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Deichgraf trifft Deichgraf, Karusseit liest

Oderaue, 27. Februar – Am 2. März 2018 beginnt für das Theater am Rand in Zollbrücke eine besondere Saison. Seit 20 Jahren bringen Schauspieler Thomas Rühmann und Akkordeonist Tobias Morgenstern große Stücke auf die kleine Bühne direkt an der Oder. 

Den Auftakt macht die erfolgreiche Neuproduktion "Der Schimmelreiter" nach Theodor Storms berühmter Novelle, ein Stück, das wie kein anderes an die Oder passt. Erzählt wird eine Geschichte von Visionen und Naturgewalten, von Liebe und Zusammenhalt, die auch nach fast 200 Jahren nichts von ihrer Dramatik verloren hat. Nach der Vorstellung gibt es ein Publikumsgespräch mit dem Regisseur und dem Dramaturgen des Stücks und Matthias Platzeck, langjähriger Ministerpräsident des Landes Brandenburg. Platzeck war aufgrund seines Engagements beim Oderhochwasser 1997 vielfach als „Deichgraf“ bezeichnet worden – angelehnt an Hauke Haien, die Hauptfigur des „Schimmelreiter“.

Am Sonntag, dem 3. März, übernimmt dann Ursula Karusseit. Vormittags liest die beliebte Theater- und Filmschauspielerin aus ihrem Buch "Wege übers Land und durch die Zeiten". Nachmittags kommen vergnügliche und zugleich nachdenkliche Geschichten aus Stefan Heyms wenig bekanntem Buch "Und immer sind die Weiber weg!" zum Vortrag. Ob Heym von der ersten misslungenen Tanzstunde erzählt oder von einem verlorenen Gebiss – alles nimmt er mit Humor und einer gehörigen Portion Gelassenheit. Karusseit folgt Heym in seinem ungewöhnlichen Sprachduktus und erweist sich als ebenbürtige Interpretin seiner Texte. Beide Lesungen kommentiert Tobias Morgenstern auf dem Akkordeon. Zwischen den Vorstellungen ist Zeit für einen Frühlingsspaziergang an der Oder und einen Besuch in der Randwirtschaft. Das Restaurant in unmittelbarer Nachbarschaft des Theaters bietet eine hochklassige Küche in gemütlicher Atmosphäre.

"Der Schimmelreiter": Fr., 2.3., 11 und 19.30 Uhr, Sa., 3.3., 19 Uhr

"Wege übers Land und durch die Zeiten": So., 4.3., 11 Uhr

"Und immer sind die Weiber weg!" So, 4.3., 16 Uhr

Bitte reservieren Sie Ihre Plätze unter www.theateramrand.de. Eintritt bei Austritt, nach eigenem Ermessen – so wird im Theater am Rand seit nunmehr 20 Jahren bezahlt.

Folgen werden im Jubiläumsjahr viele Erfolgsstücke ("Mitten in Amerika" nach Annie Proulx, "Siddhartha" nach Hermann Hesse, "Empfänger unbekannt" nach Kressmann Taylor), Gastspiele von Hans-Eckhart Wenzel, Uschi Brüning und Pascal von Wroblewski sowie eine Überraschungspremiere im Sommer.

Uwe Wolf
Theater am Rand

Öffentlichkeitsarbeit0176 20535465
030 67549317
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Der SV Jahn Haselberg richtete am vergangenen Samstag, den 08.02.2014 sein alljährliches Skatturnier aus. 27 Teilnehmer fanden den Weg in das Haselberger Gemeindezentrum. Rekord! Soviele Teilnehmer gab es noch nie.

Gespielt wurden 3 Runden á 18 Spiele. Tagessieger, an dem schon traditionellen Skatturnier des SV Jahn Haselberg, wurde Lothar Papenfuß aus Falkenberg. Die Plätze 2 und 3 gingen an die Herren Kumkar und Wagner.

Die Bestplazierung aus den Reihen des SV Jahn Haselberg gelang Elias Schluchter, der den 4. Platz belegt.

 

Der Verein möchte sich bei den Organisatoren und für jede fleißige Unterstützung ganz herzlich bedanken.

 

 

 

Im Landkreis Märkisch-Oderland werden Abfallbehälter, die zur Entsorgung von Hausmüll, hausmüllähnlichen Gewerbeabfall und Papier zugelassen sind, ausschließlich vom Entsorgungsbetrieb Märkisch-Oderland (EMO) zur Verfügung gestellt.

Die vom EMO zugelassenen Abfallbehälter sind mit einem Transponder zur elektronischen Erkennbarkeit (Identsystem) ausgerüstet.

Aus aktuellem Anlass weist der EMO darauf hin, dass Abfallbehälter die in Baumärkten zum Verkauf angeboten werden, im Landkreis Märkisch-Oderland nicht für die Entsorgung von überlassungspflichtigen Abfällen geeignet sind. Überlassungspflichtige Abfälle dürfen nur in den vom EMO zugelassenen Abfallbehältern zur Entsorgung bereitgestellt werden. Abfälle die in anderen Behältern zur Entsorgung bereitgestellt werden, werden vom Entsorgungsunternehmen nicht mitgenommen.

Die Entsorgung von Verkaufsverpackungen erfolgt im Landkreis
Märkisch-Oderland über die gelben Säcke. Für die flächendeckende Verteilung der gelben Säcke ist die REMONDIS Brandenburg GmbH,
zuständig.

Bei Fragen zur Abfallentsorgung im Landkreis Märkisch-Oderland steht  Ihnen die Abfallberatung des Entsorgungsbetriebes Märkisch-Oderland unter der Telefonnummer 03346 8827- 33 gerne zur Verfügung.

Seelow, 26. Februar 2013

Landkreis Märkisch-Oderland

Leiter Stabsstelle / Pers. Referent / Pressesprecher

Puschkinplatz 12

15306 Seelow

Tel.: 03346-850-6005

Funk: 0162-2356078

Fax: 03346-420

www.maerkisch-oderland.de

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!



In den Ortsteilen der Stadt Wriezen sind unterschiedliche Namen für das Zentrum des dörflichen Zusammenlebens als räumlicher Treff in Gebrauch: "Gemeindehaus" -  "Gemeindezentrum"  - "Vereinshaus"  o.a.
 
In besonderer Weise ist an dieser Stelle den in allen 8 Ortsteilen tätigen Vereinen zu danken, die als Nutzer mit Hausrecht ihren Beitrag für den Erhalt dieser Einrichtungen leisteten und leisten.
 
Eigentümer ist und bleibt aber die Stadt Wriezen, die mit Investitionen für die Sicherung des Gebäudes und mit Sachkostenzuschüssen für die Betriebskosten wie Strom, Wasser u.a.  zu 100 % finanziert.
 
Weil der Steuerzahler als Bürger dies alles bezahlt, sollte es in Zukunft nur einen Namen geben: Bürgerhaus(z.B.) Eichwerder !
 
 
Hintergrund:
Bürgermeister Uwe Siebert lässt derzeit die Gesamtkosten je Bürgerhaus auf die vom Nutzer (Verein) angezeigte Anzahl der Stunden im Jahr berechnen.
Ausschlaggebend wird zukünftig die Anzahl der im Amtsblatt oder auf wriezen.de bekanntgemachten oder als privat angezeigten Veranstaltungen sein.
 
Hinterfragt wird auch der Rückhalt der Vereine vor Ort (Anteil beitragsleistende Vereinsmitglieder im Verhältnis zur Einwohnerzahl)
 
Und: Sollen und/oder dürfen Vereine Privatfeiern im Bürgerhaus nicht kostendeckend weiter einmieten ?
 
P.S. Ehe der Sturm der Wutmenschen in den Ortsteilen losgeht... Der gleiche Denkansatz gilt natürlich auch für vergleichbare Einrichtungen in Wriezen: Plauderstübchen - Stadion - Kegelbahn... 
 
 
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Die Wahl fiel auf Peter Sperr. Er hat 2007 sein Kfz-Sachverständigenbüro in Wriezen eröffnet. Mehr...
...
 

Spendenbarometer aktuell: 6.856,16 Euro

 
 
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Information an alle Pächter, die einen Pachtvertrag mit der Stadt abgeschlossen haben (Gartenpachten, Grundstückspachten, z.B. Garagen, Erbbaupachten)

Die Pachtverträge sind privatrechtlich geschlossene Verträge, sie werden nicht durch einen gesonderten Bescheid bekannt gegeben. Um  unnötige Mahnverfahren zu vermeiden, bitte ich Sie, darauf zu achten, dass die Mieten und Pachten vertragsgemäß zu den vereinbarten Fälligkeiten eingezahlt werden.

Siebert
Bürgermeister

Am letzten Schultag vor den Winterferien bekamen die Schülerinnen und Schüler des Evangelischen Johanniter-Gymnasiums Wriezen eine nachdenklich stimmende Geschichtslektion mit auf den Weg: Acht Schauspieler des Theaters Frankfurt zeigten in der Schulaula das selbstgeschriebene Stück „Abschied vom Vergessen“. In ihm geht es um die Erlebnisse von Eva Schloss, einer Überlebenden des Konzentrationslagers Auschwitz. Flucht, Verfolgung, Verrat, Demütigung, Stacheldraht und Folter: Stationen eines von Leid und Verzweiflung geprägten Jugendschicksals.

Die Unmittelbarkeit der Wirkung des Stückes auf die Schülerinnen und Schüler hatte sicher auch damit zu tun, dass viele von ihnen ungefähr in dem Alter sind, in dem Eva Schloss nach Auschwitz deportiert wurde: 15 Jahre. Die spontanen Reaktionen der Gymnasiasten waren sehr unterschiedlich und reichten von „Oh, Gott, wie schrecklich - wie kann man so etwas nur aufführen?“ bis „Das ist ja echt berührend!“ In der anschließenden Diskussionsrunde versuchten sich die einen in die widersprüchlichen Empfindungen ehemaliger Opfer einzufühlen („Warum fühlen sich Menschen dafür schuldig, dass sie überlebt haben!?“), andere waren damit beschäftigt, die Situation der Deutschen zwischen Wirtschaftskrise, Reparationszahlungen und Arbeitslosigkeit in das Nachvollziehen damaliger Handlungsweisen erläuternd zu integrieren, um den Grausamkeiten des Naziregimes überhaupt begegnen zu können.

Sicher ist es auch dem Thema Holocaust zuzuschreiben, dass sich bei vielen Sprachlosigkeit breit machte. Selbst den Schauspielern fiel es schwer, die Motive ihres Spiels einhellig zu formulieren: „So etwas darf nie wieder vorkommen“ stand als Leitmotiv genauso über dem Spiel wie das Berührtsein von der Ausstrahlung und Kraft von Eva Schloss, die nach soviel erlebtem Leid noch bereit ist, mit den Nachfahren der Täter über ihre Erfahrungen in Austausch zu treten. Politisch wachrütteln, Geschichte lebendig erhalten und Parallelen zu heutigen religiös fanatischen Terrorgruppen aufzeigen, das sind die Maximen der kleinen Schauspielgruppe. „Wir arbeiten vor allem inhaltlich und nicht ästhetisch“, erläuterte Christine Hohmuth, Leiterin der Schauspielgruppe. Diesem Anspruch sind sie bei ihrer Aufführung im Johanniter-Gymnasium durchaus gerecht geworden.

Sientje Arzt

„Da habe ich nach meiner Mutter geschrien…“

ZeitzeugenbesuchAls 17Jähriger ist Fritz Pawelzig schon einmal in Wriezen gewesen, im April 1945. Der Jungsoldat sieht sich bei der Schlacht an der Oder zusammen mit wenigen deutschen Soldaten einer Übermacht von einer Million Rotarmisten gegenüber. Völlig kampfunerfahren wird er in einem Kurzlehrgang zum Töten ausgebildet. Beim Angriff der Sowjets ruft ihm sein Oberst zu: „Wenn du nicht schießt, leg ich dich um…“ So wird der Jugendliche gezwungen, seine Waffe gegen Menschen anzuwenden. Er ekelt sich dabei. Und im Moment der größten Panik, gibt er zu, „habe ich schließlich nach meiner Mutter geschrien.“

Der heute 82jährige Pawelzig, Sohn eines deutschen Kommunisten, erzählt den Schülerinnen und Schülern der 8. Jahrgangsstufe des Evangelischen Johanniter-Gymnasiums Wriezen, wie er die Zeit der NS-Herrschaft und den Zweiten Weltkrieg erlebt hat. Die 50 Gymnasiasten verfolgen gespannt den packenden Bericht des Mannes aus dem Ruhrgebiet. Das Kriegserlebnis verändert den jungen Fritz. Durch die erlittene Grausamkeit gewinnt er ein anderes Bild auf die Welt und seine Mitmenschen – er wird zum Menschenfreund, zum Christen. Dieser Wandel wird den Wriezener Jugendlichen authentisch vermittelt. Überzeugend kommt die Botschaft bei ihnen an, die bereits Pawelzigs Vater seinem Sohn mit auf den Weg gegeben hatte: Die drei schönsten Dinge im Leben sind Freiheit, Demokratie und Liebe. Geschichtsunterricht und Demokratieerziehung – mitreißender und glaubhafter kann man dies kaum erleben als durch den Besuch des Zeitzeugen Fritz Pawelzig.