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Begriff:   


 

Saffianfabrik

1815 Der Neubürger Heinrich Strehlow aus Braunhirschen bei Wien eröffnete allhier eine Saffianfabrik.

Salpetersieder

Was würden Sie sagen, wenn ein fremder Mann ihr Grundstück beträte und mit einem Spaten anfinge, in Hof, Haus und Garten herumzuwühlen. So aber machten es zu alten Zeiten die Salpetersieder.

1614: Der Salpetersieder war früher für den Landmann ein gefürchteter Gast. Er riß fast überall den Boden auf, um für den Landesherren die darunter befindliche Erde auszulaugen. Unser Salpeter wird so aus der Erde gekratzelt, ausgelaugt und gesotten. Um ein solches Gewerbe handelt es sich, wenn im Kirchenbuch vom Salpetersieder Simon Rudow geschrieben steht.

1640: Salpetersiedereien gab es nur in Golzow und die von Johannes Rothmann in Wriezen. Salpeter wurde vornehmlich zur Herstellung von Schießpulver benötigt und die Salpetersieder durften außer auf Kirchhöfen, Glockentürmen und Rittergütern überall tätig werden. "Unser Salpeter wird aus gemeiner Erde, so aus alten Schafställen, andren Ställen, Kellern, Mauerschutt, Kehrrichten und dergleichen Orten gegraben. Selbst die Dielen in den Wohnstuben der Bauern- und Kosättenhöfe wurden aufgerissen. Es kam deshalb nicht selten zu Gewalttaten auf beiden Seiten. Der Landesherr stellte die Behinderung der Arbeit der Sieder unter strenge Strafe. Im Export (wegen Geldsmangel in der Staatskasse) wurde für einen Zentner Salpeter 20 Taler gezahlt. Der Sieder erhielt jedoch nur 13 Taler, wovon noch Steuern und Abgaben zu entrichten waren. Eine Salpetersiederei umfasste im Höchstfall 2 Kessel, 4 Knechte und 4 Pferde. Dann konnte sie etwa 20 Zentner im Jahr produzieren.

1655: Rothmann verstarb und seine Frau bat unterm 12. Mai mit Brief an den kurfürstlichen Landesherrn, den Kredit von 130 Talern zu erlassen, der für die Gerätschaften aufgenommen wurde.

Sanitätskolonne, Freiwillige

Am 28.10.1906 gründen 40 Bürger die Freiwillige Sanitätskolonne.

1917 Durch eine Spende von Frl. Marie Arend kann der Sanitätskolonne ein Sanitätswagen für Pferdebespannung beschafft werden.

10.05.1925: Fahnenweihe der Sanitäts-kolonne

1929: Die Sanitätskolonne erhielt ein Krankenauto.

Schiele, Dr. Christian
Im Jahre 1602 wird Dr. Christian Schiele als erster Doktor der Medizin benannt. Davor wurden gesundheitliche Betreuungsaufgaben vorwiegend vom Kloster Altfriedland wahrgenommen. Seitdem befanden sich ständig praktizierende Ärzte in der Stadt.
Schlaegel, Hans-Georg

seit 1995 Mitglied des Freundeskreises der Freiwilligen Feuerwehr Wriezen > Humpentafel
Schmorell, Hans, Dr. med.
geb. am 12.12.1897 in Memel. Im Alter von 17 Jahren Teilnehmer am 1. Weltkrieg. Nach Flucht aus französischer Gefangenschaft Studium der Medizin in Königsberg / Ostpr. und Greifswald. Ausbildung zum Facharzt für Chirurgie und Gynäkologie. Assistenzarzt in Schwelm (Westfalen). Kam 1935 als Chefarzt des Krankenhauses nach Wriezen. Besondere Verdienste erwarb sich Dr. Schmorell bei der Versorgung der Bevölkerung während und nach den Kriegstagen 1945 und bei den ersten Planungen für den Bau eines neuen Krankenhauses. Einer drohenden Verhaftung entzog er sich 1953 durch die Flucht in den Westen, war Oberarzt in Kirchheim-Teck und verstarb am 13.09.1960. Sein Grab befindet sich auf dem Friedhof in Wriezen.
Schneider, Alfred

(geb. 13.12.1923 in Wilhelmsfelde - gest. 27.08.2010 in Wriezen)

Über Jahrzehnte verdienstvoller Funktionär im Fußballsport der Stadt.

Schonert, Horst

Mitglied des Freundeskreises der Freiwilligen Feuerwehr Wriezen > Humpentafel
Schulstunde

1911  Wie in ganz Preußen wurde auch in Wriezen ab dem 26. September die Dauer einer Schulstunde auf 45 Minuten reduziert.

Schulzendorf

Schulzendorf, nur wenige Kilometer von Wriezen entfernt auf der Höhe des Barnim gelegen, war ein altes Lehen der Familie von Pfuel, die dort bereits im ersten Drittel des 15. Jahrhunderts nachweisbar ist. Einer der Pfuels hat auch das geräumige Schloß gebaut.

Das Landbuch Kaiser Karls IV. berichtet 1375, dass Schulzendorf 60 Hufen umfasse und das ganze Dorf dem Heyno v. Eichendorff gehöre. Der Besitz der Eichendorffs wurde dann von denen von Pfuel abgelöst. Diese verkauften ihn an den Gutsbesitzer Wilhelm Ribbach. Das Gut hatte einen Flächeninhalt von 817,9 ha. Auf seiner Feldmark wurde 1849 das Vorwerk Marienberg angelegt.

Bemerkenswert ist auf Schulzendorfer Gebiet die Wüstung Kaprow, eine ehemals im Wasser gelegene wendische Niederlassung. In dem Güterbestätigungsbrief für das Kloster Friedland (13. November 1300) wurden diesem auch 3 Talente vom "Felde Kaprow" überwiesen und 1536 wurde der Familie von Pfuel "Schulzendorf samt des Kapros" als Lehn gegeben.

Die Dreifelderwirtschaft war hier schon 1817, nachdem die Separation durchgeführt war, in die Schlagwirtschaft umgewandelt worden.

Die imposante aus dem 13. Jahrhundert stammende Feldsteinkirche mit dem mächtigen Turm ist eine der schönsten des ganzen Barnimlandes.

1998 Als Gemeinde seit dem 1. Januar in die Stadt Wriezen eingemeindet.

2001 Die Haushalte wurden mit an das zentrale Abwassernetz angeschlossen, welches an die Kläranlage in Wriezen ableitet.

Schumacher, Gisela

(geb. 07.05.1937 in Breslau)

26.10.2003 - 28.09.2008 Ortsbürgermeisterin von Eichwerder und UWG-Stadtverordnete zu Wriezen.

28.09.2008 als UWG-Stadtverordnete wiedergewählt.

Schwanz, Johannes
Mitglied des Freundeskreises der Freiwilligen Feuerwehr Wriezen > Humpentafel
Schwedenschanze

1637: Der schwedische General Band ließ eine Schanze im Norden der Stadt errichten (Heute mit Rubinien bestanden am Ende der Max-Lieber-Str.)

Schwefel, Daniel

Mitglied des Freundeskreises der Freiwilligen Feuerwehr Wriezen > Humpentafel
Schwefel, Peter

Mitglied des Freundeskreises der Freiwilligen Feuerwehr Wriezen > Humpentafel
Schützengilde 1585 Wriezen

1585 erhielt die Wriezener Schützengilde ein Privileg durch Kurfürst Johann Georg. Die Gilde bestand zu dieser Zeit aus wehrhaften Männern, denen die Verteidigung der Stadt übertragen wurde. Dafür erhielten die Mitglieder eine Steuerbefreiung.

1587 bekam die Gilde eine Ordnung durch den Rat der Stadt, in der die Rechte und Pflichten festgelegt wurden.

Aus dem Jahre 1621 existiert eine Rechnung, die besagt, daß das jährliche "Pfingstschießen" ein großes Volksfest war. Zur Gilde gehörten damals 21 Schützenbrüder. In diesem Protokoll wird genau der Verbrauch an Getränken und Essen aufgelistet, aber auch wer von den Schützenbrüdern die ganze und wer nur die halbe Zeche mitgehalten hat. Diese Aufzeichnung ist zugleich das älteste Mitgliederverzeichnis der Gilde und auch familiengeschichtlich besonders interessant. Das nächste erhaltene Mitgliederverzeichnis stammt aus dem Jahre 1771.

1692 erfolgte ein Neuaufbau der Gilde und 1693 wurde mit dem Aufbau des Schützenhauses begonnen.

Im Jahre 1703 wurde eine städtische Bürgermiliz eingerichtet, "mit Picken und Kurzgewehren" ausgerüstet, für die die damals aus zwei Kompanien bestehende Schützengilde den Stamm abgab.

1722 wurde die Miliz aufgelöst, die neuen Verwendungszwecke der Schützengilde im "Reglement vom 20. Mai 1722" genau geregelt, das aus 49 Paragraphen bestand und im Wortlaut noch existiert. Der Gilde hatten alle Ratspersonen anzugehören, weshalb man die Gilde mitunter auch "Ratsgilde" nannte.

Mit der Urbarmachung des Oderbruchs erhielt die Gilde ein Wiesenstück von 5 Morgen, die als "Königswiese" vom jeweiligen Schützenkönig benutzt wurde.

1795 wurde Prinz Ludwig von der Gilde mit einem "kalten Abendbrot" auf dem Rathaus bewirtet.

1833 schufen sich die Schützen eine neue Schießbahn.

1835 stiftete Friedrich Wilhelm IV. der Gilde einen Ehrenbecher.

1839 setzte die Satzung fest, daß der Schützenkönig auf Rechnung der Gildekasse 6 silberne Löffel erhielt. Eine Originalrechnung des Goldschmiedes Höft liegt noch heute vor. Ab 1841 wurde dieser Brauch durch die Lieferung einer Medaille ergänzt.

Am 31. Mai 1850 fand in Wriezen das erste Kreisschützenfest statt, die Gilde erhielt eine neue Fahne.

Am 25.01.1879 fand in Wriezen das "Viktoria Schützenfest" statt.

1882 wurde der Schießstand zum "Kuhluch" an der Freienwalder Chaussee – heute Tannensteg – verlegt.

Vom 28. Juni bis zum 1. Juli 1885 feierten die Wriezener Schützen ihr 300-jähriges Jubiläum, die Jubelfeier zum 325-jährigen Bestehen fand vom 26. bis 28. Juni 1910 statt. Von da an schweigt die Chronik.

Am 22. Mai 1991 fanden sich sechs wriezener Bürger zusammen, um den alten Traditionen entsprechend, die "Schützengilde Wriezen 1585 e.V." zu gründen. Auf der Generalversammlung im November fanden sich bereits 47 Mitglieder zusammen. Dort wurde festgelegt, jede Veranstaltung mit dem Abspielen von "Preußens Gloria" zu beginnen und mit der "Märkischen Heide" zu beenden. Die Farben Schwarz-Weiß-Gold und Silber wurden als Gildefarben festgelegt. Bereits hier ging es um den Aufbau einer Trainingsstätte, die sich die Mitglieder in den vergangenen Jahren aus eigener Kraft schufen und die heute einen Wert von ca. 250 000 Mark darstellt. Die Gilde hat heute 54 Mitglieder, unterhält enge Beziehungen zur Schützengilde Vevais und hat sich die Organisierung neuer Schützenfeste auf ihre Fahnen geschrieben. Als Mitglied des Brandenburgischen Schützenbundes genießt sie ein hohes Ansehen.

(Dr. Jörg Kritzler – Stadtchronist – April 2001)

Selle, Werner

(geb. 11.09.1951 in Reichenow)

Seit dem 26.10.2003 FDP-Stadtverordneter zu Wriezen.

Semmler, Horst
(geb. 08.12.56 in Wriezen)

seit 1995 Mitglied des Freundeskreises der Freiwilligen Feuerwehr Wriezen > Humpentafel

Siebert, Uwe

(geb. 17.12.1954 in Rostock)

 

kam als Lehrer 1975 nach Wriezen an die S.-Allende-Oberschule. Bürgermeister der Stadt vom 6. Mai 1989 bis 31. August 1993 und ab 3. Januar 1994.  

Skor, Wolfgang
(geb. 23.06.59 in Großenehrich)

Mitglied des Freundeskreises der Freiwilligen Feuerwehr Wriezen > Humpentafel

Skorpion-Apotheke
Am 4. Juni 1992 eröffnete die Apothekerin Birgit Rohde die 2. Apotheke in der Stadt in der Wilhelmstrasse 24 und übergab sie 2005 an den Apotheker Klaus-Dieter Repke.
Sommer, Dr. dent. Frank
(geb. 12.06.59 in Wriezen)

seit 1995 Mitglied des Freundeskreises der Freiwilligen Feuerwehr Wriezen > Humpentafel

Sprit- und Essigfabrik

1877 Gründung einer Großdestillation und Essigfabrik durch W. A. Müller

Stachowiak, Friedhelm

(geb.27.02.39 in Birkweiler)

seit 1995 Mitglied des Freundeskreises der Freiwilligen Feuerwehr Wriezen > Humpentafel

Staedtepartnerschaft
Die Stadt Wriezen unterhält eine Partnerschaft zum polnischen Meszkowice (Bärwalde). Die Stadt Meszkowice ist etwa in gleicher Entfernung wie Wriezen von der Oder am jenseitigen Ufer des Flusses gelegen. +++ Außerhalb des Rahmens einer offiziellen Städtepartnerschaft werden enge Kontakte zur Stadt Wipperfürth im Oberbergischen (nahe Köln) gepflegt.
Standley-Tour 2000

1871 erhielt der Reporter Henry Morton Stanley den Auftrag, den damals als verschollen geltenden Arzt und Missionar, Dr. David Livingstone zu finden. Stanley bewältigte diese Strecke unter großen Strapazen und mit vielen Entbehrungen in 236 Tagen.

Nach dem heutigen Wissensstand wurde die Strecke von Henry Morton Stanley von Sansibar/Bagamoyo (Tansania) nach Ujiji/Kigoma (am Tanganyika See) auf dem Festland noch nicht nachvollzogen. Es galt, die alte Karawanenstraße-Handelsroute, den Weg des Sklavenhandels und Elfenbeins nach nunmehr über 100 Jahren noch einmal zu gehen.

2000 : Stanley-Tour in 36 Tagen

Seit 1997 wurde an dieser Route gearbeitet und 2000 begann ab 2. Augusthälfte /Trockenzeit ist notwendig/ die Expedition. Teilnehmer waren Karl-Otto Pietsch (Bliesdorf), Axel und Conrad Philipps (Wriezen), ein Fahrer und ein junger Afrikaner aus Dar es Salaam. Von Sansibar aus per Dhau zum afrikanischen, auf Straßen, Pisten, mit der Deutsch-Ostafrikanischen Mittellandbahn, vielleicht auch streckenweise mit dem Esel, wurde der Weg vom Indischen Ozean bis ins Zentrale Afrika nachvollzogen. Wir wollen es in 36 Tagen nach dem Stanley-Tagebuch versuchen. Die Teilnehmer: "Sollten wir es schaffen, sind wir glücklich darüber. Sollten wir es nicht schaffen, dann wird Vernunft vor Leichtsinn entschieden haben."

Sie haben es geschafft !

Stechbarth, Gerald

(geb. 27.08.63 in Neubrandenburg)

seit 1995 Mitglied des Freundeskreises der Freiwilligen Feuerwehr Wriezen > Humpentafel

Stefan, Hans-Werner

(geb. 07.02.42 in Tinnwalde)

seit 1995 Mitglied des Freundeskreises der Freiwilligen Feuerwehr Wriezen > Humpentafel

Steinweg, Emil

Geb. am 15.Januar 1836 in Wriezen, gest. am 18. August 1921 in Berlin. Studierte Geschichte, Philosophie und Philologie. Lebte als freier Schriftsteller in Storkow, Sachsen und Berlin. Schrieb zahlreiche Theaterstücke.

Straßenverzeichnis
Alte Brennerei, Alter Biesdorfer Weg, Alter Brauhof, Altgaul, Altkietz, Altwriezen, Alwin-Walter-Strasse, Am Alten Sportplatz, Am Bahnhof, Am Bliesdorfer Kanal, Am Damm, Am Hafen, Am Hang, Am Pfuhl, Am Schützenplatz, August-Bebel-Strasse, August-Ellinger-Strasse, Ausbau, Badegasse, Bahnhofstrasse, Beauregard, Berliner Berg, Biesdorfer Dorfstrasse, Biesdorfer Landstrasse, Biesdorfer Siedlung, Biesdorfer Weg, Bliesdorfer Weg, Brauergasse, Dorfplatz, Dorfstrasse, Eberswalder Strasse, Eichwerder, Eisenbahnstrasse, Ernst-Thälmann-Strasse, Feldgasse, Feldstrasse, Feuerwehrgasse, Fischerstrasse, Frankenfelder Weg, Frankfurter Chaussee, Frankfurter Strasse, Friedrich-Engels-Strasse, Friedrich-Fröbel-Strasse, Friedrichstrasse, Freienwalder Strasse, Gartenstrasse, Gartenweg, Grosse Kirchstrasse, Grünstrasse, Gutshof, Harnekoper Strasse, Harnekoper Weg, Hauptstrasse, Heideweg, Heinrich-Lehmpuhl-Strasse, Heimstättenstrasse, Hermann-Engel-Strasse, Hohlweg, Homburgshöhe, Hospitalstrasse, Hückelsgasse, Im Winkel, Jäckelsbruch, Jägerstrasse, Kanalstrasse, Karl-Marx-Strasse, Kastanienweg, Kiefernweg, Kirchhofstrasse, Kleinbahnhof, Kleine Kirchstrasse, Krausenstrasse, Kurzer Weg, Landhof, Leiststrasse, Lindenstrasse, Lüdersdorfer Dorfstrasse, Lüdersdorfer Strasse, Lüdersdorfer Weg, Magazinstrasse, Mahlerstrasse, Mariannenhof, Marienberg, Markt, Mauerstrasse, Max-Lieber-Strasse, Max-Reimann-Strasse, Mögliner Strasse, Mögliner Weg, Mühle, Neugaul, Neugauler Strasse, Oderstrasse, Odervorstadt, Parkstrasse, Pflasterstrasse, Poetensteig, Poststrasse, Rädikow, Rathsdorf, Ratsstrasse, Robert-Jänicke-Strasse, Rondeeler Weg, Rudolf-Breitscheid-Strasse, Saarstrasse, Schäferhof, Scheunenweg, Schulzendorfer Siedlung, Schulzendorfer Strasse, Schützenstrasse, Siedlungsweg, Sonnenburger Weg, Sonnenburger Strasse, Steuerstrasse, Thöringswerder, Vevaiser Weg, Weidenweg, Wiesenstrasse, Wilhelm-Hirchert-Strasse, Wilhelmstrasse, Wirtschaftshof, Wriezener Strasse, Ziegenfarm, Zum Rondell und Zum Sprintberg
Struve, Johann Daniel
Seiner Königlichen Majestät bestallter Marschkommissarius kam 1748 nach Wriezen, erwarb 1756 eine Wirtschaft in Altkietz und wurde 1769 erster Deichhauptmann des Oderbruchs.
Städterpferde

1630 Im dreißigjährigen Krieg offizielles Begleitkommando der Stadt, welches den Frachtwagen oder herrschaftlichen Wagen das Geleit zu geben hatte. Im Juli mussten sie dem Kurfürsten bereitgestellt werden, damit er nach der Hirchfeist das Jagdzeug fortbringen könne.

1636 Am 3.8. befielt der Kurfürst Georg Wilhelm die Stadtpferde nach Berlin zum Hofmarschall. Seine Gemahlin wolle eine Reise nach "unserem Herzogtum Preußen" machen.

Sydow, Jörg-Dieter

Mitglied des Freundeskreises der Freiwilligen Feuerwehr Wriezen > Humpentafel
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