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Stadtlexikon - Buchstabe: W |
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1980 Am 08.06. wird der Wanderweg am Tannensteg eröffnet. Er ist etwa drei Kilometer lang und teilt sich nach etwa einem Kilometer in einen Sommer- und Winterwanderweg auf. Im Winter geht der Spaziergang über den Kuhberg zum Stadtsee an der Malzmühle zurück. Der Sommerwanderweg kommt am ehem. Itritz, am Waldbad, an der Kleinen Mühle vorbei und endet am Stadtsee.
Der erste Teil des Wanderweges ist gleichzeitig ein Lehrpfad. Auf diesem sind ca. 30 Bäume und 20 Sträucher zu sehen, die mit Hinweisschildern versehen sind auf denen der übliche deutsche Name, der lateinische Name und der Trivialname steht. Im Telegrammstil wird auf Besonderheiten der Pflanze hingewiesen.
(s.a. Zweibeinige Kiefer) |
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1969: Am 23.04. Beschluss, eine Ausschreibung für einen Wettbewerb für ein neues Wappen durchzuführen. Am 17. September wählt eine Jury aus 25 Vorschlägen den abgebildeten Entwurf – Siegprämie 150 Mark - aus. Wriezen erhält gemäß Beschluss der Stadtverordnetenversammlung ein neues, das noch heute gebräuchliche Wappen, welches der Wriezener Lehrer Sasse, Klaus entwarf. Die beiden oberen Felder versinnbildlichten die Vergangenheit, die beiden unteren die Gegenwart. Der Schlüssel deutet auf die Verleihung der Stadtrechte hin, der Hecht auf die bedeutende Zunft der Hechtreißer und den privilegierten Fischhandel. In den unteren Feldern symbolisieren die Feder das landwirtschaftliche Zentrum mit z.B. Entenzucht und Geflügelproduktion und der Schraubenschlüssel die in der Stadt ansässigen Betriebe des Handwerks und Kleinindustrie. Im silbernen Herzschild verblieb der rote brandenburgische-askanische Adler. |
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19,6 dH (Trinkwassernetz) |
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Trinkwasserpreis 1,38 €/m3 ++++ Grundpreis Hauswasserzähler Qn 2,5 = 46,02 €/a, Wasserzähler Qn 6 = 61,36 €/a und Wasserzähler Qn 10 = 76,69 €/a (Alle Preise zuzüglich 7 % Mehrwertsteuer) |
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Die ältesten Brunnenbauer waren die Wasserpötter. 1646 Erster namentlich genannter war in Wriezen Zambuß Dücker. Es gab Pütten- oder Ziehbrunnen (Winde mit Eimer und einer großen Bütte, in die das Wasser gegossen wurde) und Radbrunnen (Rad und Strick. Diese Brunnen waren durch architektonisch schöne Überdachungen geschützt.). |
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Immer freitags ab 9 Uhr auf dem Marktplatz/Wilhelmstrasse |
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1816-1836 Der Wohltätigkeitsverein, von dem verstorbenen Syndikus und Justiz-Commissarius Blumenthal 1816 gestiftet, hatte durch jährliche Beiträge Arme während des Winters mit Brennholz zu unterstützen. Der Kaufmann F.W. Paetsch führte die Rechnung über die Einnahme und Ausgabe und legte selbige am Jahresschluß öffentlich vor. In den 20-er Jahren wurden 5.275 Taler 8 Groschen und 2 Pfennige eingenommen und 4.383 Taler 2 Groschen und 4 Pfennige ausgegeben. |
| Wohnungsbaugenossenschaft |
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Die Umfirmierung der > Arbeiter-Wohnungsbaugenossenschaft zur Wohnungsbaugenossenschaft Wriezen 1959 e.G. erfolgte am 20.9.1990. Zu diesem Zeitpunkt hatte die Genossenschaft 187 Mitglieder. Heute liegt diese Zahl bei etwa 260. Die Wohnungsbaugenossenschaft hat derzeit 3 Angestellte in der Geschäftsstelle Jägerstraße. Die Vorstandsvorsitzende ist seit 2001 Frau Anneliese Kuhn. |
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(geb. am 1. April 1919 – gest. 23. Oktober 2001 in Wriezen)
In Stettin geboren und aufgewachsen, verschlug es ihn 1944 als Funker in das Wriezener Weidengehege, wo er seinen soldatischen Dienst tat und – es gab wohl nicht nur den Dienst – die junge Wriezenerin Anneliese Urban kennen- und liebenlernte. Das Kriegsende und die Gefangenschaft überlebend, der alten Heimat beraubt und ein liebend Herz in Wriezen wissend, führte ihn sein Weg ebenda genau wieder hin.
Wie viele seiner Generation um einige Illusionen ärmer und vor einem Scherbenhaufen – oder sagt man in Wriezen besser "vor einem Berg von Ruinen" – stehend, galt es das alltägliche Leben und Zukunftsperspektiven zu meistern. Letztere sah Gerhard Wolff in einem Lehramt und so wurde er ab 1. Februar 1946 Neulehrer mit der Fachrichtung Chemie/Physik. Seinen liebevollen, ihn sein weiteres Leben begleitenden Spitznamen "Lupus" erhielt er 1949, als er auch Latein unterrichtete. 1950 kommissarischer Direktor der Wriezener Oberschule im Aufbau galt sein besonderer Stolz immer seinen ersten Schülern, die er 1953 in den Fächern Chemie und Physik in das Abitur in Wriezen führte. Viele Begebenheiten und Anekdoten ließen sich aus 38 Dienstjahren berichten, von denen er immer sagte, die Freude am Beruf – den er als Berufung verstand – habe stets überwogen. Dies mag wohl auch der Grund sein, weshalb ihm für seine engagierte Tätigkeit der Ehrentitel eines Studienrates verliehen wurde.
In seiner liberalen Partei stand er seinen Mann und war mit deren Mandat über viele Jahre Wriezener Stadtverordneter. Die 1984 erfolgte Pensionierung bedeute für ihn nicht Ruhestand, sondern weiterhin öffentliches Engagement und verfügbare Zeit für eine stille Passion: Die Geschichte der Stadt Wriezen. Als Orts- bzw. Stadtchronist hat er wesentlichen Anteil an dem Aufspüren von Verborgenem und der Archivierung von Vorhandenem. Unvergessen sind seine öffentlichen Vorträge zur Stadtgeschichte, in denen er nicht nur Wissenswertes aus vergangenen Jahrhunderten, sondern als Zeitzeuge auch eigene Erfahrungen gern einbrachte. Und hin und wieder konnte er, der eine humanistische Bildung und Erziehung erfahren hatte, sich einen kleinen, kritischen Hinweis auf den heutzutage sorglosen Umgang mit unserer deutschen Sprache nicht versagen.
Die Stadt Wriezen ehrte Gerhard Wolff für seine Verdienste mit der Ehrenurkunde und der Eintragung in das "Goldene Buch der Stadt Wriezen". |
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erste Erwähnung 1405
(Freischlächterei) Während die abgebildeten Häuser durchweg nach dem großen Stadtbrand von 1664, die meisten sicher erst viel später, gebaut wurden, stammt die Bezeichnung Wurthof aus dem Mittelalter.
Hans, der Worstmekere: Wenn ein Bürger den Wursthof in Anspruch nahm, durfte ihm dort nicht mehr als der sonst übliche Schlachterlohn abverlangt werden. Später werden weitere Freischlächter genannt, die vermutlich die Nachfolger des Meister Hans gewesen. Als Wursthof wird ein Gelände zwischen Oderstraße und Kanalstraße bezeichnet, auf dem sich spätestens im 14 Jahrhundert ein Schlachthof im städtischem Besitz befand. Später ging der Name auf eine Verbindungsstrasse zwischen Oderstraße und Jägerstraße über, die nicht mehr vorhanden ist.
2002 Straßenbezeichnung im OT Wriezen zwischen Oderstraße und Kanalstraße an der ehem. Malzfabrik |
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