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15.-17. Juni 

Theater für das Oderbruch -  eine Werkschau

Drei Theaterproduktionen sind inzwischen mit regionalem Bezug entstanden – gewonnen aus den Berichten von Oderbrüchern. Wir zeigen die bisher produzierten Stücke an einem Wochenende. Nehmen Sie sich Zeit!
Die Feuerwehr ist da Freitag, 15. Juni, 19 Uhr Was es auch sei – ich bin dabei! Mit dieser Liedzeile haben inzwischen schon viele Kameraden ihre Arbeit für die Freiwilligen Feuerwehren in ihren Dörfern besungen. Das Erfolgsstück mit Jens-Uwe Bogadtke und Tobias Hartmann schildert die Lebenskonflikte des Ortswehrführers Heiko Butzke – basierend auf Befragungen von über sechzig Kameraden im Oderbruch.
Veits Tanz Sonnabend, 16. Juni, 19 Uhr Veit Templins autobiografischer Roman „Der Malerlehrling“ ist inzwischen ein kleiner Bucherfolg. In einer Stückfassung von Kenneth Anders und Jens-Uwe Bogadtke und unter der Regie von Philippe Besson bringt Bogadtke den Roman auf die Bühne – energiegeladen, heiter und wütend, laut und leise. Begleitet wird er von der Rockband Trio Ton. Eine intensive Reise in die Jugend, die viele Erinnerungen weckt, und in die Geschichte dieser Region.
Bibergeil – Buchpremiere und Theaterstück Sonntag, 17. Juni, 11 Uhr Die Sorgen um die Tätigkeiten des Bibers begleiten die Oderbrücher täglich. Im Themenjahr Wasser produzierte die junge Theatergruppe „Traumschüff“ ein munteres Volkstheater, in dem nicht nur dem Volk aufs Maul geschaut wird, sondern der Konflikt um die Nager auf die Spitze getrieben wird. Ein Stück von Nikola Schmidt mit Juliane Baruck, Nicole Haase, Jens-Uwe Bogadtke und Wieland Jagodzinski. Regie: David Schellenberg

Der Text zum Stück erscheint im Aufland Verlag als Taschenbuch zum Preis von 10,00 €. Die Buchpremiere findet vor der Vorstellung statt. Die Autorin wird anwesend sein.

Feldsteinscheune auf dem Berg-Schmidt-Hof - Eintritt 10 €

16. Juni

Kooperationsprojekt - Landwirtschaft im Oderbruch - Einblick in ein weites Feld    

Die Landwirtschaft ist seit 250 Jahren die prägende Landnutzungsform im Oderbruch. Ohne sie kann die Landschaft nicht beschrieben, nicht verstanden werden und daher widmet das Oderbruch Museum Altranft 2018 diesem Thema. Der Vortrag wirft Schlaglichter auf die Geschichte und Gegenwart der Landwirtschaft. Es wird kein umfassendes, allgemeingültiges Bild gezeichnet, sondern es werden Einblicke in die Rechercheergebnisse zum Thema gegeben. Vom Erbe der freien Bauern wird die Rede sein, die das Bruch urbar gemacht haben, wie von den Herausforderungen, vor denen Landwirte sich mit ihren sehr unterschiedlichen Betrieben heute sehen. Die Veranstaltung verbindet den Vortrag von Lars Fischer, Oderbruch Museum Altranft, und die Ausstellung „Landmaschinen einst und jetzt“ von Heinrich Weber und dem Letschiner Eisenbahnverein e.V.

14.00 Uhr - Ehemaliger Gutshof in Wollup - Eintritt 2 €  

22. Juni

Landwirtschaft im Film I 

Historisches und Gegenwärtiges aus dem Oderbruch und von anderswo    

Wir haben uns in den Film- und Fernseharchiven nach Beiträgen zur Landwirtschaft im Oderbruch umgesehen. Zu sehen sind: Aus der Reihe „Entdeckungen im Alltag“ des DDR-Fernsehens der Beitrag „Preußisches und anderes aus dem Oderbruch“ von Rudi Rubitzsch aus dem Jahr 1980, Ausschnitte aus der Reportage „Die Korbmacher und andere Geschichten aus dem Oderbruch“ von Renate und Dagobert Löwenberg, hier insbesondere eine Episode zum Gemüseanbau und seinen Anfängen aus dem Jahr 1983, aus der Reihe „Länder life“ den Beitrag „Umschlagsplatz Handelshof Oderbruch GmbH in Manschnow“ aus dem Jahr 1990, ebenfalls von Rudi Rubitzsch, einen Lehrfilm für den Geographieunterricht in der Klasse 10 mit dem Titel „Weil uns der Boden nähren soll“ von Barbara Kruse, der im Oderbruch gedreht worden ist. Unser Hauptfilm führt ins Havelland der Wendezeit. Wir zeigen den Dokumentarfilm „Kreuzbruch am Kreuzweg“ von Ingrid Poss aus dem Jahr 1993, der die Auflösung einer LPG begleitet. „Als die Landeigentümer im Herbst 1990 ihre Äcker zurückfordern, beschließt die LPG Florian Geyer in Kreuzbruch ihre Selbstauflösung. 42 Menschen, 2000 Kühe, 1000 Kälber und das gesamte Inventar müssen abgewickelt werden. Zwei Frauen leisten diese unglaubliche Sisyphusarbeit. Vier Männer machen weiter, können aber nur vier Arbeitsplätze schaffen. Die jungen Leute wandern in die Industrie ab. Der Film verfolgt diesen Prozess über anderthalb Jahre: zwischen 1991 und 1992. Vor der Kamera stehen Sieger und Verlierer, Aussteiger und Einsteiger, Rückkehrer und Neusiedler.“ (Quelle: Wendefilmakten) Der Filmabend hält noch eine kleine Überraschung bereit. Schülerinnen und Schüler des Bertold-Brecht-Gymnasiums in Bad Freienwalde haben sich in dem Projekt „Warten auf dem Acker“ mit der Landwirtschaft beschäftigt und - betreut von Ellen Kobe - kleine Filme gedreht. Eine Auswahl dieser kleinen Produktionen zeigen wir als Vorfilme.

Landwirtschaft im Film Teil II können Sie am 6. Juli 2018, um 19.00 Uhr sehen. An diesem Abend zeigt Antje Schiffers unter dem Titel „Ich bin gerne Bauer und möchte es gern bleiben“ Bauernfilme aus Oderbruch und ganz Europa auf dem Programm. Es wird zwei Weltpremieren geben mit Filmen von Bauern aus Gabow und Neuranft.

19 Uhr- Feldsteinscheune am Berg-Schmidt-Hof - Eintritt 5 €

vorschau auf das programm im juli

1. Juli

Lob und Freiheit des Bauern - Eröffnung der Jahresausstellungen   

Am ersten Juli präsentieren wir die neuen Ausstellungen zum Jahresthema Landwirtschaft, die auf der Basis unserer diesjährigen Recherchen und Befragungen von Landwirten der Region erarbeitet wurden. Dies sind:

Galerie im Schloss Das Oderbruch und seine Landwirtschaft Als Erweiterung und Fortsetzung unserer Ausstellung „Das Bruch und sein Wasser“ stellen wir hier Strukturen und Bilder der regionalen Landwirtschaft vor. Welche Betriebsformen finden wir im Oderbruch, wie lassen sich seine Böden charakterisieren? Wie sehen die Landwirte selbst ihren Beruf und wie hat sich die Landschaft unter dem Einfluss der Bewirtschaftung verändert? Die Landwirtschaft bildet damit die zweite Schicht unserer Dauerausstellung zum Oderbruch.

Ziegelscheune auf dem Berg-Schmidt-Hof Lob des Bauern Ein Lob des Bauern in dieser Zeit? Dem Berliner Kurator und Künstler Dr. Michael Fehr ist es durchaus ernst mit seinem Leitmotiv, wenn auch in speziellem Sinne. Fehr zeigt die ungeheuer gewandelten Stoff- und Energieströme in der modernen Landwirtschaft und zeichnet von hier aus die enorm gestiegenen Anforderungen des Landwirtschaftsberufs nach. Von hier aus wirft er einen Blick in die Zukunft. Wie könnte die Landwirtschaft in zehn oder zwanzig Jahren aussehen?

Wohnhaus auf dem Berg-Schmidt-Hof Das Erbe der freien Bauern Ein freier Bauer – das ist ein Widerspruch in sich. Man ist von früh bis spät gebunden, oft in Sorge und hat wenig Urlaub. Dennoch gibt es die Vorstellung von Freiheit in der Bauernschaft und gerade im Oderbruch hat sie Spuren hinterlassen. Menschen aus vielen Teilen Europas sind hierhergekommen, um als freie Bauern zu leben und noch heute finden wir Akteure, die es aus diesem Grunde ins Oderbruch kommen. Im Rahmen des Themenjahres von Kulturland Brandenburg „Brandenburg in Europa – Europa in Brandenburg. Europäisches Kulturerbe im Land Brandenburg“ sind wir diesen Spuren anhand der bäuerlichen Gebäude und Anlagen nachgegangen.

11-17 Uhr - Eintritt frei

01. Juli

Kooperationsprojekt - Ein Jahr mit Schäfer Vogel

Eine Fotoausstellung von Solveig Faust    Wilfried Vogel ist seit fast 50 Jahren Schäfer. Er bewirtschaftet mit seinen fast 1000 Schafen die Oderhänge zwischen Dolgelin und Lebus. Die Berliner Fotografin Solveig Faust hat ihn fotografisch ein Jahr lang begleitet. Sie zeigt in ihren Bildern die anstrengende, naturverbundene und selbstbestimmte Arbeit des Schäfers in der heutigen Zeit. Eine Wanderausstellung samt Begleitbuch.

13 Uhr - Schloss Altranft, 1. Etage

neues aus den projekten

Wir kommen! - Jugendliche fragen sich durchs Bruch - Heim(at)arbeit

Am 14.06. schwärmen die Schüler des Evangelischen Johanniter-Gymnasiums mit WAT-Lehrers Mathias Lillge und ehrenamtlichen Betreuern des Oderbruch Museums wieder durch das Oderbruch, um Menschen nach ihrem Leben und Arbeiten in der Region zu befragen. Unser Netzwerk an ehrenamtlichen Interviewpartnern und Betreuern erweitern wir permanent, damit wir immer wieder neue Lebenswege zeigen können. Sie kennen das Projekt noch nicht? Nutzen Sie unseren Flyer http://museum-altranft.de/images/museum_altranft/download/2018_bildung_heimatarbeit_flyer_mail.pdf oder sprechen Sie uns an! Dann können Sie vielleicht schon nächsten Monat beim Projekt mitwirken! Wir freuen uns auf neue Perspektiven!     Bildung | Projekt Heim(at)arbeit Anne Hartmann Telefon: 0 33 44 - 155 39 04 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

"Street Art auf dem Land?!" - Ein Projekt im Netzwerk Landschaftliche Bildung

25.-29.06.2018 - In der Projektwoche vor den Sommerferien werden SchülerInnen der Oderbruch Oberschule Neutrebbin zusammen mit dem Künstler Oliver Standke aus Reichenow eine Street Art Initiative starten, die bei Bedarf im Winter als AG fortgesetzt wird. Zu Beginn steht eine Annäherung an die verschiedenen Ansätzen und Techniken der Street Art. Im Weiteren möchten wir zusammen erkunden, was es heißt, im öffentlichen ländlichen Raum künstlerisch zu intervenieren und Geschichten zu erzählen.   Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Offene (Museums)werkstatt - Druck, Audio, Illustration und Fotografie zum Ausprobieren    

Ab Mitte Juni öffnet die Offene (Museums)werkstatt jeden Donnerstag ihre Türen: Junge Menschen untersuchen die Landschaft und stellen das Oderbruch mit Druckmethoden, Tönen, fotografischen Arbeiten oder Illustrationstechniken vor. Hier ist Raum zum Tüfteln und Werkeln! In den ersten drei Sommerferienwochen ist viel los am Museum. Nähere Infos zur Offenen(Museums)werkstatt und den Museumsmodulen erscheinen in Kürze auf der Museumsseite und auf Facebook.     Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Neues Arbeitsheft - Heim(at)arbeitreloaded    

Das überarbeitete Arbeitsheft für die Schülerinnen und Schüler der Heim(at)arbeit-Partnerschulen ist da! Frühjahrsfrisch im corporatedesign des Museums.

Filmmuseum Golzow und Bockwindmühle Wilhelmsaue jetzt Kulturerbe-Ort - Kulturerbe Oderbruch - Schau ins Bruch    

Das Filmmuseum Golzow gehört mit zu den ersten Orten, die sich in der Ausstellung Schaukasten Oderbruch in Altanft seit 2017 vorstellen. Am Internationalen Museumstag den 13. Mai wurde es nun als Kulturerbe-Ort ausgewiesen. Ein Ort an dem man die Entwicklung der DDR-Gesellschaft vom Aufbau bis zum Ende auf besonderer Art und Weise verfolgen kann. Die Bockwindmühle Wilhelmsaue wurde die Plakette auf dem Wilhelmsauer Mühlenfest dem 21. Mai übergeben. Im einstigen Mühlenland ist die Bockwindmühle die letzte ihrer Art und gehört in ihrem Bautyp zu den ältesten in Europa. Kulturerbe-Orte laden dazu ein, das Oderbruch zu bereisen, es besser kennenzulernen und zu verstehen. Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

kultur in der region

OderKurz-Filmspektakel - Kurzfilmfest 1. und 2. Juni - Zollbrücke 16, 16259 Oderaue - Eintritt bei Austritt. Zahlen Sie, was wir brauchen!         Das OderKurz-Filmspektakel ist ein brandenburgisches Kurzfilmfest, das im „Theater am Rand“ stattfindet. Ein Wochenende lang verwandelt sich das berühmte Holztheater fernab der Zivilisation und kurz vor Polen in eine Kurzfilminsel, auf der herausragende Kurzfilme verschiedener Macharten gesehen, diskutiert und reflektiert werden können. Hier stellen FilmemacherInnen ihre Filme vor und können mit Fragen gelöchert werden. www.oderkurz-filmspektakel.de
Offene Gärten im Oderbruch 09. und 10. Juni -  11-18 Uhr - Oderbruch - Eintritt frei Auch in diesem Jahr öffnen wieder ca. 25 Gärten ihre Pforten für interessierte Besucher. Die Gärten des Oderbruchs sind so vielfältig wie ihre Besitzer. Es sind oftmals ländliche Bauerngärten, die von Buchsbaumrabatten, Kräuter- und Gemüsebeeten geprägt sind. Schauen sie vorbei und lassen Sie sich überraschen. Die Eigentümer der Gärten freuen sich auf Ihren Besuch, Ihr Interesse, auf Gespräche und Erfahrungsaustausch mit Ihnen. www.odergaerten.de
Das Köhlerfest und die Waldwoche Bad Freienwalde 17. Juni -  ab 13 Uhr - Köhlerei, Sonnenburger Straße 3c, 16259 Bad Freienwalde und umgebende Wälder - Eintritt frei, Spenden erbeten   Zum 21. Mal organisieren die Stephanus-Werkstätten gemeinsam mit anderen Partnern in den Buchenwäldern der Kurstadt das Köhlerfest. Im Mittelpunkt steht nicht allein das traditionelle Köhlerhandwerk, das beim Höhepunkt des Festes, dem Meileranstich, viele Besucher anzieht. Die Besucher werden statt eines Eintrittsgeldes um eine Spende gebeten. Für die vielen Autofahrer finden sich oft kaum ausreichend Parkmöglichkeiten. Räder sind eine Alternative. www.stephanus-werkstaetten.de
Zieglerfest Altglietzen 23. Juni - 14-18 Uhr - Historischer Ringofen Altglietzen, OT Altglietzen, Chausseestraße 60, 16259 Bad Freienwalde - Eintritt frei, Spenden erbeten Der Förderverein Ringofen Altglietzen lädt zum 13. Zieglerfest im und am alten Ringofen ein. Zwischen 14.00 und 18.00 Uhr können Sie gemeinsam mit ehemaligen Mitarbeitern der Ziegelei eine kleine Zeitreise in dieses Handwerk unternehmen und das Ziegeleimuseum mit einer packenden Ausstellung über die Geschichte dieses Industriestandortes besuchen. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. www.golem-baukeramik.de
Die Dorffestspiele Neutrebbin 22.-24. Juni - Neutrebbin - Eintritt 3 Euro Die Neutrebbiner Dorffestspiele erfreuen sich seit über 30 Jahren über das Dorf hinaus großer Beliebtheit. Die Gemeinde, die Vereine und Einrichtungen organisieren ein Programm rings um die Liebesinsel, den Friedens- und den Sportplatz. Jeder Tag wird ein besonderer Höhepunkt werden. Wir zeigen, was in Gemeinschaftsarbeit ein Dorf für sich und andere schaffen kann. Die Dorffestspiele beginnen am Freitag ab 14 Uhr mit allen Senioren des Amtes Barnim-Oderbruch im großen Festzelt. Am Abend feiert die Jugend. Sonnabend findet das große Sportfest statt und Sonntag laden wir zum großen Bühnenprogramm mit Musikbeiträgen und Tanzvorführungen ein. www.neutrebbin.de

Herzliche Grüße aus dem Oderbruch Museum Altranft