Wriezen
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Der elfte Jahrgang des Evangelischen Johanniter-Gymnasiums Wriezen hat in der vergangenen Woche die Betreuung der Wanderwege des Wriezener Abschnittes auf dem über 60 km langen Oderlandweg übernommen. Im Rahmen einer Anwanderung trafen sich die Schülervertreter des 11. und des im vergangenen Jahr zuständigen nunmehrigen 12. Jahrgangs am Stadtsee in Wriezen, um zusammen mit Kreiswegewartin Brigitte Keil die Stabübergabe vorzunehmen. Ben Haacke, der Schülersprecher der Schule, erhielt von Brigitte Keil das Zertifikat „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ überreicht, das vom Deutschen Wanderverband verliehen wird. Die Urkunde wird zukünftig im Gymnasium hängen und ein Zeichen dafür sein, dass die Oberstufenschüler sich für den von ihnen betreuten Wegabschnitt verantwortlich fühlen.

Das Prädikat „Qualitätsweg“ gilt bis 2017. Der Deutsche Wanderverband verlangt allerdings, dass über die gesamte Laufzeit die geprüfte Qualität gewährleistet wird. Dreimal jährlich, nämlich im Frühjahr, Sommer und Herbst, führen die Jugendlichen daher eine Begehung durch, um die Lage der Grundmarkierung, der Wanderschilder und den Zustand des Wanderweges zu prüfen. Stellen sie Beanstandungen fest, nehmen sie die Reparatur entweder selbst vor oder melden die Schäden an den Wriezener Bauhof.

Kreiswegewartin Keil lobte die kurz vor ihrem Abitur stehenden Schüler für ihre gute Prüfung der Wegequalität im vergangenen Jahr. „Ihre gemeinnützige Arbeit ist so wertvoll, weil sie die Wege erhält und durch die Verleihung des Zertifikats 'Qualitätswanderweg' Touristen einen Hinweis gibt, dass es sich lohnt, in die Region zu kommen, um hier zu wandern“, erklärte sie. Wie Sterne bei Restaurants die Qualität der Speisen anzeige, so sei das Prädikat ein Zeichen für den guten Zustand und die gute Benutzbarkeit der Wanderstrecken. Dass der Oderlandweg bereits zum zweiten Mal zertifiziert wurde, freut Brigitte Keil ganz besonders. Mit der Erschließung der Wanderer als Zielgruppe ergebe sich ein weiteres Angebot für die Dienstleister im Tourismussektor. Ein qualitativ hochwertiges vernetztes Wanderangebot stelle einen im Wachstum begriffenen Beitrag zur Wirtschaftsentwicklung in der Region dar.

 

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