂ€ft fĂŒr TV, Video, HiFi, Telekom und HausgerĂ€te im gleichen Haus.
Am gleichen Tag berichtete die „MĂ€rkische Oderzeitung“ ĂŒber rĂŒcklĂ€ufige Einwohnerzahlen im Bereich Bad Freienwalde/Wriezen und daraus resultierende mögliche Konsequenzen. Weiterhin sei die Tendenz fallend.
28. Oktober: Erneut wandte sich der zur Zeit 30 Mitglieder zĂ€hlende Gewerbeverein der Stadt an die Stadtverordneten mit der Bitte um eine Lösung des Problems Wilhelmstraße und deren Öffnung fĂŒr den Fahrzeugverkehr. Schon zuvor hatte ĂŒber rund 4 Wochen hinweg dieses Problem heftige Diskussionen bei der Einwohnerschaft ausgelöst.
Seit dem 29.Oktober können die Wriezener auch das Bad Freienwalder Lokalfernsehen ĂŒber Kabel empfangen. RegelmĂ€ĂŸig wird dazu auch ĂŒber lokale Ereignisse aus unserer Stadt berichtet.
Zur Jahreshauptversammlung lud am 29. Oktober der Förderverein der Marienkirche, der zur Zeit 121 Mitglieder hat und dessen Hauptziel die Bewahrung und der Wiederaufbau der Marienkirche ist.
Im Oktober bestand die Wriezener SchĂŒlerhilfe zehn Jahre. Über 310 SchĂŒler aus Wriezen und Umgebung haben in dieser Zeit die Angebote genutzt und konnten ihre Zensuren verbessern.

November: Am 1. November eröffnete Kathleen Noack einen Ebay – Service. Herzlichen GlĂŒckwunsch und viel Erfolg, der Bedarf ist sicher vorhanden.
Die Goldene Ehrennadel des Sportbundes bekam Wolf-JĂŒrgen Lengacker anlĂ€sslich seines 60. Geburtstages am 4. November fĂŒr seine Verdienste als Vorsitzender des Kreissportbundes MĂ€rkisch –Oderland ĂŒberreicht.
Seit dem 6. November haben die Wriezener ihre Jesusfigur auf dem Friedhof zurĂŒck. Das unter Denkmalschutz stehende Wahrzeichen war derart marode, dass es einer dringenden Renovierung bedurfte.
14.November.: Das Studio „Art & Waise“, ein Zusammenschluss junger Musiker aus mehreren Bands, erhielt beim Jugendkulturwettbewerb 2004 der Carl-Hans Graf von Hardenberg-Stiftung den ersten Preis.
TradionsgemĂ€ĂŸ fand anlĂ€sslich des Volkstrauertages eine stille Kranzniederlegung im Gedenken an die Opfer des Kriege und der Gewalt auf dem hiesigen Friedhof statt. Zahlreiche BĂŒrger waren dem Aufruf gefolgt. Das Schulzendorfer Blasorchester umrahmte die Veranstaltung.
Das Landesamt fĂŒr Verbraucherschutz teilte dem Sportverein Blau-Weiß mit, dass ĂŒber einen Zuschuss zum Bau eines Sportlerheims in diesem Jahr nicht mehr entschieden wird, da kein Geld mehr zur VerfĂŒgung stehen wĂŒrde. Die Vereinsvorsitzende des FSV BW , der zur Zeit mit 282 Mitgliedern grĂ¶ĂŸte Verein der Stadt,teilte im Internet mit: „ Der Vorstand des FSV gibt nicht auf.“
21. November: Am Totensonntag erfolgte die feierliche Einweihung der restaurierten Jesusfigur auf dem Friedhof mit einer Andacht.
24. November: Die Marien-Apotheke zog vom Marktplatz in die Frankfurter Straße Nr. 63.
Am gleichen Tag traf das langersehnte „KönigsgerĂ€t“ der Feuerwehr, die 513 000 Euro teure Drehleiter in Wriezen ein und wurde von den Angehörigen der Ă€ltesten Wehr der Mark jubelnd begrĂŒĂŸt.
25. November: Eine Abordnung der Stadtverordneten reiste auf Einladung zu einem Gegenbesuch in die polnische Partnerstadt Mieszkowice.
Seit November wissen wir ĂŒbrigens, dass Wriezen ein „polnisches GrenzstĂ€dtchen“ ist. Frau Marita Friedrich ĂŒberbrachte uns einen Ausschnitt aus dem „SĂŒdkurier“ vom September 2002 mit einem Bericht ĂŒber den Auftritt der Meersburger Knabenmusik in der Marienkirche im „polnischen Wriezen“.
„www.wriezen.de“ wurde im November pro Tag im Durchschnitt von 127 Besuchern angeklickt.

Dezember: Der Handwerker-MĂ€nnerchor und das Jugendblasorchester aus der Nachbarstadt Bad Freienwalde luden zum traditionellen Adventskonzert in die katholische Kirche in der Freienwalder Strasse ein. Die große Anzahl von Besuchern zeigte, mit wie viel Freude und Interesse dieses Konzert, das nun schon zur Tradition geworden ist, angenommen wird.
Vom 10. bis zum 12. Dezember fand in der Stadthalle die 12. Kreisschau des Kreisverbandes MĂ€rkisch-Oderland der RassegeflĂŒgel- und KleintierzĂŒchter statt. Auch in diesem Jahr wurde sie wieder ein voller Erfolg. 122 ZĂŒchter , darunter 14 Jugendliche, stellten rund 1000 Tiere aus.
Am 8. Dezember lud die Diakonie zur Seniorenweihnachtsfeier diesmal in den Amtsaal ein, wo reichlich Platz den Ă€lteren Wriezenern zur VerfĂŒgung stand.
Mit dem neuen Fahrplan am 12. Dezember trat die Ostdeutsche Eisenbahn die Nachfolge der Bahn an, die als Nachfolgerin der Deutschen Reichsbahn die Bahnstrecke ĂŒber Eberswalde nach Berlin-Lichtenberg befĂ€hrt.
Der diesjÀhrige Weihnachtsmarkt fand am 17. und 18. Dezember statt und zog trotz des schlechten Wetters viele Wriezener und GÀste aus den umliegenden Ortschaften in seinen Bann.
Hobbyfotografen und Maler stellten zur gleichen Zeit im alten Brauhof ihre Werke aus und boten bei GlĂŒhwein und GebĂ€ck einen Einblick in ihr kĂŒnstlerisches Schaffen.
In den Abendstunden des 17. und 18. Dezember fanden im Saal des Rathauses die traditionellen Weihnachtskonzerte mit dem Cellisten Hans-Joachim Scheitzbach statt, die wieder viele Besucher in ihren Bann zogen und auf das bevorstehende Fest einstimmten.
Der BĂŒrgermeister unserer Stadt, Uwe Siebert, wurde am 17. Dezember 50 Jahre alt. Viele GĂ€ste aus nah und fern ehrten den Jubilar, dem auch von dieser Stelle noch einmal GlĂŒck gewĂŒnscht wird.
„Wriezener Hof“ heißt eine neue GaststĂ€tte, die am 22. Dezember in der Frankfurter Straße am Plus-Markt öffnete und zu der wir unsere herzlichen GlĂŒckwĂŒnsche fĂŒr ein erfolgreiches Wirken und stets zufriedene GĂ€ste aussprechen.
Am 26. Dezember, dem 2. Weihnachtsfeiertag, lud der Haselberger Sportverein Jahn 1962 zum traditionellen Sylvesterlauf, der seit 15 Jahren an jedem letzten Sonntag im Jahr durchgefĂŒhrt wird. Rund 70 LĂ€uferinnen und LĂ€ufer kamen, um die sieben, bzw. drei Kilometer lange Strecke zu bewĂ€ltigen.
Über die derzeitige Situation im Krankenhaus MĂ€rkisch-Oderland, speziell im Teilbereich Wriezen, informierte die GeschĂ€ftsfĂŒhrerin Angela Krug in der „MĂ€rkischen Oderzeitung“ vom 27.Dezember.
Die Wriezener Jugend wartet auf Frost, denn die am oberen SchĂŒtzenplatz fertiggestellte Spritzeisbahn soll ĂŒbergeben werden. 92 000 Tausend Euro hat diese neue Sportanlage gekostet, davon 69 000 Euro an Fördermitteln.
Die Homepage der Stadt hatte im Dezember durchschnittlich 133 Besucher pro Tag.