Wriezen
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Chronik 2002 der Stadt Wriezen, erarbeitet von Dr. Jörg Kritzler, Stadtchronist.

Januar: Frostig, doch mit einer herrlich verschneiten Winterlandschaft, präsentierte sich das Neue Jahr. Zahlreiche Wriezener nutzten den Neujahrsspaziergang, um durch den verschneiten Winterwald zum Waldbad zu wandern und dort den „Wriezener Eisbären“ beim Planschen in den eisigen Fluten zuzuschauen. Gleich in den ersten Januartagen beging der „Eier – König von Homburgshöhe“ Karl – Otto Pietsch ein Dreifachjubiläum. Vor 35 Jahren wurde die „Zwischenbetriebliche Einrichtung Frischei – Betrieb Wriezen“ ( ZBE ) gegründet, vor 10 Jahren wurde daraus der „Geflügelhof Oderland“ und zudem hatte Karl – Otto seinen 65. Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch !
Vom „Förderverein St. Marien“ war zu erfahren daß in den vergangenen Jahren rund 10 Millionen Mark in das Wahrzeichen der Stadt verbaut wurden. Weitere Maßnahmen sind geplant. Dr. Ingo Mannigel wurde als Vorsitzender wiedergewählt.
Am 8. Januar setzten 12 Zimmerer – Lehrlinge des überbetrieblichen Ausbildungszentums Wriezen ( ÜAZ ) die aus Balken und Holzteilen vorgefertigte Kuppel für das Potsdamer Fortuna – Portal in der Landeshauptstadt zusammen.
Am 11. Januar begann das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Gärtnerischen Produktionsgenossenschaft Wriezen, hervorgegangen aus den ehemaligen Gärtnereien Pallmann und Schilasky in der Frankfurter Straße.
Am gleichen Tag stellte die Wriezener Frisch-Backshop und Cafe GmbH das Wriezener Landbrot, das „Urgesunde aus dem Oderbruch“ in Berlin vor und präsentierte sich damit zum dritten Mal auf der „Grünen Woche“.
Und auch das ist Wriezen: Gefragt, warum man aus Richtung Schulzendorf kommend und in Richtung Bad Freienwalde fahrend, nicht die neue Umgehungsstraße benutzt, kam als Antwort: „ Wer weeß wo ick da raus komme !“
Am 11. Januar fand die Jahreshauptversammlung des Schulzendorfer Tanz- und Blasorchesters statt. Gegründet am 1. November 1952 kann es in diesem Jahr auf ein 50-jähriges Bestehen zurückblicken.
Mit Betroffenheit erfuhren die Wriezener von einem tragischen Unglücksfall an der Oder bei Güstebieser Loose, der einem jungen Mitbürger das Leben kostete, als er am 12. Januar auf einer Eisscholle einbrach.
Die Jahreshauptversammlung der Schützengilde Wriezen fand am 18. Januar in der Feldklause statt. Es konnte eine eindrucksvolle Bilanz gezogen werden.
Die „Herrlich- Männlich – Charmanten“, (HMC) Herren feierten am 19. 01. gemeinsam mit Angehörigen und Sponsoren ihr 5-jähriges Jubiläum.
Am 25. Januar wählten die Mitglieder des Moto-Cross-Club Wriezen Eckard Peetz erneut zum Vorsitzenden und Eberhard Schade zum Vize.
Die Landesliga-Fußballmannschaft Blau-Weiß Wriezen trennte sich am 26. Januar von ihrem langjährigen und erfahrenen Trainer Wolfgang Schade. Wie das Mitglied des Vorstandes Marco Tamme berichtete, hatte die Mannschaft eine weitere Zusammenarbeit abgelehnt. Als Nachfolger wurde Joachim Schmidt benannt.
Eine Orkanboe in den Abendstunden des 28. Januar fällte die verbliebene Tanne vor dem jetzigen Gymnasium in der Freienwalder Straße (ehemals Knaben-Bürgerschule), die den Krieg und die Zerstörung 1945 überstanden hatte.
Fast den ganzen Januar hindurch erhitzte das Thema „Fußgängerüberweg“ im Bereich der Hospital-/Ecke Gartenstraße die Gemüter der Wriezener.
Am 31.Januar wurde , einer alten Tradition folgend, die im Juli des vergangenen Jahres gweihte Fahne der Wriezener Schützengilde anläßlich der Stadtverordnetenversammlung im Sitzungssaal feierlich deponiert. Kommandant B. Vollborth hielt die Festrede mit historischem Rückblick und der Schützenbruder Dieter Altmann erläuterte den Stadtverordneten und ihren Gästen die Symbolik.

Februar: Am 01.02. berichtet die MOZ über die Wriezener Beratungsstelle der Caritas, die ihre kostenlosen Beratungen im Hochhaus der mib anbietet.
Am 2. Februar fand die diesjährige Gala des Wriezener Carneval-Clubs (WCC) in der Stadthalle statt und bot ein Feuerwerk des Humors.
Die Einwohnerzahl von Wriezen ist weiter rückläufig. Sie sank in 4 Jahren um 243 Personen auf 7631.
Der Bürgermeister unserer Stadt wandte sich mit einem Brief an die Sozialhilfeempfänger mit der Bitte, sich zu überlegen, ob sie im Gegenzug für Sozialhilfeleistungen je nach Fähigkeit einen Beitrag für das Gemeinwohl leisten können. In diesem Zusammenhang erfuhren wir, daß es zu dieser Zeit in Wriezen 221 Familien und Alleinstehende gibt, die Sozialleistungen beziehen. Auch der ORB griff dieses Thema auf und berichtete in einer Fernsehsendung über diese Aktivitäten.
Am 11.02. schlug erneut eine Ganovenbande zu und raubte den Minimal – Markt aus.
Am 15. Februar schloß das Boulevardcafe in der Wilhelmstraße.
Am Rande der Stadt wächst ein Berg, der „Monte Schutto“. an der Straße nach Biesdorf. Die seit Dezember 1999 stillgelegte Mülldeponie wird abgedeckt und „umweltgerecht verschlossen“, wie es im Amtsdeutsch heißt.
Ein ehemaliger Schüler des Realprogymnasiums der Stadt, heute Direktor bei den Vereinten Nationen, meldete sich beim Chronisten und zeigte großes Interesse an Wriezen. Ein Besuch ist geplant.
Wie die HAGEBA informiert, setzt sie noch in diesem Jahr 2,8 Millionen EURO u.a. für das Wohnumfeldprojekt Große Kirchstraße und für die Sanierung der Wohnblöcke 10 bis 15 in der Hospitalstraße ein.
Am 18. Februar begann die Sanierung der Grundschule in der Krausenstraße, dem ehemaligen Gymnasium der Stadt. 55 000 EURO werden für die Trockenlegung benötigt.
Mit Mario Langnickel verlor die Wriezener Sportwelt einen langjährigen Trainer und Sponsor des Bushido – Vereins. Ein tragischer Verkehrsunfall am 22. Februar löschte sein junges und hoffnungsvolles Leben aus. In vielen Nachrufen wurde seiner gedacht.
Am dritten Wochenende im Februar zeigte der Wriezener Friseurmeister Daniel Schwefel in Fürstenwalde anläßlich der Modepräsentation „New Style“ neue Varianten von Steckfrisuren und begeisterte das zahlreich erschienene Fachpublikum.
In Petershagen-Eggersdorf fand der diesjährige MOL-Cup im Gardetanz statt und die große Garde des WCC konnte mit ihrem Vampirtanz einen umjubelten 2. Platz erringen. Auch den Junioren konnten sich mit Silber bzw. Bronze beachtlich plazieren.
Unsere Feuerwehr zog ein Fazit des Jahres 2001 und berichtete über 69 Einsätze mit ihren 12 Fahrzeugen. Heftige Kritik wurde am Landkreis geübt, der dem Bedarf der Wehr nach Truppführerausbildung nicht nachkam.
28. Februar: Endlich mal ein „Dankeschön“ der MOZ an Herrn Buch, der seit vielen Jahren dafür sorgt, daß in seinem Zustellbereich die „Märkische Oderzeitung“ zur Frühstückslektüre gehören kann.
Der „Oderbruch – Heimatspiegel“ sagt in seiner Februar – Ausgabe dem langjährigen Trainer der Fußball – Landesliga – Mannschaft Wolfgang Schade Dank für die geleistete Arbeit.

März: Die Firma HSW Reifenservice Heinschke beging am 01. März ihr 10-jähriges Betriebsjubiläum in Anwesenheit zahlreicher Gäste. In Wriezen längst ein Begriff, heißt es „Ick jeh` bei Heinschken !“
Am gleichen Tag öffnete in der Freienwalder Straße „Dennis“ als Cafe, Bistro und Kneipe seine Pforten. Dazu gratuliert der Stadtchronist und wünscht stets ein volles Haus.
Aus organisatorischen Gründen wurden am 1. März die Justizvollzugsanstalten Wriezen und Oranienburg zusammengelegt. Die JVA Oranienburg ist danit Teilanstalt von Wriezen. Mit dieser Zusammenlegung kam Wolf – Dieter Voigt als Chef des zentralen brandenburgischen Jugendgefängnisses in unsere Stadt, die auf eine gute Zusammenarbeit hofft.
Das Gymnasium der Stadt öffnete am 2. März seine Pforten für die Eltern der Sechstklässler, um sich als weiterführende Schule zu präsentieren. Gleichzeitig erfuhren wir, daß bereits seit Oktober des vergangenen Jahres eine polnische Lehrerin die Sprache unseres Nachbarlandes lehrt.
Es gibt sie wieder, die traditionsreiche Gärtnerei Pallmann, die am 6. März wieder eröffnete und den älteren Wriezenern noch ein Begriff aus früheren Zeiten ist. Viel Erfolg !
In der Mauerstraße eröffnete Ines Bruhn die Kindertagesstätte „Spatzennest“. Dazu herzliche Glückwünsche.
Der Elektrogeräte – Service Lehmann hat in der Odervorstadt sein Geschäft eröffnet. Auch dazu die besten Wünsche für ein gutes Gelingen.
Am 8. März fand sich die „Yon’s Production Berlin – Tokio“ mit einem Kamerateam anläßlich der Kranzniederlegung am Todestag von Dr. Koyenuma in Wriezen ein, um erste Aufnahmen für einen Film des japanischen Privatfernsehens über die Stadt Wriezen und seinen Ehrenbürger zu drehen. „Bei uns in Japan kennt jedes Kind die Stadt Wriezen“, äußerte sich dazu der Regisseur.
Am 9. März lesen wir in der MOZ erstmalig von einem Ärztemangel im Krankenhaus.
Der Förderverein Sankt Marien informierte über sein geplantes Vorhaben, die Überdachung des Kirchenschiffs der Marienkirche. 165 000 Euro an Eigenmitteln müssen dazu aufgebracht werden um die Gesamtfläche von rund 2000 m² wieder herzustellen. Die Gesamtkosten belaufen sich auf ca. 1,7 Millionen Euro. Auf die Notwendigkeit dringlicher Maßnahmen zur Rettung der „Wendentaufe“ an der Marienkirche machte die MOZ in einem Artikel am 20. März aufmerksam.
Einen Neuanfang wagte auch ein Quintett um den ehemaligen Leiter des Wriezener Blasorchesters Rolf Sahling. Vom Dixieland über Blues bis hin zu Balladen reicht das Repertoire der Gruppe. Auf gutes Gelingen !
Am 25. März wurde die B 167 im Bereich des Autohauses Winter gesperrt, um Bauarbeiten im Bereich der Kreuzung mit der B 167 n durchführen zu können.
Am 27. März stimmte die Stadtverordneten der Stadt der Eingliederung der Gemeinde „Wriezener Höhe“ mit Stimmenmehrheit zu, doch der Bürgermeister der Stadt beanstandete diesen Beschluß und setzte ihn damit außer Kraft. Schon zuvor hatte er in einer Denkschrift an die Stadtverordneten seine Bedenken gegen die Eingliederung der Gemeinde geäußert. Die Berichte in der „Märkischen Oderzeitung“ überschlugen sich !
Im März bekam der „Oderbruch – Heimatspiegel“ einen neuen Herausgeber – Lutz Lehmann. In seiner Märzausgabe stellte sich das neue Team vor.
10 – jähriges Jubiläum feierte der „Wriezener Baustoffhandel“ im Monat März. Zahlreiche Geschäftspartner fanden sich beim Geschäftsführer Friedhelm Stachowiak ein, um ihm und seinem ständig expandierenden Unternehmen weitere Erfolge zu wünschen. Diesen Wünschen schließt sich der Stadtchronist an.
Glückwünsche von allen Seiten erhielt auch das Opel - Autohaus „Müller“, denn zum dritten Mal in Folge konnte einem Mitarbeiter des Teams der „Goldene Schraubenschlüssel“ überreicht werden und damit wurde gleichzeitig der gesammten Belegschaft Anerkennung für die geleistete Arbeit zuteil.
Von einer weiteren Geschäftseröffnung gilt es zu berichten: Im ehemaligen LIW in der Frankfurter Straße 11 eröffnete Hans-Peter Barz ein KIA-Autohaus. Die besten Wünsche dazu.

April: Am 3. April fanden sich zahlreiche Kollegen, Mitarbeiter und Freunde im Speisesaal des Krankenhauses ein, um den langjährigen Chefarzt Dr. Günter Hoffmann in den Ruhestand zu verabschieden. Gleichzeitig erfolgte die Vorstellung des neuen internistischen Chefarztes Dr. Christian Jenssen, dem auch von dieser Stelle aus viel Erfolg bei seiner Tätigkeit zum Wohle der ihm anvertrauten Patienten gewünscht wird.
Und auch das ist Wriezen: Am ersten Schultag nach den Osterferien fanden, sich wie üblich, mehrere Schüler an der Bushaltestelle in der Freienwalder Straße ein, um auf den Schulbus zu warten. Ein großes Schild besagte, daß diese Haltestelle wegen Bauarbeiten zur Zeit nicht angefahren wird. Das ist die „PISA – STUDIE“ in Aktion.
Der „Oderbruch-Heimatspiegel“ stellt seine neue Mannschaft vor. Lutz Lehmann löste den bisherigen Herausgeber Uwe Siebert ab.
Zu Ostern weilte ein fünfköpfiges Kamerateam eines japanischen Fernsehsenders in der Stadt, um einen Fernsehfilm über den Arzt Dr. Koyenuma zu drehen. Ende April wurde dieses einstündige Werk im japanischen Privatfernsehen ausgestahlt. Und die Stadt erhielt eine Kopie des Filmes.
Im Raum 105 der Grundschule in der Krausenstraße wurde ein Computerkabinett eingerichtet. 29 700 EURO wurden dafür zur Verfügung gestellt.
Derweil gingen die Sanierungsarbeiten am Gebäude weiter.
Auf seiner Jahreshauptversammlung beschloß der „Wriezener Carnevalsclub“ (WCC) das Programm für die Kampagne 2002/2003: „Mit dem WCC auf hoher See“.
Am Krankenhaus begannen die vorbereitenden Maßnahmen für die Sanierung des Gebäudes.
Der Feuerwehr unserer Stadt wurde am 10. April ein Hubrettungsfahrzeug vorgestellt. Als eines der modernsten Rettungsgeräte der Welt könnte bei Anschaffung das leidige Thema „Drehleiter“ beendet werden.
Am 10. April 1992 gründete Horst Massierer in Schulzendorf seine Firme, deren Leistungen Sanitär, Heizung, Lüftung, Solartechnik und vieles andere umfaßt. Zu Beginn des 2. Jahrzehnts ihrer Existenz hat die GmbH. 16 Mitarbeiter und hat nunmehr auch eine Außenstelle in Berlin-Tegel.. Herzlichen Glückwunsch !
Die Wriezener Filiale vom „Getränkeland“ zog am 10. April in ihr erweitertes Domizil in der Freienwalder Straße gegenüber vom Aldi. Z
ur 10. Oderbruch-Orientierungs-Rallye lud der MC Wriezen seine Anhänger am 13. April ein und am gleichen Tag starteten die Motorradfreunde Wriezen in ihre nunmehr achte Saison. Rund 40 Zweiradfahrerinnen und – fahrer fanden sich zur ersten gemeinsamen Ausfahrt in diesem Jahr an der Tankstelle. Eine schöne und unfallfreie Saison wünscht dazu der Stadtchronist.
Im ÜAZ in Wriezen waren sechs schwedische Praktikanten zu Gast und überzeugten sich von den dortigen Ausbildungsstandards.
Am 17. April wandte sich der Bürgermeister der Stadt in einem offenen Brief an die Wriezener Bürgerschaft, in welchem er über die Gründe schrieb, die ihn zur Ablehnung der Fusion mit der Gemeinde Wriezener Höhe veranlaßten.
Nur kurz war der Traum von der Freiheit für zwei jugendliche Strafgefangene aus der JVA in Wriezen, die als Freigänger am 21. April sich davonmachten und bereits einen Tag später im anhalthinischen Genthin gefaßt wurden.
Am 23. April fanden sich ehemalige Lehrer, Schulleiter und Kindergärtnerinnen der Stadt zu einem Treffen im Plauderstübchen ein. Dieses, vom unserem unvergessenen ehemaligen Stadtchronisten und Lehrer Gerhard Wolff vor Jahren initiierte Treffen fand nun bereits zum 11. Male statt.
Am gleichen Tag waren es genau 55 Jahre her, als sich in Wriezen ein Fußballverein gründete, heute als Blau-Weiß bekannt. Günther Heinze und Alfred Schneider als Gründungsmitglieder leben noch heute in der Stadt und wissen viel über die schweren Nachkriegsjahre zu berichten, die trotz alledem auch viele humorvolle Stunden hatten.
Auf der Stadtverordnetenversammlung am 24. April sprachen sich die Parlamentarier der Stadt gegen eine Eingliederung von Lüdersdorf / Biesdorf, Frankenfelde und Haselberg aus.
Am 26. April traf sich im Haus der Diakonie in Wriezen bereits zum zweiten Male die „Selbsthilfegruppe sexuell mißbrauchter Frauen“, um unter der Leitung von Gerlinde Dumke ihre Probleme austauschen zu können.

Mai: Traditionell fand am 1. Mai eine Motocross – Veranstaltung statt. In diesem Jahr ein Jubiläum. Mit mehr als 3600 Besuchern feierten die Motorsportfreunde ihre 70. Rennveranstaltung und damit die nach der Wende größte Moto-Cross-Party in den Wriezener Silberbergen. Sieger in der 250 ccm – Klasse wurde zudem noch der Lokalmatador Mike Schmidt.
Am 2. Mai vor 10 Jahren eröffnete das Einkaufszentrum in der Freienwalder Straße seine Pforten. Mit Bierverkostung, frisch Gegrilltem und Schnäppchen-Angeboten wurde daran erinnert.
Der 5. Wriezener Deichtag fand mit mehr als 1000 Besuchern am 4. Mai statt. Er soll daran erinnern, daß wir an und mit der Oder leben, so der Bürgermeister.
Der 5. Mai vereinte die Wriezener Humpenfreunde zu ihrem 13. Humpenspülen. Bisher konnten mehr als 50 000 Euro der freiwilligen Feuerwehr zur Verfügung gestellt werden.
Durch das Innenministerium wurde informiert, dass die Gemeinde Wriezener Höhe der Stadt zwangszugeordnet wird.
Am 18. Mai fuhren 19 Mädchen und 4 Jungen der SAT – Tanzgruppe Wriezen zur Teilnahme am „Deutschen Turnfest“ nach Leipzig. Mit ihren Auftritten ernteten sie tosenden Beifall und vetraten die Oderbruchhauptstadt würdig in sächsischen Landen.
Am Wriezener Krankenhaus wurde mit dem Aufstellen von Raumzellen begonnen, die als Interimsstationen während der Sanierung des Krankenhauses genutzt werden sollen. 15 Millionen Euro sind für diesen zweiten Bauabschnitt vorgesehen, nachdem bereits 16 Millionen Euro für den ersten Abschnitt, den neuem Funktionstrakt, ausgegeben worden sind.
Rund 6000 Euro erbrachte das Benefizkonzert der Bundeswehr Big Band am 23. Mai im Großen Saal der Akademie für Information und Kommunikation in Strausberg. Dieses Geld dient der Finanzierung eines Kirchendaches für die Marienkirche.
Die Fahrschule Schirrmeister feierte ihr 12 – jähriges Jubiläum und wird sich ab 1. Juni in den neuen Räumen in der Freienwalder Straße 11 befinden.
Ein denkwürdiger Tag war für die Bürger des eventuell zukünftigen Ortteiles von Wriezen Frankenfelde der 25. Mai. Mit einem Festgottesdienst konnte die Wiedereinweihung der restaurierten Kirche gefeiert werden.
Mehr als 250 000 Euro Defizit hat die Stadt, informierte die Kämmerin und wenn jeder der 7852 derzeit in Wriezen gemeldeten Einwohner 28 Euro und 74 Cent spenden würde, wäre Wriezen das Loch im Haushalt los.
In Rathsdorf fand das Heimatfest statt. Bis nach Mitternacht genossen die Bewohner und ihre Gäste die Darbietungen auf diesem nun schon zur Tradition gewordenen Zusammensein am Storchenturm : Einziger Wermutstropfen: der Storchenturm ist noch immer geschlossen.
Die Wriezener Stadtmeisterschaften der Mouttainbiker am 26. Mai gestalteten sich zu einer wahren Schlammschlacht. Strömender Regen sorgte für schwerste Bedingungen auf dem Kurs am Stadtsee, der über zahlreiche Hügel und durch nochmehr Pfützen führte.
Die Skorpion – Apotheke feierte ihr 10 – jähriges Jubiläum. Die Inhaberin, Frau Birgit Rohde und ihr Team konnte dazu viele Glückwünsche entgegen nehmen. Auch der Stadtchronist gratuliert.
Auf der Stadtverordnetenversammlung am 30.05. wurde die Prioritätenliste für Wriezen verabschiedet. An erster Stelle steht die Sanierung des Gebäudes der Stadtverwaltung, der ehemaligen Taubstummenanstalt.
Am 31. Mai lud die Schule Lüdersdorf zum 6. Schulfest und gleichzeitig zum 50. Schuljubiläum. Mehr als 200 Gäste fanden sich im Lüderdorfer Park ein.

Juni: Das Schulzendorfer Tanz- und Blasorchester konnte in diesem Jahr auf sein 50 – jähriges Bestehen zurückblicken. Aus diesem Anlaß fand am 8. Juni ein Volksfest mit etwa 500 Gästen statt.
Premiere hatte der „Wriezener Zapfenstreich“, mit dem in Zukunft verdienstvolle Bürger der Stadt geehrt werden sollen. Der eigentliche Jubiläumstag liegt jedoch im November.
Der Wriezener „Förderverein Marienkirche“ konnte am Anfang des Monats mitteilen, daß der Kontostand für das Vorhaben zur weiteren Sanierung auf knapp 50 000 Euro angewachsen ist.
Auf dem ehemaligen Brauereigelände in der Heinrich-Lehmpuhl-Straße wurde mit Abbrucharbeiten begonnen, um den Bau von Seniorenwohnungen vorzubereiten.
Am 15. Juni lud der Agroverbund Schulzendorf zum 4. Tennenfest. 550 Verpächter kamen mit ihren Familien, um über die Ziele und Strategien der Firma durch den Geschäftsführer, Burkhard Schiele, informiert zu werden.
Die Bewohner des Kastanienweges feierten am 21. Juni ihr erstes Straßenfest.
27. Juni: Die Stadtverordneten lehnen eine Abstimmung über den von der Kämmerin erarbeiteten Entwurf des Haushaltsplanes ab. Sie billigten jedoch ein Haushaltssicherungskonzept, weil die Stadt erstmals seit Jahren tief verschuldet ist.
Am 28. Juni erhielten 57 Schülerinnen und Schüler ihr hart erkämpftes Abiturzeugnis.

Juli: Am 3. Juli fiel der feierliche Startschuß für die Bauarbeiten zur Sanierung des Krankenhauses. Bis zum Abschluß des Vorhabens werden 15 Millionen Euro investiert.
Im Wriezener Seniorentreff „Plauderstübchen“ informierte am 3. Juli die „MIB“ über die geplanten Seniorenwohnungen in der Heinrich-Lehmpuhl-Straße. In 2 Gebäuden sollen insgesamt 18 Wohnungen errichtet werden.
In Lüdersdorf beging am gleichen Tag die allgemeinärztliche Praxis Pawlowski ihr 10 –jähriges Jubiläum. Dazu auch von seiten des Chronisten herzlichen Glückwunsch.
In Schulzendorf fanden sich an diesem Abend die Mitglieder vom Angel- , Reitsport- und Musikverein zusammen, um in einer Bürgerversammlung darüber zu diskutieren, wie es weitergehen soll in Schulzendorf. In der Kritik standen das sich ständig verschlechternde Ortsbild, die Gefahrenstelle Teichbrücke und die miserablen Zustände der Bürgersteige und der Bushaltestelle, desgl. der Zustand des ehemaligen Gutshofes. Auch die Zukunft des Gemeindehauses wurde diskutiert.
Der Abend des 5. Juli vereinte rund 2000 Wriezener mit vielen Gästen aus Nah und Fern zum traditionellen Sommernachtsball auf dem oberen Schützenplatz.
Am 6. Juli feierte die Frauenbildungsstätte „Franzenhof“ ihr 10-jähriges Jubiläum. Sie kann auf einen Stamm von 70 Referentinnen mit 130 Kursangeboten aus aller Welt zurückgreifen.
Die älteste Einwohnerin Wriezens, Frau Margarete Täge, wurde 101 Jahre alt.
In den Abendstunden des 10. Juli brauste ein Orkan mit Windstärke 12 über Teile der Mark Brandenburg hinweg und führte auch in Wriezen zu erheblichen Verwüstungen. Gottseidank waren keine Menschenleben in der Stadt zu beklagen.
In der Ruine der Marienkirche fand am 12. Juli ein Konzert, ausgeführt von Solisten des Berliner Virtuosen – Ensembles und Kammersolisten der Komischen Oper Berlin, statt..Der Reinerlös der gelungenen Veranstaltung, durch die Hans-Joachim Scheitzbach führte, kommt dem Wiederaufbau des Gotteshauses zugute.
Die 1. Wriezener Beach-Woche begann am 21. Juli mit einem Strand-Fußballturnier und endete am 28. Juli mit dem 2. Koyenuma-Beach-Volleyball-Masters.
Am 24. Juli informierte die „MOZ“, daß am Rande der Stadt, auf der ehemaligen Mülldeponie, ein 25 Meter hoher Rodelberg entsteht.
Das Wriezener „Trockendock“, Heimstatt für 30 Bewohner, lud als „Sozialtherapeutische Dauerwohnstätte für chronisch Abhängigkeitskranke“ am 26. Juli zum „Tag der offenen Tür“.
Am 27. Juli feierte der Reitsportverein Schulzendorf sein 50-jähriges Jubiläum. Der Vereinsvorsitzende und Mitbegründer Gerd Lilienkamp konnte sich über eine gelungene Festveranstaltung freuen, an der als weiterer Gründer auch der heute 87-jährige Bernhard Eisele teilnahm.

August: Wie in jedem Jahr , so trafen sich auch heuer wieder am 1. August die „ersten Auguste der Städte und Gemeinden“, auch Bürgermeister genannt, in den Mauern der ehemaligen Malzfabrik zum Erfahrungsaustausch. Hauptthema der nun schon zum dritten Mal stattfindenden Zusammenkunft – die Schulschließungen.
Am 7. August begann vor dem Amtsgericht Bad Freienwalde der Prozeß gegen den Geschäftsführer und eine Angestellte des Bildungs- und Beschäftigungsvereins Wriezen. Im April 2001 war gegen den BBV ein noch nicht abgeschlossenes Insolvenzverfahren eingeleitet worden.
09.08.: Wriezen sparte eisern. Die Straßenbeleuchtung ging erst an, wenn es wirklich stockdunkel in unserem Städtchen ist. Oder waren nur die Uhren falsch eingestellt ?
Der „Baustoffmarkt Oderland GmbH“ in Wriezen feierte am 9. August sein 10-jähriges Jubiläum. Wir gratulieren.
10.08.:Die polnische Partnerstadt Mieszkowice feierte ihr Stadtfest. Unter Leitung des Bürgermeisters war auch eine offizielle Delegation der Stadt Wriezen anwesend, der sich zahlreiche Bürger anschlossen.
Ebenfalls am 10. August konnte die Massierer GmbH in Schulzendorf auf ihr 10-jähriges Bestehen zurückblicken. Über die Erfolgsbilanz dieser Firma war im „Märkischen Sonntag“ vom 11. August zu lesen. Herzlichen Glückwunsch.
Am 12. und 13. August hielt ein mehr als 24-stündiger Dauerregen auch die Wriezener in Atem. Noch mal Glück gehabt, es gab keine Schäden im Gegensatz zur Hochwasserkatastrophe in Bayern und Sachsen.
Das „Blumenstübl“ von Carla Hoffmann feierte am 17. August sein 10-jähriges Bestehen. Wohl allen ist das Geschäft in der Wilhelmstraße 1, dem früheren Hindenburgplatz, und auch der Laden in Vevais, bekannt. Auch dazu die besten Wünsche für weitere erfolgreiche Jahre.
Am gleichen Tag eröffnete Mandy Fiedler ihren Frisiersalon „Styled Hair“ in der Schützenstraße. Viel Erfolg wünscht der Stadtchronist.
In der Hospitalstraße begann die HAGEBA mit der Sanierung der ersten beiden von vier Wohnblöcken. Auch das Umfeld wird dabei nicht vergessen. Noch in diesem Jahr folgt die zweite Hälfte. Ca. 4 Millionen Euro werden die Arbeiten kosten.
Das Erntedank- und Heimatfest in Schulzendorf wurde am 4. Wochenende trotz trüben Wetters bei bester Stimmung von den Schulzendorfern und ihren Gästen begangen.
Ein Benefiz-Konzert zu Gunsten der Opfer der Flutkatastrophe vereinte die Bürger der Stadt und der Umgebung am 28. August in der Freilichtbühne. Der Verkauf der Eintrittskarten erbrachte 616 Euro, an Spenden kamen noch einmal 239 Euro zusammen und Günter Kettner übergab im Auftrag der MIB einen Scheck in Höhe von 2000 Euro. Die Musikschule „Carl Philipp Emanuel Bach“ in der sächsischen Stadt Döbeln, die besonders schwer vom Hochwasser betroffen war, wird diese gespendete Summe erhalten.

September: Am 1. September, dem 63. Jahrestag des Kriegsausbruches, lud die Stadt und mit ihr die evangelische und die katholische Kirche zu einem Versöhnungsgottesdienst und zu einem Benefiz-Konzert in die Ruine der Marienkirche. Das Meersburger Knabenorchester verzauberte die Besucher und ihre Gäste, darunter die Bürgermeister der Partnerstädte, sowie deutsche und polnische Kriegsveteranen. Der Erlös soll für den Wiederaufbau der Marienkirche eingesetzt werden.
Das Autohaus Senf in der Frankfurter Straße 3 feierte am 1. September sein 25-jähriges Jubiläum. Seit dem 1. September 1998 verfügt es über eine 200 qm große, optisch gefällige Verkaufsfläche. Wir wünschen Glück und noch viele Jahre zufriedene Kunden.
Am 7. September fanden sich mehr als 200 Gäste in der Kindertagesstätte „Freundschaft“ in der Fröbelstraße ein, um gemeinsam mit den Erzieherinnen und den Kindern den 30. Jahrestag der Eröffnung zu begehen. Herzenswunsch der Anwesenden: Renovierung der Vorderfront, die einen denkbar schlechten Eindruck macht.
130 Feuerwehr-Kameraden kämpften am gleichen Tag in Altwriezen um den Wriezener Stadtpokal. Gesucht wurden die besten Teams aus Wriezen und seinen Ortsteilen.
5 Jahre ist es jetzt her, daß der Marktbrunnen die Gemüter der Bürger erhitzte und als „Teufelsbrunnen“ die Stadt in zwei Lager trieb. Und was ist heute? Er gehört zu Wriezen. Zahlreiche in- und ausländische Besucher fanden ihn “toll“ und „ zum Nachdenken anregend“.
Am 9. September wird der anläßlich des 90. Geburtstages des ehemaligen Reichskanzlers Ottto von Bismarck gestiftete Gedenkstein geborgen und erhält seinen angestammten Platz hinter der ehemaligen Taubstummenanstalt, der heutigen Stadtverwaltung.
Ihr 30-jähriges Meisterjubiläum konnte am 9. September die Frisörmeisterin Katharina Schulz begehen. Herzlichen Glückwunsch.
In den Abendstunden des 9. September fand sich die Brandenburger Bildungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka zu einem bildungspolitischen Podiumsgespräch im Wriezener Gymnasium ein.
Der Verkehrsausschuß behandelte in seiner Sitzung am 10. September u.a. auch das Hin- und Herwandern des Ortseingangsschildes in der Freienwalder Straße, eine Tatsache, die viele Bürger verunsichert, aber auch zu spöttischen Bemerkungen Anlaß gibt.
Im Humpensaal der Stadt fanden sich am 15. September die Humpenfreunde zu ihrer 14. Sitzung zusammen. Als Gast konnte der Innenminister des Landes Brandenburg Jörg Schönbohm begrüßt werden. Das Ergebnis des Deckelklapperns: 1100 Euro für die Jugendfeuerwehr. Damit hat der 1995 gegründete Freundeskreis der Wriezener Feuerwehr bisher mehr als 50 000 Euro „eingespült“. Zudem wurden zahlreiche lebenswichtige Geräte und Autos gespendet.
In den Abendstunden des 18. September fanden sich rund 3500 Wriezener und ihre Gäste auf dem oberen Schützenplatz zur Vereidigung von 580 Rekruten der Bundeswehr ein.
Am 19. September lehnte der Hauptausschuß der Wriezener Stadtverordnetenversammlung den geplanten Bau von 19 Windkraftanlagen in der Gemarkung Neureetz ab, nachdem diesem Antrag bereits am 4. September im Bauausschuß eine Abfuhr erteilt wurde. In einer Stellungnahme wurden erhebliche Bedenken geltend gemacht, da durch das Bauvorhaben das Landschaftsbild im Einzugsgebiet der alten Oder nachhaltig gestört wird.
Mit Interesse verfolgten viele Wriezener, davon insbesondere ältere Bürger den Fortgang der Abrißarbeiten auf dem Gelände der ehemaligen Brauerei in der Lehmpuhlstraße, wo in naher Zukunft eine Wohnanlage für Senioren mit 18 Wohnungseinheiten errichtet wird.
Am 21. September lud Schulzendorf zum 1. Oktoberfest und die Einwohner bewiesen erneut, daß man auch jenseits des „Weißwurschtäquators“ zu feiern versteht.
An der Bundestagswahl am 22. September beteiligten sich 50,12 % der Einwohner Wriezens und seiner Ortsteile. Die SPD erhielt 46,09 %, die CDU 22,78 %, die PDS 16,08% , die FDP 5,97 %, die Grünen 2,6 %, die Schill-Partei 2,32 %, die NPD 1,91 % und die Grauen 0,28 % der abgegebenen Stimmen.
Auf der Stadtverordnetenversammlung am 26. September wurde Helmuth Podlich zum Städtischen Beauftragten für die Kriegsgräberfürsorge berufen. Er tritt damit in die Fußtapfen Wilhelm Lehmanns, der in dieser Funktion hervorragende Arbeit geleistet hat und dem die Stadt nach wie vor zu großem Dank verpflichtet ist.
Am 27. September feierte die Wriezener Haus-, Grunstücks- und Betreuungsgesellschaft (HAGEBA) ihr 10-jähriges Bestehen. Ein erfolgreiches Jahrzehnt liegt hinter diesem Betrieb, davon zeugen die vielen renovierten Gebäude mit dem neu gestalteten Umfeld. Wermutstropfen: 45 000 Euro jährlicher Mietausfall belasten die positive Bilanz.

Oktober: Am 1. Oktober feierte die Wriezener Büroprojekt GmbH ihr 10-jähriges Bestehen. Den zahlreichen Gratulanten, die Diethard Steuk und seinem Team an diesem Tage Glückwünsche überbrachten, schließt sich der Stadtchronist an dieser Stelle an.
Am gleichen Tag eröffnete Matthias Rückheim-Rittau seine „Fahrschule Matze“ am Markt 1. Bereits seit 1990 war „Matze“ als Fahrlehrer tätig. Viel Erfolg!
Beim 12. von der Abteilung Radsport der TSG ausgerichteten Kriterium am 3. Oktober beteiligten sich mehr als 400 Pedalritter aller Altersklassen. „Dieses Kriterium ist eine hervorragende Werbung für die Stadt und eine schöne Anerkennung für den Verein“ betonte der Bürgermeister Uwe Siebert in seiner Grußansprache.
Am 5. Oktober feierte das Wriezener Meeresangelteam seinen 10. Geburtstag. Gegründet am 29.09. 1992 avancierte es zum erfolreichsten Verein des Landesverbandes Brandenburg. Auch von dieser Stelle herzlichen Glückwunsch.
„Jung, hübsch und mit Köpfchen“ war die Devise bei der Wahl zur „Miss Märkisch-Oderland“ am 6. Oktober in der Stadthalle. Die 21-jährige Kosmetikerin Karina Panzer entführte den begehrten Titel nach Beeskow.
Hans Petermann und Rudolf Ilchmann haben sich als Schiedsmänner in unserer Stadt Respekt und Anerkennung erworben. Am 8. Oktober kamen die beiden zur letzten Verhandlung zusammen und schieden dann aus Altergründen aus. In geheimer Abstimmung wählten die Stadtverordneten am 24. Oktober Reinhold Lenz und Otto Kakoschke zu den Nachfolgern. Viel Erfolg bei dieser nicht immer einfachen Tätigkeit sei auch von dieser Stelle gewünscht.
Junge Häftlinge der JVA fertigten hölzernes Spielzeug für den Kindergarten „Am Schützenplatz“ und dessen Leiterin Anita Pfuhl konnte im Oktober hocherfreut diese willkommene Spende entgegen nehmen.
Aus New York kam am 21. Oktober Herr Adam nach Wriezen. Er interessierte sich für die Kriegsgräber und ihre Pflege in der Stadt und für die Kriegshandlungen, die 1945 in und um die Stadt stattfanden.
50 ehemalige Mitarbeiter der Entwicklungsabteilung der Siemenswerke besuchten Wriezen am 26. Oktober und ließen sich die Geschichte der Stadt und des Umlandes erklären.
Richtfest für das neue Hafthaus der JVA Wriezen wurde am 30. Oktober gefeiert. 40 Millionen Euro steckt das Land Brandenburg in den Standort der zentralen Jugendvollzugsanstalt der Mark, die bis Ende 2004 220 Plätze für jugendliche Straftäter haben wird.
Die Landesregierung legte in der letzten Oktoberwoche den vollständigen Gesetzentwurf zur Gemeindegebietsreform vor. Danach wird die Gemeinde Wriezener Höhe (Amt Barnim-Oderbruch) in die amtsfreie Stadt Wriezen eingegliedert.
Im Waldbad begannen inzwischen die Vorbereitungsarbeiten für eine umfangreiche Sanierung. Vorgesehen sind die Entschlammung, eine Besandung der Badestellen, die Einfriedung und Begrünung der Anlage.Die Gesamtkosten werden etwa 133 000 Euro betragen und werden zu 90% gefördert. Im Sommer soll dann alles fertig sein.

November: Seit dem 1. November hat der seit 1992 in der Frankfurter Straße bestehende Friseursalon eine neue Geschäftsinhaberin. Viel Glück sei ihr von dieser Stelle aus gewünscht.
Der Musikverein Schulzendorf lud am 2. November anläßlich seines 50-jährigen Bestehens in die Stadthalle zu einer Festveranstaltung ein.
Wie die MOZ am 4. November berichtete, kämpft der Naturschutzbund um die Wiedereröffnung des vor 2 Jahren geschlossenen Storchenturms in Altgaul. Der 2. Vorsitzende des Regionalverbandes des NABU Bernd Müller ist guten Mutes, dieses Altgauler Wahrzeichen zum 1. Januar 2003 als Touristenmagnet wieder zur Verfügung stellen zu können.
Seit Anfang November ziert eine Plakette mit der Aufschrift “Brandenburger Kita-Qualitätswettbewerb“ die Eingangstür der AWO-Kita Wriezen am Schützenplatz. Die Einrichtung, die von Anita Pfuhl geleitet wird, stellte sich einer wissenschaftlichen Qualitätsuntersuchung.
Am 7. November waren es 5 Jahre her, daß die Mitglieder des FSV Blau-Weiß Wriezen Regina Müller zu ihrer Präsidentin wählten. Sie ist damit die einzige Frau, die an der Spitze eines brandenburgischen Fußballvereins steht.
Am gleichen Tag besuchte Astrid Gräfin von Hardenberg als Mitglied der Jury der Carl-Hans Graf von Hardenberg-Stiftung das Wriezener Gymnasium. Die Zehntklässler des Wahlpflichtbereiches Informatik wurden Bundessieger im Wettbewerb „Wegsehen oder Einmischen – Zivilcourage und Toleranz“.
Am 11.11. übernahmen bei strömendem Regen die Narren auch in Wriezen die Macht. Nach Köln verabschiedet wurde der WCC-Entertainer Thomas Nestroy und erhielt den Auftrag, am Rhein von der Wriezener Fröhlichkeit zu künden.
Mit einem heiklen Thema befaßte sich der Bildungsausschuß der Stadt in seiner Sitzung am 13. November: Die Schließung der Stadtbibliothek zum 30. Juni 2003. Grund ist die Finanzmisere der Stadt, die sich sicher auch in den nächsten Jahren nicht ändern wird.
Auch der Umweltausschuß befaßte sich mit einem seit langem brennenden Thema: Der Marktordnung in der Stadt. Der Grund war der, daß die Markthändler schon am frühen Nachmittag ihre Stände abbauen.
Am 13. November hat Renate Tucholsky ihre neue Boutique in der Wilhelmstraße eröffnet. Stets zufriedene Kunden und viel Erfolg seien ihr auch von dieser Stelle aus gewünscht.
„Felix“ heißt der bunte Vogel, der seit dem 15. November als Plakette den AWO-Kindergarten am Schützenplatz ziert und weist ihn als Stätte der Musikförderung aus. Der Preis wird an Kiundergärten verliehen, die nach festen Qualitätskriterien täglich kindgerechtes Singen üben.
Das dritte Wochenende im November gehörte den Wriezener Narren, die in der Stadthalle unter dem Motto „Mit dem WCC auf hoher See“ ihr närrisches Feuerwerk zündeten.
Die Planung für die Erneuerung des Doppeldorfes Altwriezen-Beauregard wurde abgeschlossen, im Bauausschuß wurden die Entwürfe für diesen Wriezener Ortsteil vorgestellt.
Bereits im kommenden Jahr können Fördermittel abgerufen werden, doch wird die Realisierung aller enthaltenen Vorschläge wohl zunächst angesichts der Finanzmisere ein Wunschtraum bleiben.
Die Stadtverordneten haben in ihrer Sitzung am 28. November einmütig den Vorschlag des Bürgermeisters gebilligt, Stadtbrandmeister Jürgen Reichelt und seinen Vize Christian Galle für weitere sechs Jahre zu bestätigen.
Die Fraktion der Unabhängigen Wählergemeinschaft Wriezen (UWG) teilte im November ihren Wählern mit, daß sie sich von ihrem langjährigen Fraktionsmitglied Uwe Heifelder wegen Inaktivität getrennt hat.

Dezember: 10 Cent weniger für Abwasser müssen die Wriezener Bürger ab dem 1.1.2003 zahlen, wie der Trink- und Abwasserverband Oderbruch-Barnim mitteilte.
Mario Krakow eröffnete am 2. Dezember sein neues Radsport-Studio in der Wilhelmstraße 47. Wir gratulieren und wünschen viel Erfolg.
Wie uns die Märkische Oderzeitung mitteilte, regt sich Leben im seit 1992 verlassenen Bahnbetriebswerk in Wriezen. Ein Berliner will dort ein Museum für Kleinlokomotiven entstehen lassen.
In den Morgenstunden des 8. Dezember wurde in der Stadthalle in Wriezen die18-jährige Schülerin Merit Büttner aus Forst zur Miß Brandenburg gewählt. Bei den Herren trug Thilo Kretzschmar aus Beeskow den Titel davon.
Am 11. 12. eröffnete in der Großen Kirchstraße, dort wo früher einmal „Zigarren-Jagdmann“ sein Geschäft hatte, die Gärtnerei Müller aus Bad Freienwalde einen neuen Blumenladen. Auch dazu wünschen wir viel Erfolg.
Freitag, der 13. Dezember, war der Tag der Eröffnung des diesjährigen Weihnachtsmarktes in Wriezen bei klirrender Kälte. Ein entsetzliches Bild bot jedoch der Weihnachtsmann, der in seiner Maske, die wohl noch aus der Nachkriegszeit stammte, selbst bei den Kleinsten die Existenz eines Weihnachtsmannes infrage stellte. Ansonsten luden 60 Buden mit unterschiedlichen Sortimenten zum Verweilen und auch die Darbietungen fanden großen Beifall.
Vorwiegend junge Menschen trafen sich zum Bürgerkonvent am 9. Dezember im Saal der Amtsverwaltung Barnim-Oderbruch in Wriezen, um mit dem Referenten aus dem Auswärtigen Amt Peter Simon über das Thema „Wieviel Europa wollen wir ?“ zu diskutieren.
Die 10. Kreisschau der Kleintierzüchter am 2. Wochenende im Dezember in der Stadthalle war wieder ein voller Erfolg und ein Publikumsmagnet.
Das Ehepaar Eggert aus Wriezen stiftete der evangelischen Kirchengemeinde einen selbstgeknüpften Wandteppich, der das berühmte „Abendmahl“ von Leonardo da Vinci darstellt.
Am 14. Dezember fanden sich rund 300 Wriezener Bürger zum traditionellen weihnachtlichen Konzert in der katholischen Kirche ein, um den Klängen des Jugendorchesters Bad Freienwalde, des Handwerker-Männerchores und des Chores des Freienwalder Gymnasiums zu lauschen. Begeisterter Applaus war der Dank für diese schöne Veranstaltung.
Am 17. Dezember verstarb in Schulzendorf Willi Leue. Als Begründer und langjähriger Leiter des Schulzendorfer Blasorchesters und auch als Kommunlpolitiker war er über die Kreisgrenzen hinaus geschätzt und bekannt. Seine sprühenden Gedanken, von denen er viele nun leider nicht meh verwirklichen konnten , waren für viele von uns Richtschnur auch unseren Handelns.
Nach wie vor erregte auch im Dezember die angekündgte Schließung der Bibliothek die Gemüter und in vielen Leserbriefen brachten die Wriezener ihren Unmut darüber zum Ausdruck.
In Strausberg übergab der Chefarzt der Gynäkologie, gleichzeitig Leiter der gynäkologischen Abteilung im Krankenhaus Wriezen, die Leitung der Abteilung an Dr. Wolfgang Götze, dem wir von dieser Stelle aus viel Glück, Gesundheit und Erfolg wünschen.
Unsere Feuerwehr kann hoffen: Wie die MOZ in ihrer Ausgabe vom 24.12. berichtete, wurde die lang ersehnte und unbedingt notwendige Drehleiter auf die Prioritätenliste 2003 des Kreises gesetzt.
Die Nacht vom 28. zum 29. Dezember war in Wriezen Rocknacht. Zum Jahresausklang spielten die Wriezener Bands „Saitenwaise“ und „THA“ vor 130 begeisterten Fans.
Am 31.12. fuhr die Rettungswacht der Malteser in Wriezen zum letzten Mal unter diesem Zeichen. Ab dem 1.1. 2003 wird die Einrichtung vom Deutschen Roten Kreuz übernommen.