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Stadtlexikon - Buchstabe: C |
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An der via regia, der alten Heerstraße nach Frankfurt, lag zwischen Wriezen und der Dornbuschmühle die Wendensiedlung Caprow am Wasser, die mit dem Vordringen deutscher Kolonisten im, 13. Jhdt. von den Slawen verlassen wurde und verfiel. Im Mittelalter zu Schulzendorf gehörend und wichtiger Teil des Zugangs zur Stadt auf dem Wasserwege für die Fischer des Oderbruches. Das überwiegend aus Wasser und Wiesenland bestehende Gebiet wurde zwischen Wriezen, Bliesdorf, Kunersdorf, Schulzendorf, Prädikow und dem Kloster Altfriedland aufgeteilt.
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Colonel (ret.), Calgary in Kanada. Geb. Am 20.10.1930 in Wriezen als Sohn des Justizoberinspektors Franz Herrmann Georg C., 1945 als Soldat bei den Kämpfen um Wriezen in russische Gefangenschaft, aus der er floh. Abitur in Wilhelmshaven 1951, anschließend nach Kanada ausgewandert. Studium an der University of Manitoba Pädagogik. Schuldirektor bis 1987. Seit 1969 stellv. Kommandeur der Queen´s Own Cameron Highlanders of Canada, ab 1976 Stabsoffizier im Wehrbereich Prairie, ab 1977 Oberst und stellv. Wehrbereichskommandeur. War einer der ersten, der während der Wende seine alte Heimatstadt aufsuchte und sich wöchentlich über Wriezen berichten lässt. Übergab der Stadt zahlreiche Dokumente aus alter Zeit. |
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(geb. 27.04.1942 in Wriezen)
Ab 26.10.2003 Ortsvorsteher von Frankenfelde. |
Maurer- und Bauunternehmerfamilie, Baugeschäft. Seit 1760 in Wriezen bekannt und existent bis nach 1945. Letzter Inhaber Fritz Christoph, der im Herbst 1922 die Wiederkehr des 125. Gründungstages seines Geschäfts feiern konnte. Es war somit das älteste Baugeschäft des damaligen Kreises Oberbarnim. |
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Pflanzte 1816 die Eiche auf dem Markt. Inhaber des Eisenwarengeschäfts in der Wilhelmstr. / Ecke Kl. Kirchstrasse. Kam um 1800 aus Tirol nach Wriezen. Er war mit seinem Vater, der wegen Teilnahme am Freiheitskampf des Andreas Hofer inhaftiert worden war und aus französischer Gefangenschaft entkam, aus Tirol geflohen. Jeden 2. Samstag lief er zu Fuß mit einer Kiepe auf dem Rücken nach Berlin, um dort seine Ware abzusetzen. Er baute 1818 sein Geschäft in Wriezen, dass 1945 zerstört wurde. Damit verschwand die Familie aus Wriezen. |
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Alte Fischerfamilie, seit 7. Mai 1759 urkundlich in Wriezen bekannt. Dreimal waren Mitglieder der Familie Altmeister der Hechtreißerzunft. Die Fischräucherei existierte noch bis etwa 1950 am Markt. |
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wurde am 11. März 1780 als Sohn des Königl. Deichinspektors in Eichwerder geboren. Lernte zunächst Wegebauer, trat früh in den preußischen Staatsdienst und brachte es als Autodidakt durch Fleiß und Zielstrebigkeit bis zum Oberbaurat. Unter seiner Leitung entstanden wichtige Kunststraßen und die Berlin-Potsdamer Eisenbahn. Zahlreiche mathematische theoretische Veröffentlichungen und Lehrbücher der elementaren Mathematik. 1818 Herausgabe eines Archivs für die Baukunst und deren Hilfswissenschaften. 1825 Herausgabe des "Journal für die reine und angewandte Mathematik". 1828 Mitglied der Berliner Akademie der Wissenschaften. Im gleichen Jahr Berufung in das Kultusministerium. Verstarb am 6. Oktober 1856. |
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