Wriezen
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Am 24. November fuhren einige Schülerinnen und Schüler aus der neunten und zehnten Klasse des Evangelischen Johanniter-Gymnasiums Wriezen ins polnische Küstrin, um ihre Partnerschule zu besuchen. Die deutschen Gäste wurden sehr freundlich empfangen und in die Sporthalle geführt, in der ein Tanzkurs stattfinden sollte. „Als ich in die Sporthalle kam und sah, wie gut die polnischen Schüler tanzen können, war ich nervös und hatte Angst, mich zu blamieren, aber die Schüler und die polnische Kursleiterin waren sehr nett. Bald habe ich nicht mehr daran gedacht und einfach Spaß gehabt", so äußerte sich eine Wriezener Neuntklässlerin. Und ein Junge aus der zehnten Klasse gab freimütig zu: „Tanzen ist eigentlich nichts für mich, - aber es war wirklich lustig. So was sollten wir öfter machen."

Es klingt, als war der Tanzkurs ein voller Erfolg. Doch an diesem Tag der sportlichen Begegnung stand noch mehr auf dem Programm. Beim Mittagessen fanden die Schüler aus beiden Ländern Zeit, sich auszutauschen und das leckere und frisch zubereitete Essen zu genießen. Danach ging es wieder zurück in die Sporthalle. Hier war inzwischen ein Volleyballnetz aufgebaut worden. Die Schüler bildeten gemischte Mannschaften und schnell war zu erkennen, dass es ein sehr spannendes Spiel werden würde, da die Mannschaften sehr homogen waren. Währenddessen tauschten sich die Lehrer der polnischen und deutschen Schule aus. Da die polnischen Lehrer deutsch sprachen, war die Verständigung nicht schwer. Eine polnische Deutschlehrerin kam auf einige Schüler aus beiden Ländern zu, um zu erfahren, was sie denn von diesem Aufeinandertreffen der Schulen und vom Tag insgesamt hielten. Einstimmig erklärten alle Schüler, dass sie diesen Tag sehr schön fanden und hoffen, dass dies sehr bald wiederholt wird. Auch der Lehrer der deutschen Schüler zeigte sich begeistert: „Es war wirklich eine gute Sache, und es hat viel Spaß gemacht. Alle Schüler haben sich aktiv am Geschehen beteiligt und sich auf Neues eingelassen. Es gab keine Probleme und ich bin sehr stolz auf alle Schüler, dass sie sich trotz Verständigungsschwierigkeiten so gut zusammengerauft haben. Auch ich habe etwas gelernt. Dobrze!", erzählte er glücklich und strahlte, dass er das polnische Wort für „gut" gelernt hatte. Bei der Heimreise nach Wriezen dachten viele Gymnasiasten schon an das nächste geplante Treffen am 8. Dezember, wenn es um das Malen schöner Kunstwerke gehen wird. Alle waren sich einig: Es war ein schöner Tag! Ihr Lehrer stimmte zu und beendete den erfolgreichen Tag mit einem freudigen „Dobrze!!!"

Henriette Keil, Klasse 9 b