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Chronik 2004
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Chronik 2004 der Stadt Wriezen erstellt von MR Dr. Jörg Kritzler – Stadtchronist -.

Bei leichten Minusgraden feierten die Wriezener in das Jahr 2004. Eine erfreuliche Nachricht gleich zu Beginn des Jahres für alle Bezieher von Fernwärme: Die KWW senkt den Arbeitspreis für Fernwärme um fast 11%.
Mit dem 1. Januar wurde die ehemalige Bundesstraße B 167 von Wriezen über Rathsdorf nach Bad Freienwalde zur Kreisstraße K 6436 herabgestuft.
Nachdem nun alle Wohnungen in der altersgerechten Anlage in der Heinrich-Lehmpuhl-Strasse bezogen sind, auch die Malteser ihr Domizil dort genommen haben, zog auch die Allgemeinarztpraxis Pawlowski aus Lüdersdorf in die dort bereitstehenden Räume. Dazu auch von dieser Stelle herzlichen Glückwunsch und immer zufriedene Patienten.
3-DE-1264031 steht seit dem 1. Januar auf den Eiern, die auf dem Geflügelhof von Karl-Otto Pietsch in Wriezen gelegt und vertrieben werden. Ein neues Gesetz schreibt die Kennzeichnung dieses Lebensmittels vor.
Das Überbetriebliche Ausbildungszentrum ( ÜAZ ) in Wriezen ist keine selbständige Einrichtung mehr, sondern dem ÜAZ Frankfurt/Oder – Wriezen mit Sitz in Frankfurt/Oder als Ausbildungsstätte angegliedert.
Die Firma Dach – Bau – Gülisch in Bad Freienwalde feierte ihr 1- jähriges Jubiläum. Seit 1840 ist die Handwerkerfamilie in Wriezen ansässig.
Der 9. Januar brachte einen Wechsel im Plauderstübchen: Bärbel Leschinski, die Leiterin der Wriezener Seniorenstätte, übergab die Leitung an Dagmar Grzona. Viele Senioren und Offizielle waren gekommen, um Frau Leschinski für ihr langjähriges unermüdliches Wirken zu danken. Der neuen Chefin sei auch von dieser Stelle aus viel Glück und Erfolg gewünscht.
Marco Reimann, seit dem 1. Januar 2003 Inhaber eines Familienbetriebs für Gas, Wasser und Heizung, erhielt aufgrund seiner guten Bilanz bei der Firma Vaillant im Jahr 2003 die Anerkennung als „Bester Neugründer des Jahres in Brandenburg“. Auch von dieser Stelle herzliche Gratulation.
Das Gymnasium der Stadt öffnete am 24. Januar seine Pforten zum „Tag der offenen Tür“ und bot einen Einblick in die Vielfältigkeit des Unterrichts. Zur Zeit besuchen 435 Schüler das Oderbruchgymnasium.
28.Januar.: Eine erneute Hiobsbotschft brachte die MOZ mit ihrem Bericht, dass die mib-Baugesellschaft Wriezen mbH sich bereits seit dem 1. Januar in Liquidation befindet. Grund sei die schlechte Auftragslage. 160 Arbeiter und Angestellte aus der Region und aus dem Bereich Beeskow erhielten ihre Entlassungen.
Der „Märkische Markt“ berichtete am gleichen Tag über die Touristinformation im ehemaligen Wasserturm am Bahnhof der Stadt, für viele Touristen ein Anziehungspunkt. Doch auch Wriezener Bürger finden hier vieles, was von Interesse ist, so neben Fahrkarten auch regional-typische Geschenke.
Die Turnhalle im Ortsteil Lüdersdorf wurde am heutigen Tag geschlossen.
Im Januar hatte die Homepage der Stadt 2713 Besucher mit 16037 Seitenaufrufen.

Februar: Gleich zu Beginn des Monats eine erfreuliche Nachricht für alle die, die am Wochenende Berlin besuchen und dabei auf das eigene Auto verzichten wollen: Ab sofort verkehren sonntäglich zusätzlich 3 Buspaare nach Strausberg-Vorstadt.
Für den Schulzendorfer Bahnhof gibt es Wiederbelebungsversuche: Ein Verein will die Strecke Sternebeck – Schulzendorf für eine Museumsbahn reaktivieren. Zur gleichen Zeit beschäftigt sich die Bahn mit dem Ausbau derStrecke Eberswalde – Werbig. Dabei entsteht für die Stadt das Problem der Sicherung des Bahnübergangs Bliesdorfer Weg, mit dem sich die Stadt seit zwei Jahren befaßt. Auf drei Kilometer gibt es in Wriezen sechs Bahnübergänge. Die alte Bahnstrecke von Wriezen nach Jädickendorf im heutigen Polen soll bis Bienenwerder zu einem Radweg ausgebaut werden.
Vermutlich in der Nacht zum 4. Februar drangen unbekannte Diebe in die Gartenanlage auf dem Schinderberg ein.
Auch die Wriezener Schützengilde meldete einen Einbruch in ihr Vereinsheim.
Am 7. Februar rief die DAK zu einem sportlichen Städtewettkampf zwischen Wriezen und Bad Freienwalde auf. Von den hunderten erwarteten Teilnehmern fanden sich jedoch nur 94 ein. Bad Freienwalde konnte diesen Vergleich für sich entscheiden.
Zum „Tag der offenen Tür“ lud das Krankenhaus in Wriezen am 14. Februar, und die Besucher aus nah und fern strömten in Scharen, um sich vom Fortgang der Bauarbeiten, bzw. vom bisher Erreichten zu überzeugen.
Der TKC, bekannt durch seine Initiative „Bunte Bälle statt bunter Pillen“ erhielt von der Leiterin der Raiffeisenbank, Frau Fechner, einen Scheck in Höhe von 582 Euro, um durch den Kauf neuer Volleyballnetze die Kinder- und Jugendarbeit des Vereins weiter voran zu bringen.
Erstmalig seit Bestehen des WCC mußte am 14. Februar eine Veranstaltung mangels Interesse abgesagt werden. Ein anonymer Eintrag auf der Home-Page der Stadt gibt jedoch nicht den Machern des WCC, sondern der allgemeinen finanzpolitischen Lage die Schuld.
Die Jesusfigur am Friedhofseingang, wohl allen Alt- und Neuwriezenern bekannt, wurde am 18. Februar zur Restaurierung von ihrem angestammten Sockel entfernt.
Am gleichen Tag unterzeichneten die Stadtverwaltung und die dafür infrage kommenden Sportvereine einen Vertrag zur weiteren Nutzung der Lüdersdorfer Sporthalle. Die Stadt trägt die Betriebskosten.
Am 19. Februar öffnete der EDEKA – Marktkauf in der Wilhelmstraße, in der ehemaligen Reichelt – Filiale.
Im „Ferkel“ bietet Fleischermeister Burkhard Höhne ein Frühstücksbuffet an, an dem man sich für 3.50 Euro bedienen kann. Ein Novum für unsere Stadt, das sicher von vielen Besuchern gern angenommen wird.
Die Rosenmontagsfeier am 23. Februar gestalteten der WCC gemeinsam mit dem Neuhardenberger Carnevalsverein und dem Jugendorchester Bad Freienwalde. Abordnungen aus Eisenhüttenstadt, Falkenberg, Neuenhagen / Insel, Neuenhagen bei Berlin, Sternebeck – Harnekop und Bad Freienwalde gaben der Veranstaltung ein besonderes Gepräge. Damit fand die diesjährige Session ihren krönenden Abschluß, und der Bürgermeister erhielt den Stadtschlüssel zurück.
Auf der Stadtverordnetenversammlung am 26. Februar stellte der Bürgermeister Details der von ihm entwickelten neuen Struktur der Verwaltung vor. Bereits im vergangenen Jahr hatten die Stadtverordneten die Zusammenlegung von vier zu zwei Ämtern beschlossen.
Am 28. Februar besuchte eine Gruppe japanischer Lehrerinnen die Stadt und das Grab von Dr. Koyenuma, um gemeinsam mit den Direktoren der Grundschule und der Salvador – Allende – Schule den Besuch einer Schülergruppe im Juni vorzubereiten.
Die Homepage der Stadt hatte im Februar pro Tag durchschnittlich 95 Besucher mit 593 aufgerufenen Seiten.

März: KAFI – der Spezialist für Werkzeuge, Maschinen Bauzubehör und Gartentechnik, eröffnete am 1. März seine neuen Räume am Markt.
Seit Monaten wird am Stadthaus rekonstruiert. Aufgrund von Auflagen des Arbeitsschutzes wird die begonnene Sanierung teurer.
Mit der Eingemeindung der Dörfer von Wriezener Höhe hat sich seit dem 1. Januar auch das Einzugsgebiet der Feuerwehr Wriezen vergrößert. 9 Wehren gehören jetzt zum Einsatzgebiet, das auf 95 Quadratkilometer gewachsen ist.
Der 6. März war für die Volleyballer des TKC ein Tag des Triumphes: Nachdem sie im letzten Jahr in die Brandenburgliga aufstiegen, erreichten sie an diesem Tag den 1. Platz in der Landesliga und damit den Aufstieg in die Regionalliga. Herzlichen Glückwunsch allen Spielern und dem Trainer zu dieser tollen Leistung.
Zur stillen Kranzniederlegung am Grab von Dr. Koyenuma fanden sich 2 japanische Professoren ein, die eine Grußadresse des japanischen Botschafters in der BRD überbrachten.
Im März erfolgten Dreharbeiten zu einem Film in Anlehnung an den Klassiker „Die Räuber“ von Friedrich Schiller in der Justizvollzugsanstalt in Wriezen. Junge Straftäter waren die Akteure. Vorbereitungen und Proben zu dem Filmprojekt laufen bereits seit dem Herbst.
Am 12. März teilte die MOZ mit, dass die Gymnasien in Wriezen und Müncheberg vor dem Aus stehen. Der Grund sind die sinkenden Schülerzahlen.
Das 10-jährige „Tankstellenjubiläum“ feierte Dagmar Hufenbach am 18. März. Täglich werden bis zu 1000 Kunden bedient. Herzlichen Glückwunsch.
Am 22. März wurde die Damen- und Herrenboutique Dewitz in der Wilhelmstrasse zum Laufsteg. Die aktuelle Frühjahrsmode wurde den zahlreichen Kundinnen und Kunden vorgestellt.
Am 23. März besuchte eine in Deutschland lebende Verwandte des japanischen Arztes Dr. Koyenuma die Stadt und das Grab.
Die Stadtverordnetenversammlung bestätigte am 25. März mehrheitlich den Haushalt 2004.
Im März wurden die von einer Firma errichtetetn und betriebenen Großuhren in der Wilhelmstraße und in der Hospitalstraße aus wirtschaftlichen Gründen abgebaut.
Auf dem traditionellen Gardetanzfest in Altreetz ertanzten sich die Minifünkchen des WCC den 1. Platz beim Showtanz der Kinder.
Ende März überraschte uns „wriezen. de“ mit der Mitteilung, dass zwischen Lüdersdorf, Haselberg, Frankenfelde und Marienberg 17 neue Windräder gebaut werden sollen.
Ebenfalls im März kehrten die Sportfreunde vom Meeresangelteam Wriezen vom diesjährigen Deutschen Mannschaftsvergleich im Big Game Fishing mit einer Bronzemedaille aus Kenia zurück. Herzlichen Glückwunsch auch von dieser Stelle.
Am 29. März, fast auf den Tag genau nach der väterlicherseits erfolgten Geschäftsgründung in der ehemaligen Bäckerei Lößkow vor 58 Jahren, schloß Bäckermeister Georg Müller seinen Betrieb.

April: 1. April: Wieder einmal etwas Neues im Gesundheitswesen: Die Apothekenbereitschaften werden überörtlich geregelt, so dass es geschehen kann, dass ein wriezener Patient im Notfall seine Medikamente aus Eberswalde oder Seelow holen muß. Kein Aprilscherz !
Doch auch Erfeuliches gibt es zu berichten: Am 1. April eröffnete Sven Durau die Senfproduktion in der Freienwalder Straße und damit gibt es wieder „Wriezener Senf“. Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg.
Frau Wilke von der Touristeninformation in Wriezen bietet seit dem 1. April Tickets auch für die Bahn im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg an.
In Eichwerder eröffnete Sascha Lesner einen kleinen Laden „Die Futterkrippe“. Kompakter Service rund ums Tier – so das Motto. Herzlichen Glückwunsch auch von dieser Stelle.
In ihre 10. Saison starteten die Wriezener Motorradfreunde am 3. April.
Am 10. April entfachten rund 70 Altkietzer Bürger und ihre Gäste ihr traditionelles Osterfeuer.
Am 13. April ließen sich die Mitglieder des Heimatvereins Eichwerder bei ihrer monatlichen Zusammenkunft vom Stadtchronisten über die Geschichte Wriezens und des Oderbruchs berichten.
Der 15. April war für die Mitarbeiter der Adler-Apotheke ein besonderer Tag: Genau an 411. Jahrestag des Bestehens ihrer Einrichtung bekamen die Mitarbeiter die Urkunde für das erfolgreiche Anwenden des Qualitätsmanagements. Damit ist die Adler-Apotheke die 10. Apotheke im Land Brandenburg ( von rund 500 ), die dieses Ziel erreicht hat.
Das „Trockendock“, eine sozialtherapeutische Wohnstätte für chronisch Abhängige, konnte am 16. April das 10-jährige Jubiläum feiern. Im Heim am Sonnenburger Weg leben derzeit 30 Bewohner, die von 11 Mitarbeitern betreut werden.
Am 18. April reisten 17 Schüler und 4 Lehrer des Oderbruch-Gymnasiums „Leonhard Euler“ nach Hajdunanas in Ungarn zu einem Gegenbesuch an das dortige Gymnasium.
20. April: Zu ihrem 15. Treffen fanden sich ehemalige Pädagogen der Stadt im „Plauderstübchen“ ein.
Am 23. April fand in der Aula der Grundschule Krausenstraße die Jahreshauptversammlung des Wriezener Carnevalclubs statt.
Am gleichen Abend eröffneten die Rathsdorfer ihre Feierlichkeiten zum 250-jährigen Bestehen ihres Dorfes mit einem Vortrag über die Geschichte.
Zu ihrer ersten Ausfahrt in diesem Jahr trafen sich am 24. April die Mitglieder der TSG Radsport und luden dazu auch „Nichttrainierte“ ein.
Am 25. April hielt sich Cornelia Froboes, die in Wriezen geborene bekannte und beliebte Schauspielerin und Sängerin, in ihrer Geburtsstadt auf. Begleitet wurde sie von einem Team des Bayerischen Fernsehens, das ein Porträt über sie drehte.
Am 29. April besuchte der Gesundheitsminister des Landes Brandenburg, Herr Baaske, das Krankenhaus in Wriezen.
Ohne Erteilung von Auflagen hat der Landrat den Haushalt der Stadt für 2004 bestätigt und die erforderlichen Genehmigungen erteilt.
30. April: Mit Musik und dem traditionellen Lampionumzug wurde der Maibaum aufgestellt.

Mai: Der Deichtag am 1. Mai zog wieder einmal zahlreiche Zuschauer von nah und fern an. Auf dem von Jerzy Grodek organisierten Pfeifenraucherturnier unterbot die Weltmeisterin Danuta Pytel aus Szczytna ( Polen ) ihren eigenen Weltrekord in 3 Stunden, 36 Minuten und 42 Sekunden.
Zum 72. Motocross in Wriezen fanden sich 3800 Besucher ein. Am 1. Mai kehrte wieder Leben in die verlassenen Werkstatt von „Fahrrad-Schulze“ in der Feuerwehrgasse ein: Hartmut Grüdl eröffnete dort eine Werkstatt für Metallbau und Zweiradservice.
Am 3. Mai eröffnete die Bäckerei und Konditorei Lehmann in den Räumen der ehemaligen Bäckerei Müller in der Wilhelmstrasse.
Am 12. Mai öffnete der Storchenturm in Altgaul seine Pforten und ist nun ständig besetzt.
Die Diakonie-Sozialstation stellte sich am 15. Mai als verläßlicher Partner und Helfer der Öffentlichkeit vor und gab während eines Tages der offenen Tür Einblicke in das Tätigkeitsfeld der 32 Mitarbeiter.
Der Schulzendorfer Reit- und Fahrverein lud am 15. und 16. Mai zum traditionellen Reit- und Springturnier und bot mit 477 Nennungen mit 111 Pferdesportlern und 165 Turnierpferden erneut ein tolles Programm. Leider machte das Wetter den Veranstaltern einen Strich durch die Rechnung, so dass die Zuschauer ausblieben.
Auch das Waldbad öffnete seine Pforten, und bis zum 15. September können sich die Wriezener und ihre Gäste dort kostenlos vergnügen.
Am Vorabend des Himmelfahrstages ( 19. Mai ) fand in Haselberg die 9. Scheunenparty statt. Die nun schon traditionelle Veranstaltung zog zwischen 400 und 500 Anhänger der Rockmusik in die Scheune von Burkhardt Leue.
Der Himmelfahrtstag ( 20.05. ) zog 33 ehemalige Gymnasiasten der Stadt mit ihren Angehörigen nach Buckow zu einem „Pennälertreffen“. Aus allen Regionen der Republik waren die inzwischen 77-jährigen angereist um miteinander ein paar schöne Tage zu verbringen.
Der Sportverein „Blau-Weiß“, mit 256 Mitgliedern der größte Verein unserer Stadt, bestätigte auf seiner Jahreshauptversammlung am 21. Mai Frau Regina Müller aus Biesdorf in ihrem Amt als Vorsitzende.
Der Maler Carlo Schmidt-Welsche eröffnete am 22. Mai in der Malzfabrik eine Ausstellung mit Ölbildern und Aquarellen.
Der Bildhauer Horst Engelhardt und sein Sohn Jörg übergaben nach 3-monatiger Restaurierung den Adler für das Gefallenen-Denkmal von Altkietz.
Am 25. Mai fand eine Gewässer- und Deichschau in allen Ortsteilen statt.
Am 27. Mai beschlossen die Stadtverordneten die Fusion der Grundschule Krausenstrasse mit der Gesamtschule „Salvador Allende“. Ziel ist es, eine weiterführende Bildungsstätte in Wriezen zu erhalten, nachdem das „Aus“ für das Gymnasium bereits signalisiert wurde. Der Grund sind die sinkenden Schülerzahlen.
Auf der gleichen Versammlung beschlossen die Stadtverordneten,dass sich Wriezen als Pilotgemeinde zur sogenannten doppelten Buchführung bewirbt, bei der ein genauer Überblick über Vermögen und Schulden ermöglicht wird.
Rund 30 Teilnehmer aus Polen und Deutschland fanden sich am 27. und 28. Mai zur ersten Verwaltungskonferenz in Wriezen ein.
Das Schulzendorfer Tanz- und Blasorchester weilte zu Pfingsten in Wismar, um dort anläßlich der Taufe einer Kogge, mit maritimen Liedern die Besucher zu unterhalten.
„wriezen de“ hatte im Mai durchschnittlich 99 Besucher pro Tag mit 562 aufgerufenen Seiten.

Juni: „Pusteblume“ heisst seit dem 1. Juni die von der Abeiterwohlfahrt getragenene Kindertagesstätte in Lüdersdorf. Zur Zeit werden dort 40 Kinder von 4 Erzieherinnen betreut.
Am 2. Juni wurde ein 15-jähriger auf dem Marktplatz in Wriezen Opfer eines Überfalls, bei dem er von zwei Jugendlichen schwer verletzt wurde.
Die „MOZ“ lud am 2. Juni zum Dorfspaziergang nach Lüdersdorf. In dem seit der Kommunalwahl 2003 zu Wriezen gehörenden Ortsteil leben zur Zeit 244 Einwohner.
Die erste gemeinsame Sitzung der Stadtverordneten von Wriezen und dem polnischen Mieszkowice ( Bärwalde ) fand am 3. Juni im Rathaus statt.
Vom 3. bis zum 6. Juni traf sich in Buckow der Abiturjahrgang 1953 aus Wriezen zum Klassentreffen.
Axel Quittkat, seit 15 Jahren in Wriezen geschäftlich ansässig, ist der Sponsor für einen am 5. Juni eingeweihten Obelisken auf dem Markt. Dieser erinnert an die Flutkatastrophe von 1947 und an den Einsatz der Bundeswehr zur Abwehr einer Katastrophe im Jahr 1997.
„Zuhause und anderswo“ war das Thema der Fotoausstellung, die am 5. Juni in der Konzerthalle Bad Freienwalde eröffnet wurde. Dr. Horst Regling, ehemaliger Bürger Wriezens, lud gemeinsam mit weiteren Fotografen zur Vernisage.
Am 07.06. eröffnete in der Schützenstrasse „Magic Dienstleistungen“ ein Büro. Wir gratulieren von dieser Stelle.
Am 9. Juni eröffnete ALDI eine neue Verkaufsstelle in der Heinrich-Lehmpuhl-Str.
Brandenburgs Justizministerin Barbara Richstein informierte am 10. Juni in der Fussgängerzone 4 Stunden lang die Wriezener über die Bedeutung der Europawahl und die Notwendigkeit einer Teilnahme. Europawahl am 13. Juni: Wahlbeteiligung: 20,22%. PDS: 30,53%, CDU: 27,64%, SPD: 17%, FDP: 6,28%, Grüne: 4,26%, Republikaner: 1,72%, NPD: 1,72%, Feministische Partei: 1,49%.
Zu einem interessanten Dorfspaziergang durch Altgaul lud die MOZ am 16. Juni ein.
Alle Absolventen der 13. Klasse des Oderbruchgymnasiums in Wriezen haben das Ziel erreicht und ihr Abitur geschafft. Dazu herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg im weiteren Leben.
Am 19. und 20. Juni feierten die 53 Mitglieder der Schulzendorfer Feuerwehr den 75 Jahrestag ihres Bestehens mit einem zünftigen Volksfest.
Für seine mehr als 50 Jahre währende Mitgliedschaft in der Chorgemeinschaft Wriezen, die er maßgeblich mitgeprägt hat, wurde der langjährige Chorleiter Martin Schälicke am 21. Juni als erstes Ehrenmitglied aufgenommen.
Am 24. Juni wurde durch den Bürgermeister gemeinsam mit dem Amtsdirektor von Barnim-Oderbruch der erste Spatenstich zum Bau eines Radweges Wriezen-Bienenwerder vollzogen. Die insgesamt 11 km lange Trasse verläuft auf dem ehemaligen Bahnkörper der Wriezen-Jädickendorfer Eisenbahn.
Ebenfalls am 24. Juni trafen 24 Kinder einer japanischen Schule in Berlin mit ihren Betreuern für 2 Tage in Wriezen ein, um auf den Spuren ihres in Wriezen verstorbenen Landsmannes Dr. Koyenuma zu wandeln und an seinem Grab zu beten.
Auf der Stadtverordentenversammlung am gleichen Tag wurde Wolf-Jürgen Lengacker zum Stadtverordnetenvorsteher gewählt.
Die 4. Kunstmeile in der Wilhelmstrasse wurde am 25. Juni eröffnet. 11 Hobbykünstler stellen bis zum 30. Juli Proben ihres Schaffens aus.
Seit dem 25. Juni ist das Stadtmuseum um eine Attraktion reicher: 2 gusseiserne Reliefs des ehemaligen Kaiser-Wilhelm-Denkmals auf dem Markt konnten nach jahrzehntelangem Verborgensein in den Kellerräumen der Stadtverwaltung endlich der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.
26. Juni – Hafenfest in Wriezen. Eckhard Brennecke, Hauptorganisator des Festes zog mit seiner Idee und mit Unterstützung weiterer Bürger der Stadt hunderte Einwohner zum ehemaligen Hafengelände. Bis 2 Uhr morgens wurde gefeiert und die einhellige Meinung galt der Hoffnung auf eine Wiederholung im nächsten Jahr.
Am 26. Juni eröffnete Briede‘s PS – Shop eine neue Filiale in der Freienwalder Strasse. Es wimmelte von Gratulanten und auch von dieser Stelle herzliche Glückwünsche.
Ihr 70-jähriges Bestehen feierte die Feuerwehr Frankenfelde am 26. Juni mit einem zünftigen Dorffest.
Zum Dorfspaziergang lud die MOZ am 30. Juni nach Schulzendorf, bei dem über Interessantes aus dem Leben der 350 Einwohner geplaudert wurde.
Per 30.Juni. hat die Stadt mit ihren Ortsteilen 8187 Einwohner.
„wriezen.de“ – die Internetseite der Stadt hatte im Juni durchschnittlich 95 Besucher täglich mit 582 Seitenaufrufen.

Juli: Eckhard Brennecke mit seiner Firma „Gaststätteneinrichtungen & Schankanlagenbau“ feierte am 1. Juli das 20-jährige Bestehen.
Auch Elektromeister Burkhard Weber hatte an diesem Tag sein 20-jähriges Firmenjubiläum. Beiden sein auch von dieser Stelle weitere Erfolge gewünscht. Z
um traditionellen Sommerkonzert lud der Wriezener Gewerbeverein am......in die Marienkirche. Wieder einmal verstand es der Berliner Cellist Joachim Scheitzbach, seine vielen Zuhörer mit Werken aus der Barockzeit zu begeistern.
Am 15. Juli erfolgte die Übergabe des ersten Bauabschnitts der Justizvollzugsanstalt Wriezen. Zur Einweihung dieses 26 Millionen Euro teuren Gebäudes konnte die Justizministerin des Landes, Barbara Richstein und an ihrer Seite die Finanzministerin Dagmar Ziegler begrüßt werden. Bestandteil der Übergabe war ein von den jugendlichen Insassen aufgeführtes Theaterstück „Die Räuber von Wriezen“.
„250 Jahre Rathsdorf“ hieß es am dritten Wochenende im Juli. Zahlreiche Besucher aus nah und fern fanden sich ein, um gemeinsam mit den Bewohnern des zu Wriezen gehörenden Ortsteiles dieses Jubiläum zu begehen.
Am 17. Juli fand in Schulzendorf das erste Kutschen – Fahrturnier auf dem Reitplatz statt. 16 Kutschen stellten sich den strengen Augen des Schiedsrichterteams.
Das Krankenhaus in Wriezen beendete seine Umbauphase. Nach zweijähriger Sanierung konnten die nun modern eingerichteten Zimmer bezogen werden.
Am 24. Und 25. Juli fand die 4. Beach-Volleyball-Masters statt, die dem Andenken des in Wriezen verstorbenen japanischen Arztes Dr. Koyenuma gewidmet sind. Mit enormen Einatz haben die Mitglieder des ausrichtenden TKC im Vorfeld eine Tribüne gebaut. 16 Frauen- und 27 Herrenmannschaften aus mehreren Bundesländern gingen an den Start.
Zahlreiche Anfragen an die Touristeninformation im Wasserturm der Stadt blieben zur Zeit unbeantwortet. Auf dem Höhepunkt der Sommersaison, die erfahrungsgemäß zahlreiche Besucher in die Stadt lockt, gab es keinen Ansprechpartner für die Touristen. Die Vereinsvorsitzende machte aus Kostengründen den Vorschlag, den Tourismusverein aufzulösen und zog sich aus persönlichen Gründen zurück.
Die Sanierungsarbeiten am Rathaus wurden zum Teil beendet und Teile des Gebäudes erstrahlten im ursprünglichen Glanz. Diese Tatsache gab den Bürgern der Stadt Anlaß zur Diskussion, ob die Fassade wieder mit wildem Wein berankt werden soll.
In einem Interview mit der MOZ ( 27. Juli ) beklagte sich Peter Alt, der in der Wriezener Schützenstraße eine private Arbeitsvermittlung aufbaute, daß er 300 offene Stellen zu vergeben hätte, jedoch überall auf Desinteressse stoßen würde. Angesichts der hohen Arbeitslosenzahlen in der Region unverständlich.
www.wriezen .de, die Homepage der Oderbruchhauptstadt, hatte im Juli durchschnittlich 87 Besucher pro Tag mit 459 Seiten – Aufrufe.

August: Großes Gelächter lösten die wieder einmal überall sichtbaren Wahlplakate aus, da an mehreren Straßenlaternen neben der Spitzenkanditatin der SPD und dem Spitzenkanditaten der CDU auch ein Plakat der „Marktschreier“ hing und viele Wriezener hier einen Bezug herstellten.
Am 1. August trat in der Stadtverwaltung eine neue Verwaltungsstruktur inkraft, nach der es jetzt 2 Amtsbereiche ( Finanz- und Hauptverwaltung und Bau- und ordnungsbehördliche Verwaltung ) und 4 Sachgebiete gibt.
Seit dem 1. August gibt es in der Stadt eine neue Attraktion, den Kanuverleih Brennecke. Dazu sei auch von dieser Stelle der Chefin, Frau Monika Brennecke, viel Glück und Erfolg gewünscht.
Seit dem 3. August verlassen die Container der Interimsstation am Krankenhaus das Gelände, nachdem nach sie 2 Jahre und 1 Monat als vollwertige Ausweichstation für das in Rekonstruktion befindliche Hauptgebäude gedient hatten.
Nach dem Umbau eröffnete der Frische-Backshop in der Freienwalder Straße seine Filiale mit dazugehörigem Hofcafe am 5. August.
Für 69 ABC-Schützen begann am 9. August der erste Schultag.
Seit Anfang August besteht in der Stadt neben dem als Auslaufmodell eingestuften Gymnasium nur noch eine eigenständige Bildungseinrichtung, die Salvador-Allende-Schule mit 2 Häusern als Standorte.
Am 10. August stellte ein Berliner Büro den Rathsdorfern das Vorhaben „Dorferneuerungsplan“ vor und Ortsbürgermeister Lothar Ewert forderte die Einwohner auf,sich tatkräftig in die Arbeitsgruppe einzubringen.
Am 11. August war Dorfrundgang in Biesdorf und die Heimatzeitung stellte Vereine und Bürger des Ortsteiles mit ihren Sorgen und Nöten, aber auch mit Hoffnungen und Taten vor.
Einen Blick von oben auf die Wriezen erlaubte die MOZ am 14. August mit einem Luftbild der Stadt. „Reitertag in Schulzendorf“ hieß es am 14. August, zu dem der rührige Schulzendorfer Verein eingeladen hatte.
Die Kleingartensparte „An der Volzine“ lockte am gleichen Tag zahlreiche Mitglieder und Gäste zum Sommerfest in ihre Anlage.
Dem Hobbyangler Jens Herder gelang es am 18. August einen 1,66 m langen und 65 Pfund schweren Wels an Land zu ziehen und damit den Beweis anzutreten, daß es doch noch große Fische in der Oder gibt.
Im Landgasthof „Zum Alten Fritz“ in Altlewin fanden sich am 18. August unter Federführung des Wriezener Bürgermeisters Uwe Siebert Gaststätten- und Hotelinhaber der Region zusammen, um einen neuern Tourismusverein zu gründen, der auf gemeinnütziger Basis arbeitet.
21. August: Der Opelclub Oderbruch veranstaltete gemeinsam mit den Spreeblitzen Berlin die 7. Orientierungsfahrt und das 2. Opeltreffen in Schulzendorf.
Haselberg lud am 28. August zum 20. Erntefest. Die Einwohner und viele Gäste aus den Nachbardörfern vereinte ein festlicher Umzug.
Zum Ende des Monats lief der Vertrag der Stadt mit der Tierärztin Karla Stumpe als Tierheimbetreiberin aus.
12 Jahre lang hat sie sich um herrenlose Katzen und Hunde aus der Region gekümmert.
Die Internetpräsenz der Stadt hatte im August durchschnittlich 96 Besucher pro Tag, die 519 Seiten aufriefen.

September: Am 4. September luden die Schulzendorfer zum traditionellen Ernte- und Heimatfest und aus nah und fern kamen die Besucher.
Am 11. September gingen die Einwohner von Biesdorf wie in alten Zeiten in die mit Feld- und Gartenfrüchten geschmückte Kirche, um beim Erntedankfest Gott für die reiche Ernte zu danken.
Bereits ihr 20. Erntefest feierten die Haselberger, das, wie in jedem Jahr bunt und erfolgreich war.
Zum 16. „Humpenspülen“ fanden sich die Freunde des Förderveins der Freiwilligen Feuerwehr am 12. September im Humpensaal ein und ließen sich von der Kameraden der Wehr über die Aktivitäten der letzten beiden Jahre berichten und wohnten einer Vorführung des von ihnen gestifteten Sprungkissens bei.
In den Abendstunden des gleichen Tages wurde in der Ruine der Marienkirche das Musical „Hoffnungsland“ aufgeführt. Über ein Jahr lang hatten Laienkünstler aus Wriezen und dem Umland hart geprobt, um sich auf dieses Ereignis vorzubereiten.
Am 15. September wurde der neu gestaltete untere Markt für den Verkehr freigegeben.
Seit Mitte September wurden Bauarbeiten an der Treppe zur Sparkasse in der Frankfurter Str. durchgeführt. Das imposante und wohl schönste Gebäude der Stadt war 1781 vom Kammerrat Noedelchen errichtet worden.
Bei der Landtagswahl am 19. September beteiligten sich von 6789 Wahlbertechtigten nur 2969, das sind 43,7%. Mit 29,9% erhielt die SPD die meisten Stimmen, gefolgt von der PDS mit 28,4%, der CDU mit 19,3% und der DVU mit 9,3%.
Ein Dorfrundgang durch Neugaul am 22. September bot Interessantes und Historisches aus dem Dorf zwischen dem Landgraben und der Alten Oder.
Am 24. September fand in Wriezen das erste Treffen der ehemaligen Angehörigen der aufgelösten Patenkompanie des Pionierbatallions Storkow statt.
26. September: Bei den Deutschen Meisterschaften im Hundesport ( SGSV ) an diesem Wochenende in Mönchengladbach konnte Günter Hytra aus Wriezen mit „Uran Airport Hannover“ einen beachtlichen 7. Platz erringen. Herzlichen Glückwunsch.
Am 28. September wurde ein neuer Vorstand der Schulkonferenz der Grund – und Gesamtschule „Salvador Allende“ gebildet. Susann Persiel aus Altwriezen/Beauregard wurde zur Vorsitzenden gewählt.
Am gleichen Tag berichtete der „Oranienburger Generalanzeiger“ in einem umfangreichen Beitrag über die Wriezener Freiwillige Feuerwehr und die Humpentafel.
Eine Abordnung Wriezener Gewerbetreibender wandte sich am 30. September an die Stadtverordneten mit der Bitte, das Fahrverbot in derWilhelmstraße aufzuheben und die Fußgängerzone wenigstens teilweise für den Fahrzeugverkehr zu öffnen.
www.wriezen.de hatte im September pro Tag durchschnittlich 114 Besucher, die 657 Seiten aufriefen.

Oktober: Marita Zapf eröffnete am 1. Oktober einen mobilen Friseursalon. Herzlichen Glückwunsch.
Die Schützengilde rief am 2. Oktober zum Königsschießen, der Schützenbruder Dieter Stein konnte sich in diesem Jahr den Titel mit dem Kleinkalibergewehr erkämpfen.
3. Oktober: In der Nacht zum Sonntag wurde in der Stadthalle die diesjährige Miss Märkisch Oderland gekürt. Die 22-jährige Rebecca Krause entführte den Titel nach Oranienburg.
Am 4. Oktober eröffnete die Friseurmeisterin Claudia Barth ihren mobilen Fiseursalon. Dazu herzlichen Glückwunsch und viele zufriedene Kunden.
Am 6. und 7. Oktober fanden sich Senioren in der Salvador-Allende-Schule ein, um die ersten Schritte am PC zu erlernen. Schulleiter Ulrich Oestermann und der Lehrer für Arbeitslehre und Technik Peter Glowatzki sahen ihr Anliegen darin, den älteren Mitbürgern die Scheu vor dieser Technik zu nehmen und Berührungsängste abzubauen.
Zu einer gemeinsamen Aktion der Polizei und der wriezener Autowerkstatt Grünspeck kam es am 7. Oktober an der Tankstelle in der Freienwalder Straße. Während die Polizei den „Blindschleichern“ mit ihren defekten Lichtanlagen auf der Spur war, boten die Mannen um Thomas Grünspeck gleich vor Ort ihren Service an. Insgesamt eine gelungene Premiere.
Zu einer Modenschau lud das Modehaus Dewitz in der Wilhelmstraße interessierte und modebewußte Wriezener am 11. Oktober ein.
Am 14. Oktober verstarb Manfred Heisrath im Alter von 75 Jahren.- Mehr als zwei Drittel seines Lebens widmete er sich neben seiner beruflichen Tätigkeit als Sportpädagoge der sportlichen Entwicklung in seiner Heimatstadt und weit darüber hinaus.
Zur ersten Mode- und Frisurenschau, initiiert von Friseurmeister Daniel Schwefel, wurde am 23. Oktober in den Saal des Amtes Barnim-Oderbruch geladen. 100 Gäste folgten mit Spannung den Darbietungen und hoffen auf eine Wiederholung im nächsten Jahr.
Am 25. Oktober schloss die Filiale der Post in der Freienwalder Straße. Ab dem 26. Oktober gibt es in Wriezen lediglich eine Postagentur in der Wilhelmstr. 41. Damit endete nach 294 Jahren ein Stück Postgeschichte der Stadt. Gleichzeitig öffnete ein Fachgeschäft für TV, Video, HiFi, Telekom und Hausgeräte im gleichen Haus.
Am gleichen Tag berichtete die „Märkische Oderzeitung“ über rückläufige Einwohnerzahlen im Bereich Bad Freienwalde/Wriezen und daraus resultierende mögliche Konsequenzen. Weiterhin sei die Tendenz fallend.
28. Oktober: Erneut wandte sich der zur Zeit 30 Mitglieder zählende Gewerbeverein der Stadt an die Stadtverordneten mit der Bitte um eine Lösung des Problems Wilhelmstraße und deren Öffnung für den Fahrzeugverkehr. Schon zuvor hatte über rund 4 Wochen hinweg dieses Problem heftige Diskussionen bei der Einwohnerschaft ausgelöst.
Seit dem 29.Oktober können die Wriezener auch das Bad Freienwalder Lokalfernsehen über Kabel empfangen. Regelmäßig wird dazu auch über lokale Ereignisse aus unserer Stadt berichtet.
Zur Jahreshauptversammlung lud am 29. Oktober der Förderverein der Marienkirche, der zur Zeit 121 Mitglieder hat und dessen Hauptziel die Bewahrung und der Wiederaufbau der Marienkirche ist.
Im Oktober bestand die Wriezener Schülerhilfe zehn Jahre. Über 310 Schüler aus Wriezen und Umgebung haben in dieser Zeit die Angebote genutzt und konnten ihre Zensuren verbessern.

November: Am 1. November eröffnete Kathleen Noack einen Ebay – Service. Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg, der Bedarf ist sicher vorhanden.
Die Goldene Ehrennadel des Sportbundes bekam Wolf-Jürgen Lengacker anlässlich seines 60. Geburtstages am 4. November für seine Verdienste als Vorsitzender des Kreissportbundes Märkisch –Oderland überreicht.
Seit dem 6. November haben die Wriezener ihre Jesusfigur auf dem Friedhof zurück. Das unter Denkmalschutz stehende Wahrzeichen war derart marode, dass es einer dringenden Renovierung bedurfte.
14.November.: Das Studio „Art & Waise“, ein Zusammenschluss junger Musiker aus mehreren Bands, erhielt beim Jugendkulturwettbewerb 2004 der Carl-Hans Graf von Hardenberg-Stiftung den ersten Preis.
Tradionsgemäß fand anlässlich des Volkstrauertages eine stille Kranzniederlegung im Gedenken an die Opfer des Kriege und der Gewalt auf dem hiesigen Friedhof statt. Zahlreiche Bürger waren dem Aufruf gefolgt. Das Schulzendorfer Blasorchester umrahmte die Veranstaltung.
Das Landesamt für Verbraucherschutz teilte dem Sportverein Blau-Weiß mit, dass über einen Zuschuss zum Bau eines Sportlerheims in diesem Jahr nicht mehr entschieden wird, da kein Geld mehr zur Verfügung stehen würde. Die Vereinsvorsitzende des FSV BW , der zur Zeit mit 282 Mitgliedern größte Verein der Stadt,teilte im Internet mit: „ Der Vorstand des FSV gibt nicht auf.“
21. November: Am Totensonntag erfolgte die feierliche Einweihung der restaurierten Jesusfigur auf dem Friedhof mit einer Andacht.
24. November: Die Marien-Apotheke zog vom Marktplatz in die Frankfurter Straße Nr. 63.
Am gleichen Tag traf das langersehnte „Königsgerät“ der Feuerwehr, die 513 000 Euro teure Drehleiter in Wriezen ein und wurde von den Angehörigen der ältesten Wehr der Mark jubelnd begrüßt.
25. November: Eine Abordnung der Stadtverordneten reiste auf Einladung zu einem Gegenbesuch in die polnische Partnerstadt Mieszkowice.
Seit November wissen wir übrigens, dass Wriezen ein „polnisches Grenzstädtchen“ ist. Frau Marita Friedrich überbrachte uns einen Ausschnitt aus dem „Südkurier“ vom September 2002 mit einem Bericht über den Auftritt der Meersburger Knabenmusik in der Marienkirche im „polnischen Wriezen“.
„www.wriezen.de“ wurde im November pro Tag im Durchschnitt von 127 Besuchern angeklickt.

Dezember: Der Handwerker-Männerchor und das Jugendblasorchester aus der Nachbarstadt Bad Freienwalde luden zum traditionellen Adventskonzert in die katholische Kirche in der Freienwalder Strasse ein. Die große Anzahl von Besuchern zeigte, mit wie viel Freude und Interesse dieses Konzert, das nun schon zur Tradition geworden ist, angenommen wird.
Vom 10. bis zum 12. Dezember fand in der Stadthalle die 12. Kreisschau des Kreisverbandes Märkisch-Oderland der Rassegeflügel- und Kleintierzüchter statt. Auch in diesem Jahr wurde sie wieder ein voller Erfolg. 122 Züchter , darunter 14 Jugendliche, stellten rund 1000 Tiere aus.
Am 8. Dezember lud die Diakonie zur Seniorenweihnachtsfeier diesmal in den Amtsaal ein, wo reichlich Platz den älteren Wriezenern zur Verfügung stand.
Mit dem neuen Fahrplan am 12. Dezember trat die Ostdeutsche Eisenbahn die Nachfolge der Bahn an, die als Nachfolgerin der Deutschen Reichsbahn die Bahnstrecke über Eberswalde nach Berlin-Lichtenberg befährt.
Der diesjährige Weihnachtsmarkt fand am 17. und 18. Dezember statt und zog trotz des schlechten Wetters viele Wriezener und Gäste aus den umliegenden Ortschaften in seinen Bann.
Hobbyfotografen und Maler stellten zur gleichen Zeit im alten Brauhof ihre Werke aus und boten bei Glühwein und Gebäck einen Einblick in ihr künstlerisches Schaffen.
In den Abendstunden des 17. und 18. Dezember fanden im Saal des Rathauses die traditionellen Weihnachtskonzerte mit dem Cellisten Hans-Joachim Scheitzbach statt, die wieder viele Besucher in ihren Bann zogen und auf das bevorstehende Fest einstimmten.
Der Bürgermeister unserer Stadt, Uwe Siebert, wurde am 17. Dezember 50 Jahre alt. Viele Gäste aus nah und fern ehrten den Jubilar, dem auch von dieser Stelle noch einmal Glück gewünscht wird.
„Wriezener Hof“ heißt eine neue Gaststätte, die am 22. Dezember in der Frankfurter Straße am Plus-Markt öffnete und zu der wir unsere herzlichen Glückwünsche für ein erfolgreiches Wirken und stets zufriedene Gäste aussprechen.
Am 26. Dezember, dem 2. Weihnachtsfeiertag, lud der Haselberger Sportverein Jahn 1962 zum traditionellen Sylvesterlauf, der seit 15 Jahren an jedem letzten Sonntag im Jahr durchgeführt wird. Rund 70 Läuferinnen und Läufer kamen, um die sieben, bzw. drei Kilometer lange Strecke zu bewältigen.
Über die derzeitige Situation im Krankenhaus Märkisch-Oderland, speziell im Teilbereich Wriezen, informierte die Geschäftsführerin Angela Krug in der „Märkischen Oderzeitung“ vom 27.Dezember.
Die Wriezener Jugend wartet auf Frost, denn die am oberen Schützenplatz fertiggestellte Spritzeisbahn soll übergeben werden. 92 000 Tausend Euro hat diese neue Sportanlage gekostet, davon 69 000 Euro an Fördermitteln.
Die Homepage der Stadt hatte im Dezember durchschnittlich 133 Besucher pro Tag.