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Stadtlexikon - Buchstabe: all |
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1550: Zum Bannbezirk der neugegründeten Abdeckerei gehörten neben Wriezen und Freienwalde weitere 30 Orte mit Vorwerken, Mühlen und Schäfereien. Der Abdecker hatte verendetes Vieh abzuholen und Aas für die landesherrschaftlichen Tier- und Wolfsgärten bereitzustellen sowie "Jagdhunde wohl zu warten".
1597 wird "Meister Hans, der Abdecker" erwähnt. Letzter Besitzer Hans Lutz, dessen Grundstück 1948 enteignet wurde.
1924: Der Abdecker zahlte wie im Jahre 1550 seinen Scharfrichterzins an die Stadt (in diesem Jahr waren es 12,75 Reichsmark)
Die Abdeckerei brannte 1945 bei den Kämpfen um die Stadt ab. |
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1641 "Für heutige Zeiten unvorstellbar viel Aberglaube trieb sein Unwesen, an dem sich auch die Geistlichkeit zum Zwecke der Bereicherung beteiligte. Zigeuner, Planetenleser und Hexenmeister trieben sich im Lande rum "zu denen die Leute haufenweise gelaufen" und um ihr Geld betrogen wurden. In den Städten war Sonntags der Teufel los. Da hatte man alle Gasthöfe voller Gesellschaft gesehen. Selbst Magistrat und Geistlichkeit wohnten mit sonderbarer Ergötzlichkeit bei." |
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steht in der Tradition der ältesten Apotheke. Sie befand sich zunächst am Großen Markt, von 1723 bis 1945 in der Oderstrasse 3, danach in den Räumen der Spritfabrik Müller und seit 1948 in der Friedrichstrasse. Die interessante Geschichte der Apotheke ist in ihren Räumen aufbewahrt und nachzulesen. Seit dem 28. Dezember 1965 wird sie von Pharmazierat Dr. Wilfried Rödel geleitet. |
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Hier befand sich früher die Brauerei Ferdinand Rogge und im Vorderhaus die Gaststätte Hugo Neumann. |
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Vorwerk der Stadt Wriezen mit erstmaliger Erwähnung als verpachtete Gutssiedlung 1689. Vorwiegend Schäferei. 1928 mit der Gemeinde Rathsdorf vereinigt. Seit 1998 zu Wriezen gehörig. Sehenswürdigkeit der alte, jetzt als Storchenmuseum dienende Ziegelbrennofen aus dem 19. Jahrhundert. Oft verwechselt mit Gaul (Chaul), dem Fischerdorf bei Wriezen. |
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12. Jahrhundert: Zwischen dem Dorfe Alt-Wriezen (Olde-Wriezen) und der Stadt Wriezen muss ein ursächlicher Zusammenhang bestehen. Der Wendenrundling Alt-Wriezen, in der älteren Geschichte auch "Das Dorf Busch vor dem Wrietzen" genannt, scheint zu Beginn der askanischen Zeit der bedeutendste Ort im Niederoderbruch gewesen zu sein, weshalb man wohl auch beabsichtigte, ihn als deutsche Stadt auszubauen. Man erkannte jedoch bald, dass Alt-Wriezens Lage, die vom Lande abgeschnitten war, sich nicht dazu eignete. So reifte der Plan zur Anlage der beabsichtigten neuen Stadt unmittelbar an der vom Oderbruchrand aufsteigenden Höhen, direkt an der wichtigen Handelsstraße links der Oder sowie an einem schiffbaren Fluss, dazu größten Teils vom Wasser schützend umgeben.
In der Niederung, dort wo sich früher das Bett der Oder befand und wo die Bruchlandschaft dem Besucher ihr ganzes Wesen offenbart, liegt Altwriezen. Das Fischerdorf wurde auf einer Sandscholle (Erhöhung) erbaut.
1412 tauchte der Name Altwriezen erstmals in einer Urkunde auf. Zwischen 1412 und 1719 besaß die Familie von Barfuß das Dorf in ungeteiltem Besitz.
1736 trifft eine Überschwemmungskatastrophe das ganze Oderbruch.
Nach der Trockenlegung des Oderbruchs im Jahre 1753 wurde das Dorf wieder aufgebaut, aber an anderer Stelle. Dadurch entstand in Altwriezen ein Kuriosum, ein Dorf mit zwei Rundlingen, den Rest des alten und ein neuer, der geschlossen war. Und noch etwas hat sich hier im Originalzustand erhalten, "eine für die Oderregion landschaftstypische Bauweise, die Rückschlüsse auf das Leben der alten Oderbrücher zuläßt".
1848: Altwriezen zählte zum Synagogenbezirk Wriezen, weshalb man davon ausgehen kann, dass Juden im Orte lebten.
Das Dorf ist eines der wenigen, das seine ursprüngliche Struktur als Rundling mit dem charakteristischen Mittelflurhaus im Fachwerkstil bewahrt hat. Die ersten Bewohner errichteten ihre Häuser in der sumpfigen Bruchlandschaft zum Schutz vor den ständigen Überschwemmungen auf inselartigen Sandhügeln "Rund um die Dorfmitte", so heißt es in einer Beschreibung von Rudolf Schmidt, " gruppierten sich die malerischen Giebelhäuser, die nicht nur für die Menschen, sondern auch das Vieh und die Futtervorräte in jeglicher Form unter ihrem Dach vereinigten."
Zum Schutz gegen die Wasserfluten war das ganze Dorf mit einem Erdwall umgeben. Er erhöhte sich ständig durch Anhäufungen von Viehmist, sowie Haus- und Küchenabfällen jeder Art. Eine leichte Schicht guter Erde darüber gestreut, machte es möglich, eine Art Garten zu unterhalten, in denen hauptsächlich Kürbisse gezogen wurden.
Die mit geringen Ausnahmen erst Ende des 18.Jahrhunderts in den Altdörfern des Oderbruchs entstandenen Mittelflurhäuser sind die dominierenden Haustypen in den Rundlingsdörfern.
Das Dorf ist ein typischer "Rundling" mit einem Dorfanger und zahlreichen alten Fachwerkhäusern. Man findet eingeschossige Mittelflurhäuser und quergegliederte Doppelstubenhäuser, die um 1800 erbaut wurden. Zu den auffälligen Häusern des neuen Rundlings gehört das Haus Nr.37, ehemals Nr. l.
Ein Rundgang durch Altwriezen gleicht einem Besuch in einem Freilichtmuseum. Der historische Siedlungsgrundriß wird geprägt durch:
- die aus dem Mittelalter erhaltene Form der Hälfte des alten Rundlings, sowie die Form des 1736 westlich angefügten neuen Rundlings mit radial ausgerichteten Hofanlagen,
- die halbkreis bzw. annährend kreisförmige innen und außen verlaufende Dorfstraße, die Platzbildung mit dem ehemaligen Standort des alten und dem Anger des neuen Rundlings,
- die historische überlieferte Grundstücksstruktur, einschließlich deren innerer Aufteilung mit dem straßenseitigen, zumeist giebelständigen Wohnhaus, der sich anschließenden Hofbebauung und dem rückseitigen Garten, im Erscheinungsbild seines Dorfkerns einschließlich seiner Gebäude, die Ende des 18.Jh. erbauten giebelständigen Fachwerkmittelflurhäuser,
- die im 19.Jh. erbauten traufständigen Fachwerk/ Ernhäuser (Kolonistenhäuser) und die Ende des 19.Jh. massiv ausgeführten traufständigen Wohnhäuser, sowie die Gliederung der Fassadenflächen durch Fenster und Türen:
- die Fenster selbst sind 6-fach bis 8-fach durch Sprossen, Pfosten und Kämpfer gegliedert,
- die an fast allen Gebäuden erhaltenen historischen Haustüren mit ihren Gliederungen, Füllungen und schmiedeeisernen Gittern, die die gewandelten Wertvorstellungen des 19.Jh. veranschaulichen,
- die Dächer, die meist als Satteldach oder Krüppelwalmdach ausgebildet sind und entweder eine giebel- oder traufständige Firstrichtung erhalten, sowie die typischen Biberschwanzeindeckungen, die alten Scheunen als Fachwerkbauten mit Sichtmauerwerk- oder Lehmstakenausfachung,
- die Ställe mit teilweise sehr aufwendiger klassizistischer Gliederung, dazu die Platzierung der Gebäude, die oft in ihrer Begrenzung die Grundstücksgrenze markieren,
- die Plätze in ihrer Beschaffenheit mit den bestehenden Gehölzen und Bäumen, die alten Linden des Kirchplatzes sowie die solitär stehende Eiche des Dorfplatzes,
- die noch ablesbare Pflasterung der Straße und Auffahrten, die noch teilweise erhaltenen Vorgärten mit ihren traditionellen Einfriedungen, und durch den Standort der 1973 abgetragenen Kirche bestehend mit dem heutigen Glockenstuhl geprägt.
1998 Mit der Eingemeindung von Altwriezen/Beauregard gehört Altwriezen seit dem 1. Januar zur Stadt Wriezen |
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Wriezen besitzt die älteste Apotheke des ehemaligen Kreises Oberbarnim. Am 15. April 1593 erhielt Georg Heufelder das Privileg zum Führen einer Apotheke. Siehe auch Adler-Apotheke, Marien-Apotheke, Markt-Apotheke, Skorpion-Apotheke. |
| Arbeiter-Wohnungsbaugenossenschaft AWG |
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Diese Genossenschaft wurde am 24.8.1959 gegründet und hatte zu diesem Zeitpunkt 11 Mitglieder. Damals hieß sie Arbeiterwohnungsbau-genossenschaft (AWG) "10. Jahrestag der DDR". Die Genossen hatten ein bestimmtes Volumen an Eigenleistungen zu erbringen um hier Mitglied bzw. Mieter werden zu können. Dazu wurden z.B. Abriss- oder Tiefbauarbeiten zum Zwecke des Wohnungsbaus erbracht, wobei auch Trägerbetriebe, wie z.B. die Deutsche Reichsbahn, behilflich waren. Als dies nicht mehr möglich war wurden aber auch z.B. Pflasterarbeiten (Foto) für die Stadt gemacht und als Eigenleistung angerechnet. Die Umfirmierung zur Wohnungsbaugenossenschaft Wriezen 1959 e.G. erfolgte am 20.9.1990.
(zur weiteren Entwicklung siehe dort) |
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1856: Der Kreistag beschloß am 22.10. den Bau neuen Kreis-Arbeitshauses in Wriezen, damit dem Gesetz über die praktische Armenpflege vom 21.5.1855 wirksam werde. Von der evangelischen Gemeinde wurde erbpachtweise ein Grundstück von 38 Morgen in der Frankfurter Vorstadt erworben.
1858: Die gesamten Baukosten für den Bau des Arbeitshauses betrugen 8.970 Taler 14 Gr. Und 10 Pf. Am 22.11. fand die erste Aufnahme in das Haus, dass für 30 Männer und 15 Frauen bestimmt war, statt. "Die Wirksamkeit der Anstalt erwies sich als eine günstige, indem von Gütern und _Gemeinden Personen dorthin geschickt wurden, welche weder für Miete noch Unterhaltung sorgen wollten." Durch Ackerbestellung erwarben die Insassen, die von einem Aufseher und einem Inspektor betreut wurden, den Unterhalt. Das Ganze wurde verwaltet von einem Vorstand, dessen Vorsitzender lange Zeit der Gutsbesitzer Ribbach aus Schulzendorf war. |
| Askanier (Fürstengeschlecht) |
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1134: Als die Askanier begannen, in zähem und blutigen Ringen bis ins Odertal vorzudringen, war es wieder Wriezen, das vor allem im Blickfeld der deutschen Eroberer lag.
1232 sprechen die Askanierfürsten Johann I und Otto III von "unserem neuen Lande Barnim"
1250: Die Askanier drängten die Wenden aus Wriezen nach Gaul und Kietz, den Caprow ließen sie unbewohnt. |
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In Wriezen gemeldet lebende Ausländer
2000: insgesamt 53 Ausländer aus 16 Staaten (davon aus Äthiopien 1, Belgien 1, Bosnien-Herzogewina 3, Bulgarien 1, Frankreich 1, Griechenland 6, Indien 1, Jugoslawien 9, Kasachstan 8, Peru 1, Polen 8, Vietnam 4, Türkei 3, Rumänien 2, Russland 2 und Slowakei 1 sowie staatenlos 1)
2001 insgesamt 50 Ausländer aus 17 Staaten (davon aus Äthiopien 1, Belgien 1, Bosnien 3, Bulgarien 2, Frankreich 1, Griechenland 3, Indien 1, Jugoslawien 9, Kasachstan 8, Niederlande 1, Peru 1, Polen 8, Vietnam 3, Türkei 2, Rumänien 2, Russland 2 und Slowakei 1 sowie staatenlos 1)
2004: insgesamt 120 Ausländer aus 20 Staaten (davon aus Russland 1, Afghanistan 10, Belgien 1, Bulgarien 1, Frankreich 1, Griechenland 7, Indien 1, Kamerun 1, Kasachstan 11, Österreich 3, Peru 1, Polen 13, Rumänen 2, Serbien 15, Türkei 16, Ukraine 16, Usbekistan 6, Britanien 1, Vietnam 12 und Weißrussland 1 >>> Macht einen Ausländeranteil von ca. 1,45 % in Wriezen (Berlin und Hamburg sind bei 25 % und mehr)
2009: insgesamt 99 Ausländer aus 24 Staaten (davon aus Afghanistan 7 - Belgien 1 - Bosnien und Herzegowina 4 - Bulgarien 3 - Frankreich 1 - Griechenland 3 - Indien 1 - Kasachstan 7 - Mazedonien 1 - Niederlande 8 - Österreich 2 - Peru 1 - Polen 12 - Rumänien 2 - Serbien (einschließlich Kosovo) 3 - Serbien und Montenegro 4 - Slowenien 1 - Thailand 1 - Tschechische Republik 1 - Türkei 11 - Ukraine 5 - Ungeklärt 1 - Usbekistan 3 - Vereinigtes Königreich 1 - Vietnam 15)
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| Bahnstrecke Wriezen-Eberswalde |
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1866: Am 15. Januar begann unter Baumeister Scalweit der Bau, der noch im gleichen Jahr abgeschlossen wurde. Am 15.12. erfolgte die Eröffnung der Eisenbahnstrecke Wriezen-Freienwalde. Der Bahnhof wird ebenfalls eröffnet. Die städtischen Körperschaften bewilligten 20.000 Reichstaler. |
| Bahnstrecke Wriezen-Frankfurt/O. |
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1876: Am 15.05. Eröffnung der Eisenbahn Wriezen - Seelow - Frankfurt. |
| Bahnstrecke Wriezen-Werneuchen-Berlin |
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1898: Am 15.10. Eröffnung der Bahnverbindung nach Berlin-Lichtenberg über Werneuchen.
1907: 6 Zugpaare verkehren täglich von Berlin nach Wriezen.
1998: Am 18.04. um 14.13 fährt die letzte Bahn von Wriezen nach Tiefensee. 150 Passagiere protestieren mit ihrer Teilnahme gegen die Stillegung der Strecke, die vor 100 Jahren als Verbindung Wriezen-Berlin eröffnet wurde. |
| Bahnstrecke Wriezen–Golzow-Fürstenwalde (Oderbruch |
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1907: Missglückter Versuch, die Staatsbahn für den Bau einer Bahnlinie durch das Oderbruch zu interessieren.
1909: Am 20.11. beschloss der Kreistag den Bau der Oderbruchbahn.
1910: Am 01.06. wird mit dem Bau der 119 km langen Oderbruchbahn begonnen.
1911: Am 23.12. wird die Oderbruchbahnstrecke Wriezen - Golzow eröffnet. 1. Zug um 5.37 Uhr.
1912: Verlängerung der Oderbruchbahn, bis Fürstenwalde.
1966: Stillegung der Bahnlinie |
| Bahnstrecke Wriezen–Neurüdnitz-Jädickendorf |
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1874: Der Wriezener Bürgermeister Carl Albert Mahler legte ein Oder-überschreitendes Bahnprojekt vor.
1884: Beginn der Planung für die Eisenbahnstrecke Wriezen-Jädickendorf.
1886: wird am 19.04. per Gesetz der Bau einer Eisenbahn nach Jädickendorf verfügt.
1892: Eröffnung der Bahnverbindung nach Jädickendorf am 20. Dezember . Von Wriezen (km 0,00) ging es über Altmädewitz (km 3,8), Altreetz (km 6,5), Neurüdnitz (km 8,34), Zäckerick-Alt-Rüdnitz (km 13,5), Klemzow (km 20,6), Gross-Wubiser (km 23,3), Butterfelde-Mohrin (km 26,7) zum Zielbahnhof (km 33,9).
1945: Am 30. Januar Einstellung des Betriebes wegen der nahenden Front. Die Sprengung der Oderbrücken erfolgte dann vom 2. bis 4. Februar.
1948: Nach Kriegs- und am Jahresende wurde als Reparationsleistung das Gleis von Wriezen bis zur Oderbrücke demontiert.
1955: Am 28. Juni erfolgte die Abnahme der erneut aufgebauten Oderbrücke.
1957: Der Verkehr auf dem Teilstück Wriezen – Neu Rüdnitz wurde ab 14.10. wieder befahren.
1982: Am 1. Februar wurde der Personenverkehr nach Neurüdnitz eingestellt.
1999: Der Gleichkörper wurde erneut demontiert. |
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1998: Die in Pfaffendorf ansässige Firma GRABO GmbH entwickelte den Balkontyp Modell "Wriezen". |
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(geb. 04.06.1954 in Wriezen)
Seit dem 26.10.2003 CDU-Stadtverordneter zu Wriezen. |
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(geb. 12.08.1959 in Wriezen)
Vom 26.10.2003 28.09.2008 CDU-Stadtverordneter zu Wriezen.
Hauptschöffe am Amtsgericht Bad Freienwalde vom 01.01.2005-31.12.2008 |
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Wriezen gehörte zum Herzogtum Bayern 1324 - 1373 |
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Eigentümer der ehem. sog. Beamten-Wohnhäuser in der Jägerstr. und Freienwalder Str. / Im Vereinsregister 1933 aufgeführt.
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1754 als Neugründung auf Alt-Wriezener Boden durch den Schlosshauptmann Friedrich Paul Graf von Kamecke aus Prötzel. Ausgrabungen haben bewiesen, dass bereits in der Frühzeit die Gegend besiedelt sein muss. Die Namensgebung erfolgte in Anlehnung an das gleichnamige Schloss in Serrieres im Fürstentum Neuburg.
1848 Beauregard zählte zum Synagogenbezirk Wriezen, weshalb man davon ausgehen kann, dass Juden im Orte lebten.
1998 Als Ortsteil der Gemeinde Altwriezen/Beauregard seit dem 1. Januar in die Stadt Wriezen eingemeindet. |
| Beregnungshinweise für Kleingärtner |
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1986 Die gutgemeinten Hinweise aus der Tageszeitung scheinen im engen Zusammenhang mit der damaligen Wasserknappheit gestanden zu haben. Der Hinweis auf die örtlichen Festlegungen zur Wasserentnahme ist Beleg dafür. Bestimmte Orte oder Ortsteile durften bei Trockenheit nur an geraden Tagen, andere an ungeraden Tagen beregnen. Trotz einiger Niederschläge in den letzten Tagen empfiehlt das Wasserwirtschaftlich-Technische Zentrum beim Rat des Bezirkes Frankfurt/O. für verschiedene Kulturen Wassergaben. Besonders vorteilhaft ist es, die Abend- und Nachtstunden für die Beregnung zu nutzen. Außerdem sind die örtlichen Festlegungen für die Wasserentnahme zu beachten.
Fruchtarten/empfohlene Wassermenge in l/m2:
Möhren, Blumenkohl, Rosenkohl und Grünkohl
15
Kopfkohl, Bohnen und Gurken
20
Tomaten
25
Erdbeeren, Äpfel
30
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1850 bildete sich in Wriezen eine "Braunkohlengewerkschaft" unter dem Namen "Wriezener Vereinsgruben", zu der die Gruben "Blitz" in der Feldmark Harnekop, "Ausdauer" in der Feldmark Sonnenburg und "Moritz" in der Feldmark Wriezen gehörten.
1860 kamen die Gruben Barbara, Humboldt, Schiller und Tell dazu, die von den Inhabern Bayer und Eisenmann mit unter dem Namen "Moritz" als Vereinsgrube betrieben wurde.
1851 bis 1870 wurden von den Wriezener Vereinsgruben 2 703 462 ½ Tonnen Braunkohlen gefördert. Die Qualität war sehr unterschiedlich, die Heizkraft soll aber immer gut gewesen sein.
Über den Verlauf der unterirdischen Stollen gibt es keine genauen Karten. So geschah es, dass in den 60iger und 70iger Jahren des vorigen Jahrhunderts umfangreiche Erdeinbrüche jenseits des Sonnenburger Weges und parallel zur Max-Lieber-Str. aufgefüllt werden mussten. Beim Bau der Umgehungsstrasse wurden erneut Verfüllungen notwendig. |
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1927 wurde in der Gartenstrasse im Heim der höheren Töchterschule am Markt 10 (heute Fröbelstr.) eine Berufsschule eingerichtet. Unterricht fand in den späten Nachmittagsstunden und abends einmal wöchentlich statt. Der Lehrkörper wurde von den Grundschullehrern der Stadt und von Handwerksmeistern gestellt. Erst später kamen ausgebildete Berufsschullehrer dazu. 1945 wurde die Berufsschule völlig zerstört. Im Hintergebäude der höheren Töchterschule in der Gartenstr. fand ab 01. Oktober 1949 wieder Unterricht statt (Allgemeinbildende Berufsschule). 1953 wurde eine Betriebsberufsschule der maschinen-Traktoren-Station. Am 01. Januar 1957 kam eine Betriebsberufsschule für Bauwirtschaft hinzu. Neuorganisation des Berufsschulwesens seit 1990. |
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Ein Lederarbeiter, der Taschen und Beutel anfertigte. In Wriezen erstmalig 1617 erwähnt. |
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1835: Die Bibelgesellschaft trat als Tochtergesellschaft des Hauptbibelvereins hier in Wriezen am 24. August zusammen, bestehend aus dem Vorstande, ferner aus seinen Mitgliedern, die jährlich einen bestimmten Betrag geben, und aus Wohltätern. Der Verein umfasste auch die Umgegend und hatte sich einer lebendigen Teilnahme erfreut. Über die Wirksamkeit seiner Tätigkeit wurde jährlich auf der Stiftungsfeier Bericht erstattet. |
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Erste urkundliche Erwähnung 1272 als Bisterstorp. Angerdorf. Wurde 1928 mit Lüdersdorf vereinigt. Das Dorf gehörte anfänglich dem Kloster Altfriedland, später der Familie von Pfuel. Die Dorfkirche wurde 1719 erbaut.
2003 Als Teil der Gemeinde Wriezener Höhe Ortsteil Lüdersdorf/Biesdorf seit dem 23. Oktober in die Stadt Wriezen eingemeindet. |
| Bildungs- und Beschäftigungsverein Wriezen e.V. - |
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1991: Gegründet am 16. Oktober im Wriezener Rathaus als Projektträger für vom Arbeitsamt geförderten Bildungs- und Arbeitsmaßnahmen mit zeitweise über 150 Beschäftigten.
Vereinsvorsitzender, später Geschäftsführer, war Dietrich Oestermann.
2001: Nachdem erhebliche Verbindlichkeiten nicht mehr ausgeglichen werden konnten, wurde am 2.4. das Insolvenzverfahren eröffnet. |
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1895: Anlässlich des 80. Geburtstages des damaligen Reichskanzlers Fürst Otto von Bismarck am 1. April wurde auf dem Hof der Taubstummenanstalt ein Gedenkstein enthüllt, zu dem derzeit auch ein kleiner Ehrenhain gehörte.
2002 wurde hinter dem Rathaus bei Bauarbeiten der in der Erde vergrabene Gedenkstein wiedergefunden. Er ist heute wieder am Standort zu besichtigen. |
Geb. am 15.07.1779 in Wriezen, gest. am 30.12.1855 in Berlin. Sohn des Gerson Jakob aus Bleicherode im Harz., der sich danach nannte und mit zwei israelitischen Glaubensbrüdern in Wriezen ein Haken- und Schnallenfabrik angelegt hatte und, da das Wriezener Unternehmen nicht florierte, eine kleine Parfümfabrik in Berlin in der Kronenstrasse öffnete. S.B. gründete 1803 ein kleines Wechselgeschäft mit Lotteriekollektion in damals abgelegener Gegend in der Rosenthaler Str.. Dieses Geschäft trat aus seiner örtlichen Unbedeutheit schlagartig hervor, als es 1837 von dem Hause Rothschild zu Geldtransferierungen eingesetzt wurde. Bald hatte die Berliner Firma an fast allen deutschen Rothschild-Anleihen Anteil. Finanzielle Beziehungen zum preußischen Hofe folgten S.B. finanzierte u.a. Friedrich Wilhelms IV. Reise 1842 nach England. Klug beteiligte sich B. früh an privaten Eisenbahngesellschaften und brachte deren Prioritäten unter. Aber noch bestand das Geschäft in den bescheidenen Räumen in der Rosenthaler Strasse. Berlins. Erst unter S.B.s ältestem Sohn, Gerlin am 22.12.18..?, gest. in Berlin 19.2.1893, dem Finanzberater Bismarcks, stieg das väterliche Unternehmen zu Weltruf auf. |
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(geb. 08.03.1940 in Bad Freienwalde)
Vom 26.10.2003 bis 28.09.2009 Ortsbürgermeisterin von Biesdorf. |
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1914 Der Ratsherr wurde am 29.9. Stadtältester. |
| Bonin, Jürgen, Dr. med. vet. |
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(geb. am 02.05.1942 in Eberswalde)
Abitur 1960. Studium an der Veterinärmedizinischen Fakultät der Humboldt-Universität Berlin, Staatsexamen 1968. Seit 1968 Bürger der Stadt Wriezen. 1972 Leiter der Staatlichen Tierärztlichen Gemeinschaftspraxis Wriezen. Promotion 1974 an der Humboldt-Uni. auf dem Gebiet der Fütterungslehre. Weiterbildung zum Fachtierarzt für Rinder. 1983 Verleihung des Titels Veterinärrat. 1986 bis 1988 als Zuchthygiene-Tierarzt in Kuwait. Seit 1991 Tierarzt in eigener Praxis in Wriezen. |
| Bornitz, Friedrich Alexander |
Geb. am 23.02.1809 in Wriezen, gest. am 30.3.1876 in Berlin (Lichtenberg). Sohn des Arzte Dr. med. Friedrich B. ( geb. 10. August 1777 in Frankfurt/Oder, verst. 19. Dezember 1853 in Wriezen ) und der Johanna Katharina geb. Pätsch. Bruder des Schriftstellers Leopold B.. Besuchte das Joachimsthaler Gymnasium in Berlin; studierte Theologie in Berlin. Dr. theol. in Berlin.1844 Pfarrer in Berlin-Stralau. Ab 1851 Pfarrer an der Pfarr- und Glaubenskirche Berlin-Lichtenberg. Als einatzfreudiger Seelsorger blieb er im Gedächtnis seiner Gemeinde, die dort nach ihm die Bornritz-Strasse benannte. ( Quelle: Paul Beutler Barnimer ) |
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Geb. am 20. August 1806 in Wriezen, gest. am 23. Mai 1853 in Landsberg/Warthe. Arzt und Schriftsteller, der dem Kreis Heinrich Laubes nahe stand. |
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Am 15. September 1664 vernichtete ein Feuer innerhalb von 3 Stunden (von morgens 9 bis mittags um 12 Uhr) die ganze Stadt bis auf wenige Häuser, die an der Wasserseite gelegen waren. Zur Erinnerung an diese Katastrophe wurde ein alljährlicher Buß- und Bettag am 15. September bestimmt, der am 15. September 1913 letztmalig begangen wurde. |
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1805 In der "Tabelle von Künstlern, Gewerkern, auch allen anderen Metiers und Personen in Wriezen" wurden 26 Brantweinbrenner genannt. |
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Ein gutes Bier gehört seit alten Zeiten zu den alltäglichen Nahrungsmitteln, und der Fiskus hatte stets seine einnehmende Hand drauf. Die Stadt Wriezen hatte das Braurecht, und nach dem Brau-Reglement von 1686 mussten die Oderbruchdörfer Bier aus Wriezen beziehen.
Die Bierbrauer in Wriezen losten unter sich einen sogenannten "Bierherren" aus, der das betreffende Dorf über eine bestimmte Anzahl von Jahren mit Bier versorgte. Die Zechiner Gastwirte waren aber damals schon gewitzte Geschäftsleute. Wenn sie von Wriezen zwei Fässer Bier bezogen, kauften sie in Wollup acht bis zehn Fässer, die infolge kürzeren Transports billiger waren. Sogar der Amtmann Martin Horn aus Wollup betrieb um 1718 einen einträglichen Nebenausschank in Zechin. Den Wriezener Braumeistern blieb dies nicht verborgen, und sie legten beim Obersteuermeister in Berlin Einspruch ein. Der Obersteuermeister verbot dem Amtmann bei Strafe von 50 Reichstalern den Nebenausschank. |
| Brekenfeld, Hermann Christian Friedrich |
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(geb. 07.06.1834 in Richtenberg – gest. 25.12.1896 in Wriezen)
Er war der Sohn eines Arztes und hatte – angeregt durch den Beruf des Vaters (Adolf Friedrich Brekenfeld) auch den Ehrgeiz, sich der Medizin zu widmen. Höhere Schulbildung erlangte er im Stralsunder Gymnasium von 1849 bis 1855, sein Medizinstudium begann er gleich danach an der Universität Greifswald und schloss es 1859 erfolgreich ab. Er ging dann ins Oderbruch in das Dorf Neu Barnim, um hier als Arzt zu wirken. Nicht so sehr seine medizinischen Qualitäten sollen im Mittelpunkt dieser Würdigung stehen, obwohl man nicht verschweigen sollte, dass er im Oderbruch ein hochangesehener Arzt von großer Herzensgüte war. Seine Tochter, die Lehrerin Annemarie Brekenfeld, wurde bis in die sechziger Jahre des vorigen Jahrhunderts hinein von ihren Mitmenschen angesprochen, die mit großer Verehrung von ihrem Vater, dem Arzt und Menschenfreund Hermann Brekenfeld sprachen. Das ist wohl der beste Beweis für seine menschlichen Qualitäten.
Doch er war auch dichterisch begabt. Sein Leben war überschattet von den kriegerischen Auseinandersetzungen Preußens mit Frankreich 1870/71. Brekenfeld nahm daran teil und leitete in Le Bourget als Stabsarzt ein Lazarett. Hier erkrankte er selbst an Ruhr. Diese Zeit aber inspirierte ihn, ein plattdeutsches Buch zu schreiben, das 1895 in Wriezen unter dem Titel "Erlewnisse ut 1870 un 71" (hochdeutsch: Erlebnisse aus den Jahren 1870/71) erschien. Brekenfeld starb ein Jahr später als zweiundsechzigjähriger Sanitätsrat in Wriezen an den Spätfolgen der Ruhrerkrankung. Auf dem Wriezener Friedhof finden wir noch heute efeuumrankt sein Grab.
(Wolfgang Siegmund, Jürgensdorf) |
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1704 eingerichteter Gefängnisraum im ehemaligen Rathaus auf dem Markt. |
An der via regia, der alten Heerstraße nach Frankfurt, lag zwischen Wriezen und der Dornbuschmühle die Wendensiedlung Caprow am Wasser, die mit dem Vordringen deutscher Kolonisten im, 13. Jhdt. von den Slawen verlassen wurde und verfiel. Im Mittelalter zu Schulzendorf gehörend und wichtiger Teil des Zugangs zur Stadt auf dem Wasserwege für die Fischer des Oderbruches. Das überwiegend aus Wasser und Wiesenland bestehende Gebiet wurde zwischen Wriezen, Bliesdorf, Kunersdorf, Schulzendorf, Prädikow und dem Kloster Altfriedland aufgeteilt.
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Colonel (ret.), Calgary in Kanada. Geb. Am 20.10.1930 in Wriezen als Sohn des Justizoberinspektors Franz Herrmann Georg C., 1945 als Soldat bei den Kämpfen um Wriezen in russische Gefangenschaft, aus der er floh. Abitur in Wilhelmshaven 1951, anschließend nach Kanada ausgewandert. Studium an der University of Manitoba Pädagogik. Schuldirektor bis 1987. Seit 1969 stellv. Kommandeur der Queen´s Own Cameron Highlanders of Canada, ab 1976 Stabsoffizier im Wehrbereich Prairie, ab 1977 Oberst und stellv. Wehrbereichskommandeur. War einer der ersten, der während der Wende seine alte Heimatstadt aufsuchte und sich wöchentlich über Wriezen berichten lässt. Übergab der Stadt zahlreiche Dokumente aus alter Zeit. |
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(geb. 27.04.1942 in Wriezen)
Ab 26.10.2003 Ortsvorsteher von Frankenfelde. |
Maurer- und Bauunternehmerfamilie, Baugeschäft. Seit 1760 in Wriezen bekannt und existent bis nach 1945. Letzter Inhaber Fritz Christoph, der im Herbst 1922 die Wiederkehr des 125. Gründungstages seines Geschäfts feiern konnte. Es war somit das älteste Baugeschäft des damaligen Kreises Oberbarnim. |
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Pflanzte 1816 die Eiche auf dem Markt. Inhaber des Eisenwarengeschäfts in der Wilhelmstr. / Ecke Kl. Kirchstrasse. Kam um 1800 aus Tirol nach Wriezen. Er war mit seinem Vater, der wegen Teilnahme am Freiheitskampf des Andreas Hofer inhaftiert worden war und aus französischer Gefangenschaft entkam, aus Tirol geflohen. Jeden 2. Samstag lief er zu Fuß mit einer Kiepe auf dem Rücken nach Berlin, um dort seine Ware abzusetzen. Er baute 1818 sein Geschäft in Wriezen, dass 1945 zerstört wurde. Damit verschwand die Familie aus Wriezen. |
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Alte Fischerfamilie, seit 7. Mai 1759 urkundlich in Wriezen bekannt. Dreimal waren Mitglieder der Familie Altmeister der Hechtreißerzunft. Die Fischräucherei existierte noch bis etwa 1950 am Markt. |
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wurde am 11. März 1780 als Sohn des Königl. Deichinspektors in Eichwerder geboren. Lernte zunächst Wegebauer, trat früh in den preußischen Staatsdienst und brachte es als Autodidakt durch Fleiß und Zielstrebigkeit bis zum Oberbaurat. Unter seiner Leitung entstanden wichtige Kunststraßen und die Berlin-Potsdamer Eisenbahn. Zahlreiche mathematische theoretische Veröffentlichungen und Lehrbücher der elementaren Mathematik. 1818 Herausgabe eines Archivs für die Baukunst und deren Hilfswissenschaften. 1825 Herausgabe des "Journal für die reine und angewandte Mathematik". 1828 Mitglied der Berliner Akademie der Wissenschaften. Im gleichen Jahr Berufung in das Kultusministerium. Verstarb am 6. Oktober 1856. |
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Geb. am 1. Dezember 1856 in Wriezen, ermordet am 12. September 1909 in Deutsch-Neuguinea. Forscher und Handelsreisender. |
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Nach der Trockenlegung des Oderbruchs eingeführte Abgabe, die von den Anliegern der Dämme ( Deiche ) zum Unterhalt derselben erhoben wurde. |
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Hauptschöffe am Amtsgericht Bad Freienwalde vom 01.01.2005-31.12.2008
(Stand:15.11.2004) |
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Wir leben an der Oder und mit der Oder ! Hochwasser und Hochwassergefahr haben alle hier erlebt. Um dies im wachen Gedenken zu halten, organisiert die Stadt Wriezen seit 1998 jährlich den Deichtag. |
| Deutscher Jugendpflege Verband, Ortsgruppe Wriezen |
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1912 Die Mitglieder treffen sich sonntags um 4 nachmittags im Deutschen Jugendpflegeheim in der Steuerstr. 5. |
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(geb. 06.04.1949 in Neurüdnitz)
26.10.2003 - 28.09.2008 in dir Stadtverordnetenversammlung Wriezen (SPD-Mandat). |
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Kaufleute, die von Seelow oder Müncheberg kamen und den Weg nach Schulzendorf unter Umgehung der Stadt Wriezen nahmen, hatten hier den Zoll zu zahlen. |
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Mühle im Dornbusch, erstmals am 19. November 1300 urkundlich erwähnt. |
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Im 18. Jhdt. lagen die Dragonerregimente 1 und 3 abwechselnd in Wriezen. Die Unterbringung erfolgte zunächst in Bürgerquartieren, erst später wurden militärische Gebäude errichtet. Kommandeure waren: Generalleutnant Carl Friedrich Graf von Posadowski, Generalmajor Carl Ludwig von Normann, Generalmajor von Zastrow, General Balthasar von Thun. |
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(geb. 21.07.1959 in Wriezen)
Seit dem 26.10.2003 Ortsvorsteher von Lüdersdorf und UWG-Stadtverordneter zu Wriezen. |
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1912 für photografierende Touristen in der Oderstr. 15 bei Dann, Rudolf Hermann |
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(geb. 11.06.67 in Wriezen)
Mitglied des Freundeskreises der Freiwilligen Feuerwehr Wriezen > Humpentafel |
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(geb. 20.02.36 in Altenburg)
seit 1995 Mitglied des Freundeskreises der Freiwilligen Feuerwehr Wriezen > Humpentafel |
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1850 Friedrich Wilhelm Graetz, 1898 Ludwig Herlth, 1909 Heinrich Lehmpuhl, 1914 Robert Jänicke, 1921 Adolf Schwarzmeier, 1922 Wilhelm Lehmann, 1925 Herrmann Haase, 1925 Regierungsrat Gürich, 1931 August Hülse, 1975 Anatoli Kowalenko, 1994 Dr Nobutsugu Koyenuma posthum, 1995 Martin Fuchs, 2003 Hartmut Meyer, 2006 Dr. Peter Hanke. |
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Man kann annehmen, dass der Name auf einen beträchtlichen Eichenbestand zurückzuführen ist. Die Geschichte der Gutsherren zu Eichwerder ist wechselhaft, eine durchgängige Familientradition nicht erkennbar.
1748 Der Hof- und Kirchenrat Carl Philipp Menzel bestimmte den Eichwerder (gemarkungsmäßig zu Altwriezen gehörig) zum Siedlungsort für 33 Familien. Die Häuser für die Familien waren 1756 fertig, aber erst 7 Familien angesetzt.
1780 Am 11.03. wurde der wohl berühmteste Sohn der Gemeinde ó Crelle, August Leopold geboren.
1791 170 Einwohner
1840 313 Einwohner
1922 Das Denkmal für die gefallenen Soldaten aus der Gemeinde - Dorfmitte wird eingeweiht.
1925 425 Einwohner
1928 Jäckelsbruch eingemeindet
1946 725 Einwohner - Bis 1946 soll, so nach Angaben älterer Bewohner, Gastwirt Böhm das Wirtshaus geführt haben.
1949 In Sahr`s Gaststätte erfolgte die Gründung des Sportvereins.
1971 480 Einwohner
1998 360 Einwohner - Nach zustimmendem Bürgerentscheid erfolgt die Eingemeindung in die Stadt Wriezen zum 01.01. |
| Eiserne Elle und Eiserner Fisch |
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Im Mittelalter an der Außenseite des Rathauses angebracht zur Mahnung an die Kaufleute, das richtige Maß und Gewicht einzuhalten. Diebe soll man hängen und wer unrecht Maß und Gewicht verwendet. |
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Im Jahre 1911 erfolgte der Anschluss der Stadt an das Stromnetz
1953 "In unserer Siedlung ist die Stromversorgung, nachdem schon einmal ein neuer Draht gezogen wurde, noch immer so schlecht, dass es unmöglich ist, bei dem Licht zu Nähen oder andere Arbeiten zu verrichten. Von unserem Radio bekommen wir nur zeitweise etwas zu hören. Das schwächt sich aber sofort wieder ab. Außerdem warten wir seit langem auf ein Ersatzstück, dass an unseren Zählern schon vor einigen Jahren ausgebaut wurde. Damals wurde uns versprochen, dass wie es schnellstens wiederbekommen sollten." |
geb. 14.12.1831; gest. 16.01.1919. Stadtverordneter und besoldeter Ratsherr in Wriezen. Spendete für soziale Zwecke. |
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Am 30. Februar 1982 bildet sich eine Gruppe in Wriezen, die sich zum Ziel gesetzt hat, die Sprache gemeinsam zu erlernen und zu praktizieren. Briefkontakte werden später in über 80 Länder geknüpft.
1986 besuchten französische Esperantisten Wriezen.
An zahlreichen Veranstaltungen im Inland und in den sozialistischen Staaten (Polen, CSSR, Litauen, Ungarn und Bulgarien) nahmen einzelne Wriezener Esperantisten teil.
1989 ist nach hiesiger Kenntnis die organisierte Gruppen-tätigkeit "eingeschlafen". |
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Geb. am 15. Juli 1811 in Wriezen, gest. am 7. Dezember 1887 in Berlin. Orthopäde. Arbeitete vorwiegend in der Erforschung der Skoliose und errichtete 1851 an der Weidendammer Brücke in Berlin ein Institut für Orthopädie. |
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Zu Garnisonszeiten das Gebiet, auf den heute die Laurentiuskirche steht. |
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Der größte, ca. 600 Morgen umfassende Nebenarm der Oder, in der Gegend des heutigen Bahnhofes und Marktes gelegen. Gehörte zur Hälfte der Stadt Wriezen, zur Hälfte zum Kietz. Bildete eine natürliche Befestigung der Stadt.
1473: An die Erweiterung der Stadt war erst zu denken, als der Faule See, der den Großen Markt bespülte, trockengelegt war und andere Wasseradern verlegt waren.
1753: wurde ein Damm durch die Faule See geschüttet, der als Heerstrasse diente. Die danach einsetzende Trockenlegung führte zur Gewinnung von Wiesenland.
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Verbindungsweg zwischen der Odervorstadt und der Heinrich-Lehmpuhl-Strasse. |
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1472 gibt jeder Handwerker „Fenstergeld“ als Gewerksabgabe. Wurde bis etwa 1850 gezahlt. |
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1805 Die neue Feuerordnung vom 29.8. konnte nicht viel helfen, denn obwohl seit 30 Jahren verboten, gab es immer noch 266 hölzerne Schornsteine. |
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1573 184 Feuerstätten (Häuser) und 48 Buden sind mit namentlicher Nennung der Besitzer aufgeführt, darunter 41 Brauhäuser. |
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Als im Jahr 1855 der Stadt eine erneute Brandkatastrophe drohte, beschloss der damalige Bürgermeister Albert Mahler die Gründung einer Freiwilligen Feuerwehr nach dem Muster der 1851 in Berlin gegründeten Berufsfeuerwehr. Ala Gründungsdatum gilt der 15. September 1855, vermutlich in Anlehnung an die Brandkatastrophe vom 15. September 1664. Sie ist damit die älteste Wehr der Mark. |
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Die Lage der Stadt direkt am Wasser und die günstige Verkehrsanbindung machte sie frühzeitig zum Mittelpunkt des Fischhandels im Niederoderbruch. Die Fischer der umgebenden Dörfer waren zur Zwangslieferung ihrer Fische nach Wriezen verpflichtet und die Fischmärkte der Stadt bestimmten den An- und Verkauf. Der Fischereiaufseher wurde „Pritzstabel“ genannt. Der Versand der Fische erfolgte ausschließlich durch die Hechtreißer. Mit der Trockenlegung des Oderbruchs erfolgte ein Niedergang der Fischerei. |
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Ehemals Teil der Oderstraße, verbindet den Markt mit der Hospitalstraße. |
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1472: Schon frühzeitig hatte sich Wriezen zum Zentrum des Fischhandels im Niederoderbruch entwickelt. Die umliegenden Dörfer waren zur Zwangslieferung ihrer Fische nach Wriezen verpflichtet und die großen Fischmärkte der Stadt regelten den An- und Verkauf. Der Versand nach außerhalb lag ausschließlich in den Händen der Hechtreißer, die dafür den Reißpfennig als Abgabe zu entrichten hatten.
1572: Kurfürst Johann Georg regelte am Mittwoch nach Judica mit besonderer Ordnung:
- Der Fischmarkt zu Wriezen wird von Dienstag auf Donnerstag verlegt.
- Die beiden Kietze und 12 andere Bruchdörfer müssen ihre Fische nach Wriezen führen und dort verkaufen.
- Die Frankfurter Händler sind verpflichtet, ihre Fische in Wriezen zu kaufen.
- Von den in Wriezen verkauften Fischen gehörten dem Landesherrn Zoll und die Herrenfische. (Für gewöhnlich gehörten nur Lachs und Stör zu den Herrenfischen, auch der Wels. In diesem Fall aber ist gemeint, dass Hecht, Wels und Aal nicht vom Fänger verkauft, sondern nach Wriezen gebracht werden mussten.)
1574: Für den wöchentlichen Fischmarkt werden unterm 26.07. folgende Bestimmungen erlassen, die 1622 bestätigt wurden.
- Von jedem Kahn werden zwei frische Fische als Zoll- oder Kahnfisch genommen.
- Von Fischen, die in Tonnen angeliefert werden, wird der Tonnenzoll genommen (8 Pf)
- Mittwoch ist der Fischmarkt in Küstrinchen, was da nicht verkaufet kommet nach Wriezen.
- Für den Wels von der Tonne 2 Groschen.
- Für 25 Schock Krebse werden 1 Groschen und 6 Pfennige Zoll genommen.
- Es ist verboten, Fische vor dem Markt zu verkaufen. Winkelmärkte sind total verboten. Zuwiderhandelnden wird der Fisch, die Fischereigerätschaft einschließlich der Kähne entzogen, nebst einer empfindlichen Geldstrafe.
1624: Der Umsatz war bedeutend. Mehrere hundert Kähne lieferten an, was auf 12-14 Wagen an Fischen und Krebsen verkauft in Nachbarorte gefahren wurde. Die konservierten Fische nahmen oft den Weg in andere Länder. Trotzdem blieb genug Ware, dass man in Wriezen noch die Schweine damit füttern konnte. |
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Stadt Wriezen insgesamt 9.453,6 ha /// Ortsteil Wriezen 1.746,6 ha, Ortsteil Altwriezen-Beauregard 1.237,3 ha, Ortsteil Eichwerder 499,7 ha, Ortsteil Rathsdorf 1.087,1 ha, Ortsteil Schulzendorf 951,8 ha, Ortsteil Lüdersdorf 1.303,4 ha, Ortsteil Biesdorf 396,1 ha, Ortsteil Haselberg 1.572,7 ha, Ortsteil Frankenfelde 658,9 ha. Stand: 10.11.2003 |
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Vom 15. Dezember 1303 existiert eine Urkunde, die den Schlächtern, auch Knochenhauer genannt, 8 Fleischscharren am Rathaus in Erbpacht überließ. Sie ist die älteste Handwerksurkunde der Stadt und zeugt davon, dass die Fleischer bereits zu dieser Zeit eine geschlossenen Gilde besaßen. Im Jahr 2003 konnten die Fleischer die 700-jährige Existenz feiern. |
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(geb. am 16.06.1920 in Wriezen, verst. am 16.02.1999 in Eutin)
Tiefbauingenieur, Oberamtsrat. Besonderer Einsatz für den Erhalt und den Wiederaufbau der Marienkirche in Wriezen. |
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1375 erstmals als Frankenvelde erwähnt. Es soll während der askanischen Kolonisation von eingewanderten Franken gegründet worden sein. Die Feldsteinkirche zeigt als Besonderheit das „Pestfenster“. Seit Oktober 2003 Ortsteil der Stadt Wriezen. |
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Erstmalig im Straßenregister von 1813 so benannt. Im frühen Mittelalter Teil der „via regia“, eine Heer- und Handelstrasse über Frankfurt nach Breslau. |
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auch Hospitaltor einst Zugang zur Stadt etwa in Höhe der heutigen Gartenstrasse. Ein primitiver Fachwerkbau auf Feldsteinfundament. |
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1844 auf der Biesdorfer Feldmark errichtetes Gut. 1860 werden neben einem Forsthaus drei Wohn- und 4 Wirtschaftsgebäude benannt. 1969 Volkseigenen Gut Wriezen, danach zum Patentamt Berlin.. Seit 1992 Frauenbegegnungsstätte. Mit der Kommunalwahl im Oktober 2003 Eingemeindung nach Wriezen. |
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1953: Die Tageszeitung verkündete am 04.07., dass Freibankfleisch nun wieder in Wriezen gekauft und der Weg nach Bad Freienwalde deshalb entfallen kann. |
| Freier Männerchor (Wriezen) |
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Nach Kriegsende fanden sich sangesfreudige Männer in Wriezen zusammen, die 1949 den Chor gegründeten. Erster Dirigent war Dr. Molzahn. Später leitete der Lehrer Otto Heyne den Chor. Ab 1949 übernahm Martin Schälicke die Leitung. Da es an Nachwuchs fehlte, wurde der Chor 1950 zu einem gemischten Chor umgebildet. |
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1819: Die Freimaurerloge "Zur Einigkeit" errichtete in der Friedrichstr. das Logengebäude. Inwieweit die Loge das öffentliche Leben beeinflusste, wurde nicht festgestellt. |
| Friedenseiche (auf dem Markt) |
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Anlässlich der Friedensfeierlichkeiten im Mai 1817 durch den Kaufmann Colla auf dem großen Mark gepflanzt. Der Maurermeister H. Neubarth entwarf das umgebende Gitter, das in der Königlichen Eisengießerei in Berlin. gegossen wurde und 61 Taler, 17 Groschen kostete. Die Handwerker der Stadt stellten es kostenlos auf. Die Eiche überstand die Kriegstage 1945 unbeschadet.
(Die Abb. stammt aus dem Jahre 1893) |
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Die Friedenseiche auf dem Markt war von einem Kunstschmiedegeländer umgeben.
(Die Abb. zeigt eine spätere Ausführung zu Beginn des 20. Jh.) |
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Der heutige Friedhof wurde am und auf dem Luisenberg angelegt und am 2. Oktober 1633 feierlich geweiht. 1789 erhielt er eine Feldsteinmauer, teils jedoch einen Bretterzaun. Vorher befand sich ein Friedhof an der Marienkirche, der 1755 geschlossen wurde. Ein weiterer Friedhof befand sich an der Laurentiuskirche an der Wilhelmstrasse, der 1837 eingeebnet wurde. |
| Friedhof, jüdischer (Gedenkstätte) |
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Der unter Denkmalschutz stehende jüdische Friedhof wurde im Jahre 1730 weit außerhalb der Stadt angelegt. Die Stadt hat in den letzten Jahren die Mauer reparieren lassen und dafür gesorgt, daß alle 132 erhaltenen Grabsteine wieder aufgestellt wurden. Der Wriezener Jüdische Friedhof ist mit 1630 Quadratmetern die größte noch erhaltene jüdische Grabstätte im gesamten Oderraum. |
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1806: Am 19. Oktober übernachtete der König mit Königin Luise im Haus des Kammerrat Noeldechen (heute Gebäude der Sparkasse) auf der Flucht vor den Franzosen via Küstrin Richtung Ostpreußen. Dort erwartete ihn der Gutsherr von Kunersdorf, von Itzenplitz , der den König in jämmerlichen Zustand vorfand. "Im Morgenschein vor der Türe ein Wagen und sechs Bürger als Wache. Vor dem Hofe die Vorspänner, größtenteils betrunken und schlafend. Um acht Uhr fuhr der König mit unseren Pferden weiter, und erst als diese zurückkehrten, war uns leichter ... Wir beruhigten die Leute, denen die Erscheinung des Königs auf den Bruchdämmen kein kleiner Schrecken gewesen und verlebten den Tag in stumpfem Kummer in Erwartung der Franzosen." |
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ursprünglich Teil der Gartenstraße ( ehemals Poststrasse ) und später als „Strasse nach den neuen Weberhäusern“ benannt. Angelegt 1767 und 1769 gepflastert. Benannt nach Friedrich II. |
Geb.am 3. April 1937 in Ranis (Thüringen) 1961 Abitur in Rostock. Studium der Medizin in Budapest und Berlin. 1967 Tätigkeit im Krankenhaus Angermünde und Beginn der allgemeinmediz. Ausbildung in Gartz, ab 1969 in Wriezen. 1970 Promotion zum Dr. med. mit dem Thema: „Vorkommen und Schicksal des Cephalohaematoms beim Neugeborenen“. 1972 Nach Abschluss der Facharztausbildung Tätigkeit in der Poliklinik Wriezen, 1975 Leiterin einer Staatlichen Arztpraxis 1991 ab dem 1. Januar Niederlassung. Am 31. März 2000. gab die beliebte Ärztin ihre Tätigkeit altersbedingt auf. |
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Die bekannte Sängerin und Schauspielerin wurde in Wriezen am 28. Oktober 1943 geboren.
(Foto: C. Froboess bei ihren Besuch in Wriezen 2004)
Weitere Infos: http://www.corneliafroboess.de |
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(geb. 18.09.1971 in Wriezen)
Mitglied des Freundeskreises der Freiwilligen Feuerwehr Wriezen > Humpentafel
Seit dem 26.10.2003 FDP-Stadtverordneter zu Wriezen.
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(geb. 13. März 1933 in Triebel, Kreis Sorau)
1947 Lehre und anschliessende Tätigkeit als Gärtner
1954 begann die Ausbildung in der Predigerschule in Berlin., die nach einem Jahr Praktikum in Pritzwalk mit der 2. Predigerprüfung abschloß.
1958 Der Dienst als Pastor der Ev. Kirche Berlin-Brandenburg begann im Kirchenkreis Forst am 1. April.
1960 In Groß Bademeusel erfolgte am 25. September von Superintendent Stappenbeck die Ordination..
1967: Zum 1. August wurde Pastor Fuchs vom Konsistorium der ev. Kirche in Berlin-Brandenburg in den Pfarrsprengel Wriezen berufen, wo er mit seiner Familie die Pfarrwohnung Berliner Berg 4 bezog. Mit einem Gottesdienst erfolgte am 24. August die Einführung durch Superintendent Voigt.
1968: Als Superintendent Karpinski in den Kirchenkreis Bad Freienwalde kam, teilte er seine Funktion mit einem Leitungskreis, in den auch Pastor Fuchs berufen wurde. Für 10 Jahre war er Kurator des in Wriezen gebildeten Kreiskirchlichen Verwaltungsamtes und war verantwortlich für die Finanzen des Kirchenkreises. 12 Jahre gehörte Pastor Fuchs dem Kreiskirchenrat an.
1969 wurde der inzwischen nach Wriezen entsandte Pfarrer Matthias Corbach von den Gemeindekirchenräten in die andere Pfarrstelle gewählt, er übernahm die Verantwortung für Mädewitz und im Wechsel mit Pastor Fuchs den Vorsitz im Gemeindekirchenrat Wriezen. Bis zu seinem Weggang nach Teltow im Jahre 1986, also mehr als 17 Jahre, dauerte die Zusammenarbeit mit ihm und seiner Frau Gesine.
1972: Pastor Fuchs wurde in die Synode der Ev. Kirche von Berlin-Brandenburg gewählt, der er bis zum Ende seiner aktiven Dienstzeit als Vertreter des Kirchenkreises Bad Freienwalde angehörte. Für 6 Jahre war er daneben zugleich Mitglied der Synode der Ev. Kirche der Union.
1974: Pastor Klomfaß verließ die Pfarrstelle in Kunersdorf und Pastor Fuchs wurde die Vakanzverwaltung übertragen.
1978: Für den plötzlich verstorbenen Pfarrer Martin Neuberg (Kunersdorf) übernahm Pastor Fuchs erneut (für 14 Jahre) die Pfarrstelle in Kunersdorf, später auch für Bliesdorf zuständig.
1989: Nach der ersten Demonstration im damaligen Bezirk Frankfurt/O. auf dem Wriezener Schützenplatz moderierte Pastor Fuchs gemeinsam mit Pfarrer Hauptmann den Runden Tisch in Wriezen.
1990: Als eine Kommunikation zwischen JVA-Angestellten und Inhaftierten (Streik) nicht mehr möglich erschien, wurde Pastor Fuchs, von den jungen Gefangenen als Vertrauensperson angenommen, Vermittler und zugleich Helfer. Als Vorsitzender des Anstaltsbeirates begleitete er die nächsten Jahre unermüdlich an der Verbesserung der "atmosphärischen Bedingungen".
1995: Nach über 27 Jahren Tätigkeit in Wriezen erfolgte am 12. März mit einem Festgottesdienst die Verabschiedung in den Ruhestand, in den er auf eigenen Wunsch zum 31. d.M. versetzt wurde. Die Stadt Wriezen würdigte die Verdienste von Pastor Fuchs mit der Verleihung der Ehrenbürgerschaft am 30.03.1995.
Pastor Fuchs lebt mit seiner Frau heute in einer Senioreneinrichtung der ev. Kirche in Berlin, ist oft zu Gast in Wriezen und rege am hiesigen Leben interessiert.
Ehrenmitglied des Freundeskreises der Freiwilligen Feuerwehr Wriezen seit Gründung.
(Stand: 05.08.2004) |
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(geb. 20.01.1941 in Altglietzen)
Seit dem 26.10.2003 Ortsvorsteher von Haselberg.
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(geb. 01.03.1966 in Wriezen)
Seit 26.10.2003 in der Stadtverordnetenversammlung Wriezen (SPD-Mandat). |
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Vor dem Hospitaltor in Richtung Dornbuschmühle wird 1710 der Gerichts- oder Galgenberg benannt. |
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1688 lagen in Wriezen 58 Mann der 2. Kompanie des Trabantenregiments, Garde du Corps genannt. Offenbar haben Teile der ältesten märkischen Leibgarde zu Pferde und zu Fuß in Wriezen gelegen. |
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Bereits 1633 wird Wriezen als Militärstandort benannt. Hauptsächlich Dragoner waren in der Stadt stationiert. Die letzte Garnison wurde von Teilen des 7. Brandenburgischen Infanterie-Regiments Nr. 60 gestellt, das 1868 aus Wriezen verschwand. Kurzzeitig lagen vom 30. Oktober 1935 bis zum 10. Juni 1936 drei Kompanien des Kradschützenbatallions Nr. 3 unter Rittmeister von Hänisch in Wriezen in Garnison. Danach verfügte Wriezen über eine Heerespanzerschule bis 1945. |
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wurde 1757 als „Poststrasse“ gepflastert. |
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1864 Am 3. Juni gab die Polizeiverwaltung bekannt, dass "auf dem Platz hinter den Anlagen beim Schützenhaus an der Straße nach dem Rondell" eine Gasbereitungsanlage errichtet wird. Als Bauherren wurden F.A. Egels aus Berlin, W. Kornhardt aus Stettin und F. Neubert aus Wriezen benannt. Nach nur sehr kurzer Bauzeit war lt. Jahresstatistik der 1. Dezember 1864 der Tag der Eröffnung, während andere Berichte von einer Fertigstellung von der Aufnahme der Gasproduktion im Frühjahr 1865 berichten. Zur Speicherung des Gases diente ein Gasbehälter mit 500 Kubikmeter Inhalt.
1885 gab es in Wriezen 109 Straßenlampen, deren stündlicher Gasverbrauch 1/6 cm3 pro Laterne betrug. Der Preis für die Straßenbeleuchtung betrug pro Kubikmeter 16.3 Pfennig, für Private und Motoren 25 Pfennig. Die Jahresproduktion betrug 108 969 Kubikmeter. Die Gasverluste betrugen nur 4,86 %. Verbraucht wurden 351,3 Tonnen englische Steinkohle mir einem Zusatz schlesischer Kohle. Wriezen hatte um diese Zeit 7245 Einwohner.
1894 brannten 121 Gaslaternen bei konstanter Einwohnerzahl und Gasverbrauch. Die Länge des Gasrohres betrug 7,3 km. Zu dieser Zeit waren in der Gasanstalt 5 Arbeiter beschäftigt, die täglich 12 Stunden arbeiten und schwere manuelle Tätigkeiten verrichten mussten. Die Gasanstalt gehörte F. Neuberts Erben, leitender Ingenieur war A. Heinrich.
1900: Am 1. Oktober erwarb die Stadt Wriezen das Werk zu einem Preis von 72 000 Mark und
1903 begann unter der Leitung des Direktors Hugo Richter (in Wriezen "Gas-Richter" genannt) ein großzügiger Ausbau. Ein neuer Gasometer wurde installiert mit einem Fassungsvermögen von 1500 Kubikmetern. Auch wurde das gesamte Rohrnetz erneuert, da der stark gestiegene Gasverbrauch größere Durchmesser verlangte.
1910 - 1911 erfolgte ein weiterer Ausbau. Der gestiegene Bedarf an Gas erforderte ein Zweischichtsystem. Zu dieser Zeit arbeiteten dort sechs Ofenarbeiter, die 22 Mark Lohn pro Woche erhielten, 2 Hofarbeiter für weniger als 20 Mark, ein Monteur für 18 Mark pro Woche. Außerdem war noch ein Helfer im Rohrnetz angestellt.
Der anfallende Koks ging an die umliegenden Güter und wurde in Hektoliter gemessen. Ein Hektoliter entsprach etwa 80 Pfund.
Gasabnehmer in der Stadt waren vorwiegend Kaufleute, denn nur diese besaßen das Geld, um sich Leuchtgasanlagen einbauen zu lassen. In kleineren Betrieben wurden die Dampfmaschinen durch gasbetriebene Motoren ersetzt.
1916/1917 wurden dann auch in den Wohnungen zunehmend Leuchtgas eingeführt und man begann mit dem Einbau von Münzgaszählern.
1920 erfolgte durch den Einbau neuer Öfen eine Modernisierung.
1928 war der Bedarf an Gas, das nun nicht mehr überwiegend als Leuchtgas, sondern zur Umwandlung in Wärme genutzt wurde auf 600.000 Kubikmeter gestiegen. Es wurde ein Teleskop-Gasbehälter mit einem Fassungsvermögen von 2500 Kubikmetern erbaut.
Während des 2. Weltkrieges (bis April 1945) wurde die Gasproduktion durch Kriegsgefangene aufrechterhalten. Es wurde in 12 Stundenschichten gearbeitet. Doch bereits im Monat März fehlten schon die Kohlen. Aus diesem Grunde wurde damit begonnen, Holz zu vergasen. Während der Kämpfe um die Stadt erhielt das Werk nur kleine Treffer.
1945 Der Neuaufbau begann mit der Reparatur des Gasnetzes zum Wasserwerk, um die Bevölkerung mit Wasser versorgen zu können. Bereits im Juli konnte das Wasserwerk arbeiten und einen Teil der Stadt versorgen. Um die Stadt mit Gas zu versorgen, waren die Schäden zu groß und als im Herbst 1945 Elektroenergie zur Verfügung stand, wurde die Gaserzeugung eingestellt. Das gesamte Rohrnetz musste erneuert werden.
1951 Am 1. April erfolgte die Wiederinbetriebnahme des Gaswerkes. Wer zu dieser Zeit einen Gasherd besaß, begrüßte jubelnd die kleine blaue Flamme.
Im Laufe der Jahre reichte das Gaswerk dann nicht mehr aus. Es wurde eine Ferngasleitung gelegt und Wriezen bekam sein Gas über diese Leitung.
1993 (Ende) bis Anfang 1994 erfolgte in Wriezen die Umstellung von Stadtgas auf Erdgas.
Der Gasometer wurde abgerissen und heute erinnert an dieser Stelle nichts mehr an das ehemalige Gaswerk der Stadt Wriezen.
Neben Wriezen wurden noch 10 weitere Städte mit ca. 100.000 Gaskunden umgestellt. Das Energieversorgungsunternehmen Weser-Ems-AG Oldenburg (EWE) führte diese Maßnahme aus und betonte, dass Handwerksbetriebe (vorbehaltlich der Eintragung in das Installateurverzeichnis der EWE) beteiligt wurden. Mit insgesamt drei Informationsschreiben wandte sich das Unternehmen an die Bürger, um weitere Details darzustellen. Eine Koordinierungsgruppe (EWE, Stadtverwaltung, HaGeBa) hatte die Aktivitäten vorbereitet. Zur Erdgasversorgung von Wriezen wurde eine Mitteldruckgasleitung neu gebaut, welche das Erdgas von der Regelanlage Altranft zur Regelanlage Rondeeler Weg transportiert. Zur Sanierung des Ortsnetzes wurden in Wriezen noch ca. 4 km Rohrleitung sowie 150 Hausanschlußleitungen ausgewechselt. Dies insbesondere im Biesdorfer Weg, Jägerstraße, Lüdersdorfer Weg, Schulzendorfer Weg, Berliner Berg, Alt-Kietz und Odervorstadt. Nach einer Kontrolle der Gasgeräte wurde deren weitere Verwendungsfähigkeit festgestellt. Hier anstanden Kosten für den Kunden, die durch den geringen Verbrauch bald ausgeglichen sein sollten. |
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Diese Siedlung lag einst zwischen der Stadt Wriezen und Alt- Kietz. Erstmals 1272 erwähnt, ist Gaul wahrscheinlich älter als Wriezen (wendischen Ursprungs). 1340 ging Gaul "mit allen Zubehörungen für 40 Mark Silber" in den Besitz der Stadt über. Im 30 jährigen Krieg wurde die Siedlung fast völlig zerstört und von 1634 bis 1661 wieder aufgebaut und weiter besiedelt.
1678 errichtete der Rath von Wriezen "auf bestem" Ackerland ein Vorwerk (das heutige Altgaul), städtischer Verwaltung unterstehend.
Im Jahre 1797 ereilte der Siedlung Gaul gleich ein doppeltes Brandunglück (am 15.02. und am 03. 11. des Jahres). Während der Kietz wieder neu errichtet wurde, "wanderten die Gauler aus" und bauten sich auf ihrer Feldmark eine neue Siedlung (das heutige Neugaul - siehe dort). |
befanden sich als Gewölbe im Jahre 1787 unter dem Rathaus. „Grüner Hut“, „Kaiserstuhl“, „Weißer Hals“, alle drei unter der Erde gelegen und ohne Lichtzufuhr. Bereits 1704 wird die zu ebener Erde gelegene „Clause“ genannt, eine Folterkammer mit entsprechenden Werkzeugen ausgerüstet. Hinzu kam der „Bürgergehorsam“, ebenfalls zu ebener Erde liegend. 1830 wurde mit dem neuen Gerichtsgebäude in der Hospitalstrasse auch ein neues Gefängnis gebaut, das bis etwa 1955 in Betrieb war. Zu Zeiten der DDR entstand auf dem Berliner Berg eine Jugendhaftanstalt, die seit der Wende 1989 erweitert und modernisiert wurde. |
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Name der heutigen Jägerstraße im 18. Jahrhundert. |
| Gemeinnützliches Wochenblatt für die Stadt Wriezen |
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1827 Nachdem F. Naumann 1925 mit bereits mit einer Zeitung gescheitert war, beantragte er am 4.9.1827 erneut die Herausgabe einer Zeitung und am 10.11.1827 erschien sein "Gemeinnützliches Wochenblatt für die Stadt Wriezen und deren Umgebung".
Insgesamt hatte Naumann immer Auseinandersetzungen mit dem Magistrat. Der Magistrat bemühte sich, das "schmutzige Machwerk" von Herausgeber Naumann einzustellen. 1837 ging das Blatt dann ein. |
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Die Stadt liegt am westlichen Rand des Oderbruchs im Landkreis Märkisch-Oderland. 3 m über NN, 14° 7’ nördliche Breite, 57° 43’ östliche Länge. |
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1337 Gründung eines Stadtgerichts. 1438 erhält die Stadt das Obergericht, dh. die Bestrafung „blutrünstiger Sachen“. Zahlreiche Todesurteile, wie in der Chronik vermerkt. 1821spricht die Chronik vom „Land- und Stadtgericht“ und 1849 wird Wriezen zum Sitz des Kreisgerichts bis zur Einrichtung der Amtsgerichte im Jahr 1879. 1930 wurde das Königliche Amtsgericht in der Hospitalstrasse erbaut ( das heutige Jugendfreizeithaus ). Es existierte bis etwa 1955. |
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1596 werden im Kirchenbuch von St. Marien Christoph der Glaser und Michael Borck erwähnt. Im Jahr 1700 werden 4 Glaser angeführt. Am 4. Oktober 1865 schließen sich die Glasermeister Mack, Bügler und August und Fritz Smolinski der Vereinigten Tischler- , Drechsler- , Glaser- und Stuhlmacherinnung an. Der letzte Glasermeister in Wriezen war Felix Otto in der Friedrichstrasse, der im Schaufenster mit dem Spruch: „Schmücke Dein Heim mit ein gutes Bild von Glasermeister Felix Otto“ warb. |
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1594 wird Meister Clemm, der Goldschmied benannt. Seitdem waren ständig Goldschmiede in der Stadt. Im Jahr 1700 wird der Goldschmied Thimm mit fünf Talern bestraft, „weil er dem hochedlen Rat nicht hatte parieren wollen“. Um 1950 verschwand mit Georg Krätzer das Gewerk aus der Stadt. |
| Graetz, Friedrich Wilhelm |
Kreisgerichtsdirektor, verstarb am 08. Februar 1891.
01. Januar 1850 Ehrenbürgerschaft in Wriezen |
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(geb. 19.11.1943 in Schmölln)
2004 Lehrer i.R., vormals Schulleiter Gymnasium Wriezen |
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Der Geheime Regierungsrat aus Berlin wurde wegen seiner Unterstützung beim Bau der Knabenvolksschule in der Freienwalder Strasse am 16. September 1925 Ehrenbürger der Stadt. |
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Die Produzenten von Gürteln und Wehrgehängen mit Metallbeschlägen werden 1729 erstmals in Wriezen benannt. |
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Bürgermeister der Stadt Wriezen von 1906. Am 26. September 1925 wurde dem Bürgermeister die Ehrenbürgerschaft verliehen und dieser in den Ruhestand verabschiedetet.
Stadtverordnetenvorsteher Preuß hielt (8 Uhr abends) die Ehrenrede. Gratulanten waren die Stadtältesten Walter und Schwarzmeier, Kreisbrandmeister Tesch (Wriezen), O. Wendig (Direktor der Provinzial-Taubstummenanstalt), Oberpfarrer Turne, Studiendirektor Dr. Probst (Leiter Real-Progymnasium) Direktor Forstreuter (Höhere Mädchenschule), für die Kaufmannschaft Kaufmann Paul Linke, für den Gastwirteverein Restaurateur Carl Dumont, für die Turnerjugend Turnlehrer Patschkowski und für die Sanitätskolonne Studienrat Eilemann. Danach wurde ein Abschiedsessen (70 Personen) im Hotel zum Kronprinzen eingenommen.
Unter seiner Leitung erfolgte der Bau des Wasserwerks, der Anschluss der Stadt an das Elektronetz, der Ausbau des Hafens, der Ausbau des Gaswerkes, die Pflasterung wichtiger Strassen und der Bau der Volksschule in der nach ihm benannten Bürgermeister-Haase-Strasse. |
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1707 wird Georg Broda, ein „Hanschenmacher“ aus Cottbus; als erster Handschuhmacher in der Stadt benannt. 1945 verschwindet das Handwerk mit dem letzten Handschuhmacher Lehmann aus der Stadt, dessen Familie seit 1777 ununterbrochen in Wriezen diesem Gewerk tätig war. |
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1604 Ein Lehrling des Schlosser-, Sporer-, Büchsenmacher-, Uhr- und Windemacherhandwerks musste, wollte er eintreten, Zeugnis seiner ehrlichen Geburt vorlegen und wurde für 14 Tage zur Probe aufgenommen. Durfte er bleiben, war der Kirche 2 Pfund Wachs, den Meistern eine Tonne Bier und dem Lehrmeister 10 Taler zu geben. Meistersöhne gaben die Hälfte. Ein armes Kind musste nichts geben, aber 4 Jahre lernen. |
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(10.10.1893-28.12.1974)
Studienrätin, älteste der drei Töchter von Direktor Paul Hartmann, am Progymnasium in Wriezen. Erstieg als erste Europäerin den Kilimandscharo. |
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2003 Als Teil der Gemeinde Wriezener Höhe – Ortsteil Haselberg seit dem 23. Oktober in die Stadt Wriezen eingemeindet. |
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1619 „Estel, die weise Mutter“ als erste Hebamme in Wriezen. |
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Die Zunft der Hechtreißer wurde 1692 gegründet, nachdem das Gewerk schon jahrhundertelang bestand und hauptsächlich nebenberuflich betrieben wurde. Bereits 1441 erfolgte die erste Erwähnung als Fischreißer. Der Hechtreißer war Fischaufkäufer, riss die Fische zum Entgräten am Rücken auf, salzte sie ein und verkaufte sie. Die Zunft war in der Stadt wegen ihrer Bedeutung hoch angesehen und hatte 1740 mit 42 Mitgliedern ihren Höhepunkt. Seit 1782 ist die Zunft eng mit dem Namen Conrad verbunden. Am 5. Oktober 1874 fand die letzte Zusammenkunft der Hechtreißer statt, die nach der Trockenlegung des Oderbruchs immer mehr an Bedeutung verloren hatte. |
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1247 - so die Urkunde - mündet in Wriezen ein Heerweg. Von Frankfurt über Quilitz (Neuhardenberg) und Friedland (bei Hochwasser über Möglin und Schulzendorf) kommend, von Wriezen über Freienwalde und Oderberg –Schwedt nach Stettin verlaufend. |
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(23.10.1928 in Tilsit - gest. 14.10.2004 in Wriezen)
1935-39 Volksschule in Stadtheide/Ostpr.
1939-43 Oberschule für Jungen in Tilsit
1944-45 Flakhelfer und RAD
1945-46 Wochen amerikanische Gefangenschaft
1946-49 Dachdeckerlehre mit Gesellenprüfung in Bayreuth
1950-53 Institut für Lehrerbildung Cottbus
1953-54 Republikflucht wegen Unstimmigkeiten mit der Partei und Studium päd. Hochschule Bayreuth
Sept. 1954 Beginnder Lehrertätigkeit an der I. Oberschule Wriezen
04.04.1955 Heirat
1959 Staatsexamen
1966 Kreisturnrat im Kreis Bad Freienwalde
1975 Beförderung zum Oberlehrer
1988 Beförderung zum Oberstudienrat
Verdienstvoller Wriezener Sportfunktionär in den letzten Jahrzehnten. Ausgezeichnet u.a. mit Ehrennadeln des DTSB und des DFV in Gold. |
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Geb. am 2. Mai 1893 in Wriezen, gest. am 6. Januar 1962 in München. Einer der bedeutendsten deutschen Filmarchitekten. |
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1690 letzter Hexenprozess in Wriezen. |
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Die Lage der Stadt besonders vor der Trockenlegung des Oderbruchs führte immer wieder zu Schäden durch das Hochwasser der Oder. Diese führt nahezu regelmäßig Hochwasser nach der Schneeschmelze als Frühjahrshochwasser und infolge der sommerlichen Regenfälle das Johannishochwasser nach dem 24. Juni. Besondere Hochwasserstände gab es in den Jahren 1736, 1940, 1947 und 1997. |
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1872 kam Carl Homburg nach Wriezen und erwarb an der Strasse nach Schulzendorf Land zum Errichten einer Cement-Dachpappenfabrik. Homburg hatte zuvor die feuersichere Zementdachpappe erfunden. Seit1930, mit Unterbrechungen, Geflügelfarm. |
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Ein Hospital als kirchliche Einrichtung zur Versorgung von Armen und Kranken der Stadt ist seit 1574 urkundlich bekannt. 1690 wurde ein neues Hospital erbaut, das 1830 dem Bau eines Amtsgerichts weichen musste. In der Kirchhofstrasse Nr. 3 entstand das Hospital St. Marien als eine „mit staatlicher Genehmigung bestehende Versorgungsanstalt,, die den Zweck hat, ehrbaren, bedürftigen, mindestens 50 Jahre alten Personen beiderlei Geschlechts, welche in Wriezen heimatberechtigt sind und sich zum evangelischen Glauben bekennen, sichere Unterkunft zu gewähren“. |
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auch Frankfurter Tor oder Berliner Tor, gewährte Einlass dort, „wo sich die beiden Wege nach Berlin und Frankfurt scheiden“. |
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„Paul der Hutmacher“ wird 1623 als erster Hutmacher in Wriezen erwähnt. 1701 befand sich ein Hutmachergewerk in der Stadt. Angefertigt wurden Hüte für die Bevölkerung und für die Dragoner. 1792 wurden 5000 Hüte gefertigt. 1879 waren noch 9 Meister in der Stadt. Bis etwa 1950 führte Fräulein Falkenthal in der August-Ellinger-Str. ein Hutmacherwerkstatt. |
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Verbindungsgasse von der Wilhelmstrasse zur Mauerstrasse. Nach dem Kaufmann Kurt Hückel, der 1907 dem „Verein der Kaufmannschaft“ vorstand und dessen Kolonialwarengeschäft sich in der Wilhelmstrasse, Ecke Hückelgasse befand. |
| Hymne zur Wriezener Werbe-Woche (10.06.1927) |
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Die Wriezener Werbewoche
Is doch noch 'ne Idee,
Paßt uff, die macht Epoche,
Füllt Wriezens Portemonnaie.
Schon lange haben alle
Ihr Jeld zusamm'jekratzt,
Det fließt in Wriezens Taschen,
Bis jeder Beutel platzt.
Wat willste blos in Frankfurt,
Wat willste in Berlin?
In Wriezen mußte koofen,
Da sind se uff'n Kien.
Die allerschönsten Sachen
Ist blos dein Beutel voll
Die kannste immer haben
Bei Colla und bei Moll.
Zigarren koof bei Jagdmann,
Bei Hoeften kriegste Stift,
Reiche hat jute Farben
Und Kron hat Rattenjift.
Von Henseln nimm dir Kaffee,
Und Giesecke hat Tee,
Und willste janz wat feinet,
Hol ein im H.F.G.
Und brauchste neue Hosen,
Weil deine sind jeplatzt, -
Die jib's bei Hermann Reichert,
Wie du noch keine hatt'st.
Von Vettern hole Fleesch dir,
Bei Strempeln jibt et Wurscht,
Und Rogge kann dir löschen
Den allerjrößten Durscht.
Und Riihter macht dir helle
Und kocht dir jar uff Jas,
Und brauchst de Hosenknöppe,
Klinke hat immer was.
R. Herrmann kocht dir Seefe.
Trink blos noch Müllers Korn.
Und wenn de bist jestorben,
Dann druckt dir Settekorn.
Christoph baut dir ne Scheune
Und Stiebeln macht dir Liehr,
Berg färbt und reinigt alles,
Die Uhr ölt Bauer Dir.
Schütz näht dir einen Mantel,
Und ist dir sonst nicht jut,
Dann lasse dir durchleuchten
Jm Röntgeninstitut.
Und brauchst Du eine Mütze,
Dann jeh zu Haupten hin.
Pallmann pflanzt dir 'nen Kaktus
Jn deinen Jarten rin.
Auch alle andern haben
Sich lange eingestellt,
Die Kundschaft zu bedienen
Reell für billig Jeld.
Bei Eichmann krigste Flundern,
Bei Hof schulz Suppenjrün.
Wat willste da in Frankfurt,
Wat willste in Berlin?
Koof nicht wo anders, höre,
Sonst biste hier verratzt
Und kriegst in Wriezen Keile,
Bis dir die Hose platzt.
(Verfasser Pius ó Paegelow, Paul) |
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Auf einem Werder inmitten eines Sumpfgebietes in der Faulen See ist „vor Zeiten ein Hünengrab gewesen“. |
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Wilhelmstraße 44, Tabakwaren en gros und en detail, existierte rund 50 Jahre bis 1972. |
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(geb. 14.06.1966 in Wriezen)
26.10.2003 bis 28.09.2008 UWG-Stadtverordneter zu Wriezen. |
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1889: Gründung des Vereins
1913: Aus der "Märkischen Bienenzeitung" wissen wir, dass der Imkerverein Wriezen dem Bezirksverein der Barnimer Kreise angehörte. Ihm gehörten neun Vereine mit 254 Mitgliedern an. Zu den neun Vereinen gehörten die Imker aus Haselberg, Hohenfinow, Biesenthal, Bad Freienwalde, Leuenberg und Wriezen. Eingewintert wurden 2681 Völker, ausgewintert nur 2067 Völker. Über Winter waren also 614 Völker an Faulbrut, einer damals sehr gefürchteten Bienenkrankheit, eingegangen. Die Jahresernte betrug 260 Zentner und 65 Pfund Schleuderhonig, das sind nur etwa 5 kg pro Volk, eine für heutige Verhältnisse unglaublich niedrige Ernte, wird doch heute nicht selten das Zehnfache geerntet. Die Steigerung ist in erster Linie der intensiven und aufwendigen Zuchtarbeit zu verdanken. In der "Märkischen Bienenzeitung" Nr. 8 kann man auf der Seite 264 eine Annonce lesen: "Bienenwohnungen jeder Art, auf allen beschickten Ausstellungen prämiert, sauberes Rähmchenholz, Honigschleudern und sonstige Gebrauchsartikel empfiehlt G. Siebke, Tischlerei und Bienenwirtschaft in Wriezen an der Oder." Kleine Notizen lassen auf ein reges Imkervereinsleben schließen: Am 20.4.1913, nachmittags um 4 Uhr, fand im "Hotel Wonneberg am Bahnhof" in Biesenthal die Frühjahrsversammlung der Barnimer Kreise statt und Herr Ostwaldt aus Alt-Mädewitz hielt einen Vortrag über das Leben der Biene. Am 9.11.1913 hielt Herr Loock aus Beauregard auf der Herbstversammlung des Bienen-Zuchtverbandes der Barnimer Kreise einen Vortrag über das Bienenrecht im Hotel zum "Goldenen Löwen" in der Wriezener Oderstraße. Diese Notizen ließen sich weiter fortsetzen, sie sind in der Chronik der Imkersparte Wriezen enthalten.
1914: In der "Märkischen Bienenzeitung" Nr. 6 vom 1. Juni fand sich folgende unscheinbare Notiz: " Da der Verein Wriezen im Herbst des Jahres sein 25-jähriges Bestehen feiert, so beschloß die Versammlung, den Vorsitzenden des Bezirkes als Vertreter dorthin zu senden." Diese kleine Notiz ist die einzige Bezugsquelle für ein Gründungsdatum.
Nach dem Kriege-1951: Vereinsvorsitzender Lehrer Schwarz aus Wriezen.
1947: Die Imker gehörten zu den Kleintierzüchtern.
1949: In diesem Jahre wurde Elsa Thieme Mitglied des Vereins. (Sie hat in den letzten 50 Jahren alle Höhen und Tiefen des Vereinslebens miterlebt und wurde Ehrenmitglied.)
1951-1953: Vereinsvorsitzender Imkermeister Erich Thieme aus Wriezen. Böttchermeister Friedrich Bischoff aus Wriezen stand besonders in den schweren Jahren zwischen 1950 und 1960 beratend und richtungsweisend zur Verfügung.
1953-1958: Vereinsvorsitzender Ingenieur Otto Müller aus Vevais. Unter seiner Leitung stabilisierte sich der Verein, die Vereinsarbeit wurde inhaltsreich und wirkungsvoll. Viele Standbegehungen wurden durchgeführt, so beim Böttchermeister Bischoff in Wriezen, beim Berufsimker Vogel in Biesdorf, beim Imkermeister Müller-Reich in Altgaul, bei Werner Wascher in Thöringswerder, bei Georg Borkenhagen in Neulitzegöricke, bei den Herren Johlke und Bensemann in Beauregard oder bei Herrn Zimmermann in Neutrebbin.
1957 gab es einen Züchterring, ein Mikroskop für die Forschungsarbeit, ein Zuchtvolk dazu, die Spartenbibliothek wurde gegründet und trotz der immer bescheidenen Mittel wurde jährlich dafür ein geringer Betrag zur Erweiterung aufgebracht.
1959-1960: Vereinsvorsitzender Friedrich Lemke aus Vevais
1960-1963: Vereinsvorsitzender Imkermeister Erich Thieme aus Wriezen
1963-1989 entwickelte sich die Mitgliederzahl auf 80, die Völkerzahl lag zwischen 1100 und 1400, und nicht selten wurden über 20 Tonnen Bienenhonig pro Jahr geliefert.
1964-1974: Vereinsvorsitzende Elsa Thieme aus Wriezen
Das Vereinsleben war damals nicht einfach, da ging es um Benzinmarken, um Dachpappe, um Zuckerverteilungen, um Holz und Pappnägel, um eine Kuh, die von Bienen des Imkerkollegen Zein gestochen worden war, um die ewigen Bestäubungsschäden, um Versicherungsschäden und Querelen mit Verwaltungen und Leitungen. In dieser Zeit begann der Wanderwagenbau und die Periode der Bestäubungen von landwirtschaftlichen Kulturen. Die Völkerzahlen stiegen auf 1400 pro Jahr, die Erträge wuchsen auf nicht selten 20 Tonnen Bienenhonig.
1975-1976: Vereinsvorsitzender Wolfgang Blaack aus Wriezen
1977-1979: Vereinsvorsitzender Eugen Linke aus Wriezen
1979-1989: Vereinsvorsitzender Werner Jankowiak aus Wriezen
1980: Martin Neumann aus Neumädewitz, der Großvater des derzeitigen Vereinsvorsitzenden, nahm im Jahre 1980 die Gratulation der Imkersparte zum 90.Geburtstag entgegen. Seit dem Jahre 1907 war er als Imker tätig gewesen, als Altmeister der Bienenzucht schon vor 1945 langjähriger Vorsitzender des Imkervereins Zehden.
1985 : Insgesamt liefern die Imker 16,2 t Honig ab.
1986: Der Bestand der Mitglieder ist wieder auf 1117 Völker angewachsen. 47 der 62 Imker haben an den Handel 25.317 kg Honig verkauft. Rekordernte.
1989: Eine harte Bewährungsprobe, denn durch die Varroamilbe waren 550 Bienenvölker, etwa die Hälfte des Bestandes, vernichtet.
Am 26.04. konnte der Imkerverein Wriezen sein 100-jähriges Jubiläum feiern. Damit gehört der Verein zu den ältesten der Stadt Wriezen.
Der Verein hat sich bemüht, die Tradition durch alle Wirren der beiden Weltkriege und der Nachkriegszeit bis heute zu pflegen. Dazu gibt ein Protokollbuch der Versammlungen von 1950 bis 1963 Auskunft, für die Zeit danach sind die Protokolle der Sitzungen erhalten, die vor allen Dingen durch Elsa Thieme aus Wriezen sorgfältig geführt worden sind.
1989 bis heute: Vereinsvorsitzender Hans Neumann aus Neumädewitz
2002: Heute sind noch 19 Imker Mitglied des Vereins, die mit geringen Völkerzahlen ihren bescheidenen Beitrag zur Erhaltung der Tradition und der natürlichen Umwelt leisten.
Nachsatz: Es ist nicht möglich, alle Imker zu würdigen, die jahrelang für den Verein tätig waren. Einige, neben den bereits genannten Namen sollten dennoch nicht aus der Erinnerung verschwinden: Die Imkerkollegen Werner Wascher aus Thöringswerder, Herr Benseman aus Beauregard, Herr Müller-Reith aus Altgaul, die Herren Östereich und Gehlke aus Beauregard, Frau Herta Fedeler aus Wriezen, viele Jahre lang Schriftführerin. Die Herren Schröder, Ziethen, Zein, Saparautzki, Jahnke, Kluke, Sahr, Frau Anna Mieseler, die Herren Schinkel, Krüger, Hippe, Lemkau, Lichtenberg und das Ehepaar Thieme.
Imkerkollege Hartrampf aus Alt Gaul, die Kollegen Lange und Warnke aus Wriezen, Herbert Rost aus Neulewin, Helmut Stermann aus Lüdersdorf, Otto Manthey aus Thöringswerder und Willibald Dannenberg aus Wriezen.
Den genannten Personen ist es zu verdanken, dass trotz aller Schwierigkeiten der Verein überhaupt bestehen konnte. |
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Eine im Jahr 1778 angelegte Kreisgärtnerei wurde 1797 von Johann Friedrich Iteritz erworben und später zu einer beliebten Ausflugsgaststätte umgebaut. Auf einer kleinen Waldbühne fanden Theateraufführungen der Schulen statt. Der Spruch „Die Franzosen einst verschonten, alle die in Itritz wohnten“ über der Eingangstür war allen Wriezenern bekannt und deutete darauf, dass 1806/07 die französischen Besatzer nie dorthin kamen. Der letzte Wirt war Kurt Meske. Nach seinem Tod verfiel das Gebäude nach 1968 ,wurde eine zeitlang als Übungsgelände für Armee und Kampfgruppen genutzt, bis ein Feuer es endgültig zerstörte. |
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Ein im Oderbruch einst verehrter Abgott, dem auch vor dem Hospitaltor in Wriezen „den Berlinischen Weg hinan“ ein steinerner Schwibbogen errichtet worden war. |
Im Jahre 1613 wird in Wriezen eine Judenstrasse erwähnt, in der „der alte Schmidt“ und zwei Kinder starben. Der erste namentlich bekannt Schutzjude Jacob Moses ließ sich 1677 in Wriezen nieder. 1730 erwaren die Wriezener Juden ein Stück Land “auf der bürgerlichen Freiheit“ zur Errichtung eines Friedhofes. Am 29. Dezember 1820 wurde die erste Synagoge in der Mauerstrasse eingeweiht, die wegen Baufälligkeit später verkauft wurde.1884 bis 1886 wurde eine neue Synagoge gebaut, die in den Morgenstunden des 10. November im Zuge der Kristallnacht niedergebrannt wurde. Das zur Mauerstrasse hin gelegene Schulgebäude und die Küsterwohnung blieben erhalten und wurden 1945 ein Opfer des Krieges. Eine anlässlich des 50. Jahrestages der Pogromnacht enthüllte Gedenktafel am Standort der ehemaligen Synagoge erinnert an die damit aus Wriezen verschwundene jüdische Gemeinde. |
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1639 Straßenbezeichnung in Wriezen |
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Im Jahre 1820 erwarb die Stadt das in der Mauerstr. gelegene Wohnhaus Nr. 316, dass dem Hechtreißer Johann Andreas Schüler gehörte und verkaufte es ein Jahr später an die jüdische Gemeinde, die es als Synagoge einrichtete. Im Laufe der Jahre entstand hier ein repräsentativer Bau.
In den Morgenstunden des 10. November 1938 im Zuge der "Reichskristallnacht" wurde die Synagoge ein Raub der Flammen wurde. Heute erinnert eine 1988 errichtete Gedenktafel an den Standort. |
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Das zu Altwriezen gehörende Vorwerk Wusing wurde mit Kaufvertrag vom 09.10.1755 vom Kammerrat F.W. Jäckel erworben.
Das "Rittergut Jäckelsbruch", wurde nach dem ersten Besitzer (Kammerrat F.W. Jäckel gest. 1784) zu Friedrichs II. Zeit benannt. Wer dorthin einen kleinen Abstecher macht , der wird sich in dem schönen Park des Herren Palm (Gottlieb Palm übernahm Jäckelsbruch 1833) wohl fühlen.
Durch einen Kaufvertrag vom 9.10.1755 erwarb der Kammerrat Friedrich Wilhelm Jäckel vom Hofrat Mentzel 670 Morgen Land, die er in zweijähriger sorgsamer Meliorationsarbeit in ein Gutsvorwerk umschuf.
Längere Zeit hatte Jäckel, der sich 1762 "Erbherr auf Jäckelsbruch, Altwriezen und Bliesdorf" nannte, in Jäckelsbruch gewohnt und sich ein schönes Herrenhaus erbaut. Um 1780 wurde der Bau vollendet. Gleichzeitig entstand auch eine Siedlung auf dem Wusing.
Am 25.01.1782 erwarb der Oberamtsmann zu Chorin, Philipp, Heinrich Karbe, Jäckelsbruch und Wusing. Ein weiterer Besitzer war der Justitzrat Karl Ludwig Ringdorff in Wriezen.
In den Jahren 1796 1798 wurde in Jäckelsbruch und in Eichwerder von den Plantagenbesitzern Gottfried Otter und Christian Becker der Tabakanbau eingeführt.
Im Jahre 1800 lebten in dem Vorwerk Jäckelsbruch 43 Einwohner, 1800 waren es im Dorf und Gut Jäckelsbruch, sowie in der Feldmark Wusing schon 112 Einwohner.
Nachdem Ringdorff im Jahre 1803 verstarb, teilten seine Erben das Vorwerk Wusing wegen zu umständlicher Bewirtschaftung auf. Sie gaben 469 Morgen Land an 16 Kolonisten ab, wodurch die Kolonie " Wusing" entstand. Zurück behielten sie nur die Vorwerksgebäude und das dazugehörende Land.
Am 28. 08. 1919 erwarb der Gerichtsschulze Heinrich Schwartz von der Vorbesitzerin Dorothea von Strachwitz, geb. Ringdorff das Gut Jäckelsbruch.
1859 wurde Jäckelsbruch zu einem selbständigen Gemeindebezirk.
Im Jahre 1900 zählte die Landgemeinde 43 Einwohner, 1925 waren es bereits 66 Einwohner sowie 24 Gutsbewohner. 1928 wurde Jäckelsbruch der Gemeinde Eichwerder als Ortsteil zugeordnet.
Wer heute noch Geschichte erleben will, fährt nach Jäckelsbruch zum ehemaligen Schlosspark, wo romantisch und verwildert einzelne Statuen an vergangene Schönheit erinnern. Diese Statuen sind Werke des Damaligen Bildshauses Arno Breeker, der bis zur Bodenreform, Besitzer des Parks und des Ateliers war.
Im Jahre 1976 übernahm dann der Bildhauer Horst Engelhardt das vorhandene Atelier und führte es wieder seinen ursprünglichen Bestimmungen zu. Durch die Denkmalsschutzbehörde wurde das Atelier 1989 unter Schutz gestellt.
Vom Eingang ca. 5 m rechts führt ein Weg zum Atelier, auf dem Weg dorthin stehen Skulpturen des Bildhauers Engelhart. Das künstlerische Schaffen von Herrn ó Engelhardt ist weit über die Gemeinde- und Kreisgrenzen hinaus bekannt.
In der umgebenden Parkanlage, die zu einem Spaziergang einlädt, kann das dort unter Denkmalsschutz gelegene Brunnenhaus mit Schwimmbecken besichtigt werden.
1998: Als Ortsteil der Gemeinde Eichwerder seit dem 01.01. in dieStadt Wriezen eingemeindet. |
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ursprünglich „Gegenstrasse“, eine Seitenstrasse der Wilhelmstrasse, wurde bereits 1723 urkundlich erwähnt. |
| Kaiser-Wilhelm-Denkmal auf dem Markt |
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1912 Am 1. September wurde das nach Entwürfen des Berliner Bildhauers Splinth erbaute Denkmal eingeweiht. An der Weihe nimmt Generalfeldmarschall Graf v. Haeseler aus Harnekop teil. Der Bau kostete 30.989 Mark und 98 Pfennige.
1974 erfolgt der Abriss des Sockels des Kaiser-Wilhelm-Denkmals auf dem Markt. Die Löwen kommen zunächst auf den Kinderspielplatz am Bahnhof, dann aber vor das Rathaus in der Freienwalder Straße. |
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Am Wriezener Hafen erbaute 1860 der Kaufmann Schmelzer eine Kalkbrennerei, die1864 ausgebaut wurde. 1926 wurde die Kalkbrennerei wegen Unrentabilität aufgegeben. Die ehemalige Fabrikantenvilla und die beiden Kalköfen blieben erhalten, sind heute denkmalgeschützt. |
| Kampfmittelfreiheitsbescheinigung |
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braucht ein Bauherr in unserem kampfmittelverdächtigen Gebiet als Voraussetzung für die Erteilung einer Baugenehmigung. |
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1861 Die Bürger Wriezens wurden aufgefordert, für die deutsche Flotte zu sammeln. Die Bewohner des Oderbruchs sollten ein Kanonenboot "Oderbruch" zusammenbringen. |
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Wie überall lag in den ältesten Zeiten der Begräbnisplatz um die Kirche, was auch für die Marienkirche gilt.
1573 Wie das Schoßregister aus dem Jahre bemerkt, hat man den Friedhof um diese Zeit noch vergrößert, indem man drei wüste Bürgerhausstellen einebnete und mit zum Kirchhof zog. Trotzdem mangelte es bald wieder an Raum, da die Pest so unzählige Opfer forderte.
1600: Der Friedhof an der Marienkirche war so überfüllt, dass "fast kein Ort zu finden, dahin man einen Toten hinlegen oder begraben könnte." Dieweil nun vom Rat "ein Ort hart für der Stadt gezeiget worden, daraus ein bequemer Gottesacker zu machen ... so haben sich die Vizitatoren des Rates Vornehmen gefallen lassen und denselben Orts Acker hiermit zur Begräbnisstätte verordnet." Dies war der Anfang des heutigen Friedhofs an und auf dem Luisenberg. "Und sollen zu dessen Anrichtung nicht allein die Bürger hier in der Stadt, sondern auch die Dorfschaften im Bruch, welche hier die Toten von altersher begraben lassen, auch künftig begraben lassen sollen, dazu contributieren" – also die Mitgestaltung des Gottesackers tragen. Es wurde gleichzeitig verordnet, damit die Begräbnisstätte besser in Schwung käme, dass der Friedhof in der Stadt auf vier Jahre gänzlich zu schließen sei. "Wenn aber von benachbarten Staatspersonen und Bürgern jemand in der Kirche liegen wollte, demselben soll es gewährt bleiben, doch soll hierfür von jeder Grabstelle in der Kirche, klein oder groß, ein rheinisch Florin der Kirche erleget und bei den Vorstehern jährlich mitberechnet werden. Im Dienst befindlichen Bürgermeister und Kirchenvorsteher hatten jedoch freies Begräbnis in der Kirche.
1633: "Nachdem man sich gar nicht mehr zu helfen wusste, wurde nun doch der Friedhof am Luisenberg am 2. Oktober durch Inspektor Reimann, der sich als Predigttext gewählt hatte: Ich liege und schlafe ganz in Frieden!, geweiht und somit nutzbar. Bis dato lag der Friedhof gänzlich ohne Bewährung und diente als Weide.
1641: Grauenhaftes hörte man über den Sanitätsdienst. Weil es an Mitteln mangelt, hat man die Leichen öfters ein Jahr, auch länger, unbegraben stehen lassen.
1789 Der Kirchhof erhielt die Feldsteinmauer.
Der Friedhof am Luisenberg ist heute über 5 ha groß, nachdem 1850 (von Oekonom J.L. Paetsch Land dazugekauft), 1851 (Schenkung von Kammerdirektor von Rabe), 1863 (3 Morgen), 1861 (Witwe Katz schenkte dafür 300 Taler), 1875 (Kauf für 6.000 Mark), 1892, 1907 und 1924 die Fläche weiter abgerundet wurde.
1930 Die Friedhofshalle wurde neu hergerichtet und mit elektrischer Beleuchtung versehen. Der nach Lüdersdorf zu gelegene Teil wurde bepflanzt und hergerichtet. Ein besonderes Stück Land war hier einem Urnenhain vorbehalten. |
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(geb. 09.09.1958 in Wriezen)
26.10.2003 - 28.09.2009 CDU-Stadtverordneter zu Wriezen. |
| Kleinkinder-Bewahranstalt Wriezen |
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1998 gründet am 9. September |
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1856 Der Kreistag beschloß am 22.10. den Bau des neuen Kreis-Arbeitshauses in Wriezen, damit das Gesetz über die praktische Armenpflege vom 21.5.1855 wirksam werde. Von der evangelischen Gemeinde wurde erbpachtweise ein Grundstück von 38 Morgen in der Frankfurter Vorstadt erworben.
1858 Die gesamten Baukosten für den Bau des Arbeitshauses betrugen 8.970 Taler 14 Gr. und 10 Pf. Am 22.11. fand die erste Aufnahme in das Haus, dass für 30 Männer und 15 Frauen bestimmt war, statt. "Die Wirksamkeit der Anstalt erwies sich als eine günstige, indem von Gütern und Gemeinden Personen dorthin geschickt wurden, welche weder für Miete noch Unterhaltung sorgen wollten." Durch Ackerbestellung erwarben die Insassen, die von einem Aufseher und einem Inspektor betreut wurden, den Unterhalt. Das Ganze wurde verwaltet von einem Vorstand, dessen Vorsitzender lange Zeit der Gutsbesitzer Ribbach aus Schulzendorf war. |
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Zum Gedenken an die gefallenen und vermissten Wriezener Bürger des 2.Weltkrieges:
Hermann Abel, Kurt Adam, Hermann Ahrend, Georg Altmann, Joachim Bach, Günter Bachmann, Bruno Bagull, Walter Bastian, Fritz Baumgarten, Fritz Becker, Fritz Bensel, Willi Benner, Fritz Bergemann, Eberhard Beuchel, Hermann Beyer, Robert Birkle, Karl Birkholz, Paul Bielitzka, Horst Blanke, Erwin Blömer, Herbert Blohm, Max Bohm, Gerhard Borrmann, Erhard Bordis, Herbert Boyde, Max Böhlendorf, Heinz Böhlke, Edmund Böhm, Erwin Brehner, Walter Brosinski, Martin Brunkow, Herbert Buchwald, ...... Brunkow, Heinz Bute, Karl – Heinz Buske, Wilhelm Büttner, Willy Casper, Erwin Dahlke, Karl Dahms, Hermann Daue, Heinrich Deyda, Gustav Diekhoff, Walter Dummann, Wilhelm Dumont, Heinz Ebeling, Rolf Eggers, Fritz Eiser, Friedrich Eichmann, Ernst Engel, Karl Falkenthal, Paul Falkenthal, Karl Fehlau, .... Felske, Willi Fenske, Karl Fedeler, Erwin Fischer, Horst Fitzner, Karl Fischer, Rudolf Fietzek, Gerhard Flügge, Heinz Franke, Herbert Franke, Heinz Fritsche Franzkowiak, Fritz Friedrich, Gustav Friedrich, Willy Fredrich, Fritz Frommann, Wolfgang Fröhbrodt, Paul Galle, Rudolf Gellendin, Heinz Gensmer, Paul Gericke, Heinz Glanz, Fritz Glietz, Herbert Götze, Helmut Graf, Karl Grawe, Harry Grabowski, Werner Grieger, Heinz Grube, Kurt Grube, Otto Gülisch, Willi Gülisch, Paul Gurschinski, Walter Haabe, Heinz Hagen, Paul Hanf, Werner Hanisch, Hubert Hanisch, Axel Hasenklever, Erich Häusler, Herbert Haupt, Fritz Haupt, Wilhelm Haupt Werner Heinschke, Alfred Heene, Richard Heinze, Heinz Heinschke, Wilhelm Heidemann, Gustav Heinrich, Heinz Heckel, Herbert Helm, Karl Herker, Walter Hermerschmidt, Karl Herzog, Waldemar Herforth, Arthur Hoell, Heinz Höhne, Werner Hoffmann, Werner Holzfuss, Alfred Holzfuss, Heinz Hoppe, .... Holtmann, Günther Höhne, Werner Höhne, Heinz Hörnicke, Heinz – Jürgen Hückel, Erwin Hübner, Ernst Jahn, Werner Jagdmann, Heinz Jäger, Willi Justin, August Kahlbaum, Adolf Gustav Kahtz, Paul Kaiser, Karl – Heinz Kalies, Alfred Kammel, Kurt Kandulla, Karl Kädling, Werner Kietzmann, ........ Kiehl, Edwin Kirste, Alfred Kirste, Fritz Klatt, Jürgen Klatt, Erhard Klamert, Fritz Kleinfeld, Kurt Klinke, Emil Kluge, Willi Kluge, Erich Knop, Kurt Knäringer, Wolfgang Koch, Karl – Heinz Kolberg, Karl – Heinz Köhler, Friedrich Konrad, Gustav Kösling, Walter Krause, Paul Krämer,Bernhard Krenzien, Richard Kritzler, Paul Kroll, Walter Kulicke, Otto Kulicke, Walter Kunkel, Erhard Kuntze, Werner Kurz, Willi Kurz, Ernst Kusnow, Kurt Lanzendorf, Helmut Lattke, Walter Lattke, Gerhard Liborius, Günter Librius, Heinz Liesegang, Wilhelm Linke, Walter Linke, Heinz Lindholz, Fritz Lippert, Gerhard Lehmann, Paul Lehmann, Willi Lehmann, Franz Lehmann, Paul Lehme, Willi Lengert, Paul Lobbes, Georg Luft, Heinz Lüdicke, ..... Manke, Gustav Manthey, Kurt Makies, Willi Margenfeld, Walter Masche, ..... Matting, Mattias Walter, .... Matuschke, Herbert Meene, Eduard Mehnert, Meinass Heinrich, Georg Menz, August Meyhak, Herbert Mieseler, Joachim Mieseler, Lothar Mietling, Günter Miekley, Waldemar Molzahn, Willi Musiklack, Fritz Müller, Ulrich Naese, Otto Natisch, Otto Nämsch, Horst Neuendorf, Max Oelke, ...... Nowadnik, Gerhard Oge, Dieter Oldenburg,Heinz Olke, Walter Pauli, Otto Pawlowski, Erich Peetz, Gerhard Petzholtz, Fritz Pelkmann, ..... Petzold, Otto Pillatzke, Fritz Plontke, Fritz Plöntzke, ..... Pohland, Harry Pokatzki, Heinz Pokatzki, Kurt Pöschel, Johann Pörsel, Karl Prenzlow, Karl – Heinz Prenzlow, Erwin Priess, Joachim Quasdorf, Wilhelm Radicke, Friedrich Ramthun, Horst Redlich, Hans – Jörg Reiche, Heinz Reinwald, Heinrich Richter, Herbert Riemelt, Willi Riemelt, Georg Rieseweber, Wilhelm Rieseweber, Willi Riemann, Hans Rohloff, Otto Rohloff, Hans Roik, Walter Rose, Herbert Rost, Heinz Rost, Johann Rüdiger, Richard Sasse, Rudi Sahr, Willi Sandow, Alfred, Heinrich Saul, Werner Schallert, Wilhelm Scheidemann, Gerhard Schilling, Karl–Friedr. Schimming, Josef Schindel, Emil Schirrmeister, Alfred Schälicke, Erwin Schmidt, Otto Schmidt, Walter Schmidt, Ernst Schmidt, Siegfried Schneider, Richard Schneider, Reinhard Schneider, Ernst Schreiber, Otto Schulz, Friedrich Schulz, Albert Schulz, Fritz Schulz, Georg Schulze, Gerhard Schulze, Paul Schulze, Hans Schumann, Peter Schuster, Paul Schütz, Fritz Schwensow, Walter Seels, Erwin Seidelt, Heinz Seidler, Gerhard Siegler, Hans Siech , Erich Settekorn, Gerhard Sebbin, Walter Sommer,Max Spenn, Reinhold Spremberg, Alfred Stabenow, Gerhard Steffen, Gustav Stehnicke, Johann Sternekieker, Heinz Stein,Karl Stock, Heinz Strauss, Hans – Joachim Strauss, Wilhelm Strose, Alfred Täge, Paul Tesch, Wilhelm Texheimer, Otto Thielecke, August Thunak, Heinz Thunak, Wilhelm Thunak, Karl Urban, Günter Vierke, Wolfgang Vogel, Johann Vollmers, Willi Weber, Herbert Weitzel, .... Weiand, .... Welk, Otto Wendig, Heinz Wienig, Robert Willemsen, Bruno Wilke, .... Woike, Wilhelm Wolff, Heinz Wolter, Walter Zernikow, Siegfried Zernikow, Fritz Zernegall, Hans Zietlow, Otto Ziethen, Willi Zimmermann, Fritz Zimmermann, Gerhard Zirr, Otto Ziske |
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(geb. 20.10.1970 in Wriezen)
Seit dem 26.10.2003 Stadtverordneter zu Wriezen.
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52,44 Grad nördl. Breite, 31,49 Grad östl. Länge. |
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1998 Als Teil der Gemeinde Wriezener Höhe – Ortsteil Lüdersdorf/Biesdorf seit dem 1. Januar in die Stadt Wriezen eingemeindet. |
| Lehrerverein Wriezen und Umgebung |
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Im "Vereinsregister" 1933 aufgeführt. |
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(geb. 11.07.1927 in Schwiebus – gestr. 17.12.2002 in Schulzendorf)
Kindheit in Hirschberg (Schlesien) und dort an der Oberrealschule (1932-1944) Abitur.
1945: Soldat und als Leutnant entlassen
1948: Nach Irrgang durch Deutschland ins heimatliche Haselberg zurückgekehrt.
01.12.1949-1961: Lehrer an der Grundschule Schulzendorf und über Zentralschule Lüdersdorf, Eggersdorf und Reichenberg Wechsel ins Berufsschulfach.
01.09.1961-1990: Lehrer an der Berufsschule Heizung-Lüftung-Sanitär in Hennickendorf, im letzten Jahr vor dem Ruhestand als Direktor.
Bürgermeister in Schulzendorf von bis 1994-1997, danach noch nach Eingemeindung Schulzendorfs nach Wriezen ein Jahr Ortsvorsteher.
Als Liberaler (Mitglied der liberalen Partei seit 01.08.1949) zeitweise Vorsitzender der Ortsgruppe Schulzendorf und des Kreisverbandes Bad Freienwalde.
01.11.1952-17.12.2002 Mitbegründer des Tanz- und Blasorchester Schulzendorf TBOS und 50 Jahre dessen Vorsitzender.
Wilhelm Leue war Ehrenmitglied Karnevalsverein Neuhardenberg und des Freundeskreises der Freiwilligen Feuerwehr Wriezen. |
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(geb.02.06.1938 in Jaroschau)
Seit dem 26.10.2003 Ortsvorsteher von Schulzendorf. |
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2003 Als Teil der Gemeinde Wriezener Höhe – Ortsteil Lüdersdorf/Biesdorf seit dem 23. Oktober in die Stadt Wriezen eingemeindet. |
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(geb. 26.02.1926 – gest. 16.03.82 in Wriezen)
Verdienstvoller und langjähriger Bürgermeister von 1954-1960 und von 1969-1982. |
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Apotheker U. Schulz eröffnete die Marienapotheke am 15. Dezember 1994 als 3. Apotheke in der Stadt in den Marktpassagen. und verlegte sie am 23. November 2004 in die Frankfurter Strasse 63. |
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1998 Als Teil der Gemeinde Schulzendorf seit dem 1. Januar in die Stadt Wriezen eingemeindet. |
| Marienkirche - Förderer Turmtreppe |
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Lehrer und Kantor ab 1939 in Wriezen. Schrieb zahlreiche Kompositionen für die Weihnachtsspiele an Wriezener Schulen.1965 Aufführung des Oratoriums „Eden-Gethsemane“ in Köln, danach in fast allen größeren deutschen Städten und am Karfreitag 1964 Übertragung durch den RIAS. Verstarb als Rentner in Dahme. |
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2006 Leiter des Tanz- und Blasorchester Schulzendorf (TBOS)
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1848 "Das in Nr. 17 des Kreis-Wochenblattes aufgenommene, mit A.S. unterzeichnete Inserat rührt von einem ehrlosen Menschen her, der sich nicht entblödet hat, nicht nur seinen früheren Wirt mit einer ansehnlichen Schuldenlast heimlich zu verlassen, sondern auch den Hausknecht verführt hat, die seinem Dienstherrn angelobte Treue zu verletzen und das wenige bewegliche Vermögen des Schuldners über die Seite zu bringen, dadurch aber seinem Dienstherrn das einzige Mittel zu seiner Befriedigung zu gelangen entzogen hat, wofür als Dank der Hausknecht mit 25 Thalern angepumpt ist. Dies als Warnung für jeden, der mit dem A.S. in nähere Berührung geraten sollte."
(Aus Ober-Barnimsches-Kreis-Wochenblatt) |
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1581 Isaac Schaller von Zeitz hat in Wriezen Martin Ragnuß von Wittstock "mit dem Messer vom Leben zum Tode gebracht" und war nach dem Mord geflohen. Was daraus geworden, weiß man nicht. |
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(geb. 29.11.1961 in Berlin)
2004 Pfarrer der ev. Kirchgemeinde Wriezen |
| Müller, Konrad, Karl, Richard |
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Geb. 1891 in Wriezen, gest. 1978 in Köln. Maler und Weltenbummler. |
| Neubarth, Johann Christoph Mauerer |
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kam 1709 aus dem Hallischen nach Wriezen. Die Familie, aus der mehrere Baumeister und Ratsbaumeister hervorgingen, wurde zuletzt 1853 benannt. Zur Zeit laufen wissenschaftliche Untersuchungen über die Familie, die bei der Erneuerung der Marienkirche, bei der Befestigung der Stadt und beim Neubau des Krankenhauses in der Krausenstr. eine führende Rolle spielte. |
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1998: Als Ortsteil der Gemeinde Rathsdorf seit dem 1. Januar in die Stadt Wriezen eingemeindet. |
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(gest. 28.10.1715)
1678 Stadtschreiber und Ratsherr
1680 zum Bürgermeister gewählt.
1712 Neven erhält für 32-jährige Dienste 10 Taler Besoldungsgeld jährlich und 12 Scheffel Roggen zusätzlich.
1715 Der verstorbene Bürgermeister wird in der Marienkirche beigesetzt. |
| Noeldechen, Wilhelm Friedrich |
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(1746 - 1808)
Als 7. Kind von insgesamt 13 wurde Friedrich Wilhelm Noeldechen am 13.Oktober 1746 geboren. Seine klassische Schulbildung erhielt er auf dem berühmten Joachimsthalschen Gymnasium in Berlin und dann sorgte ein naher Verwandter seiner Mutter, der Geheime Tribunalsrat von Lamprecht, dafür, dass er als Nutznießer eines Stipendiums die Universität Halle beziehen konnte, wo er sich mehr gezwungen als aus Neigung, der Theologie zuwandte. Noch nicht volljährig, konnte sein Studium bereits als beendet gelten: er wurde als Schuldirektor nach Wittstock berufen, wo sein ältester Bruder als Regierender Bürgermeister wirkte. Nach seiner Ordination verheiratete sich Fr. W. Noeldechen im Jahre 1773 mit Johanna Beate Sophie Kretschmann, der Tochter des 78-jährigen geistlichen Inspektors in Wriezen. Als Kretschmann drei Jahre später starb, wurde Noeldechen sein Nachfolger. Stadthistoriker Ulrich gab uns zu Noeldechen folgende Darstellung: "Noeldechen besaß eine ganze vorzügliche Kanzelberedsamkeit, durch die er sich den Beifall der gesamten Bürgerschaft erwarb. Er war ein Prediger von vorzüglichen Körper- und Geistesgaben." Nachdem er aber 1794 sein kirchliches Amt niederlegte, ließ der Kirchenbesuch sichtbar nach. Sein Schwiegersohn, der bisherige Diakonus Riemschneider, wurde zu seinem Nachfolger ernannt.
Noeldechens lebhafter Geist fand in seinem geistlichen Berufe nicht hinreichend Beschäftigung, und er glaubte, es ließe sich mit den Pflichten seines Lehramtes auch wohl die Sorge für die Beförderung des zeitlichen Wohlstandes seiner Pfarrkinder vereinbaren. Er fand nur im Oderbruche die Einwohner bei weitem in einer glücklicheren Lage als die auf der Höhe, wo der Landmann durch Hofdienste und andere Lasten gedrückt, sich nur kümmerlich ernähren kann. Er wünschte daher, die großen Vorwerke im Oderbruch in bäuerliche Besitzungen zu verwandeln. Er hat auch in seinem ausgezeichneten, im Jahre 1800 bei Friedrich Nicolai in Berlin erschienen Buche "Oekonomische und staatswirtschaftliche Briefe über das Niederoderbruch und den Abbau oder die Verteilung der königlichen Ämter im Vorwerke im hohen Oderbruche" das Abbauproblem nach allen Seiten beleuchtet und nachgewiesen, dass er diese Aufgabe wohl verstände. So wurde denn der geistliche, der aber viel mehr praktischer Landwirt und Nationalökonom war, beauftragt, das Wollup'sche Amtsvorwerk Wilhelmsaue zu übernehmen. Das Vorhaben gelang wider Erwarten ausgezeichnet.
1798 erhielt er den erledigten Posten eines Vorstehers beim Bruchamt Wriezen. Er übernahm die Generalpachtung des Amtes Wriezen, die er auch bis zu seinem Tode behielt. Noeldechen hat sich durch die Ansetzung von mehr als 100 Familien auf Wilhelmsaue und Solicante ein unvergängliches Denkmal gesetzt. Er hat noch die ersten schweren Jahre der Franzosenzeit miterlebt. Sein Haus in Wriezen diente den feindlichen Truppen als bevorzugter Aufenthalt.
Der verdienstvolle Bürger starb am 14.10.1808. Nach seinem Tod wird sein 70 Fuß langes Gebäude in Wohnungen (u.a. für den franz. Kommandanten) unterteilt.
1819: Die Witwe von Kammerrat Noeldechen verkaufte kurz vor ihrem 1819 erfolgten Tode ihr schönes Wohnhaus in der Frankfurter Str. mit dem dabei befindlichen Kirchberg und dem ehem. Struveschen Weinberg für 6.000 Taler an Justizamtmann Carl Suticke. Die Familie besaß noch die 5 Morgen große Königswiese auf dem Caprow gelegen, ein Stück Land im Saugrund und 20 Morgen links und 25 Morgen rechts der Frankfurter Str. |
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1994 Als Bürgermeister Siebert erstmals von der Oderbruch-Hauptstadt Wriezen sprach, bis dato wurde unter "Wriezen – Tor zum Oderbruch" geworben, glaubten viele, nun habe er die "Bodenhaftung" verloren. Dabei wurde von ihm nur eine (nicht von ihm erfundene) historische Selbstverständlichkeit wieder aufgegriffen, wie der Blick in die Vergangenheit zeigte.
Eine Anfrage in Potsdam, ob die Stadt nicht offiziell den Titel führe dürfe, wurde mit dem Hinweis abgelehnt, dass es dann zu Verwechslungen mit anderen Hauptstädten (Bundes- oder Landeshauptstadt) kommen könne ....
Heute hat sich über die Zwischenlösung "heimliche" Oderbruch-Hauptstadt der Titel "Oderbruch-Hauptstadt" etabliert. |
| Ortsumgehungsstrasse Wriezen |
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3.12.2001 Übergabe an den öffentlichen Verkehr. Umgehungsstr. 4,5 km lang Baukosten 17 Mio. DM - 2 Jahre Bauzeit |
| Ostdeutsche Eisenbahn GmbH |
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12.12.2004: Das regionale Verkehrsunternehmen übernimmt den Regionalverkehr auf der Eisenbahnstrecke Berlin-Eberswalde-Frankfurt. |
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alte Kaufmannfamilie, die fast 2 Jahrhunderte in Wriezen lebte. 1725 wird Samuel Ludwig Paetsch als Bürgermeister genannt. |
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gibt es in Wriezen nicht ! |
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(geb. 21.02.1936 in Berlin-Charlottenburg)
Stadtförster i.R.
Ehrenamtlich Leiter des Wildgehes in Wriezen |
| Posadowski, Carl Friedrich Graf von.. |
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Kommandeur des 1. Dragonerregiments, das zeitweise in Wriezen stationiert war. 1745 zum Generalmajor ernannt und Teilnehmer an zahlreichen Schlachten Friedrich II. ( Mollwitz, Hohenfriedberg, Soor ).und mit höchsten Auszeichnungen bedacht. Verstarb am 7. April 1747 in Wriezen. Friedrich der Große schickte seinem verdienten Offizier einen mit feinstem Samt beschlagenen Paradesarg nach Wriezen, der noch bis 1900 neben der Kanzel der Marienkirche und wurde danch von Angehörigen nach Berlin gebracht. |
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Die DDR-Postleitzahl 1313 wurde nach der Wiedervereinigung in O—1313 umgewandelt. Ab 01.07.1993 erhielt Wriezen die heute noch gültige Postleitzahl 16269. |
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(geb. 05.06.1944) Vorstandsvorsitzender der Renta AG.
1994 (23.04.) Sponsor für die Rekonstruktion der Tanksäule auf dem Marktplatz, die mit einer Oldtimer-Rallye der Öffentlichkeit wieder übergeben wurde.
1995 Mitglied des Freundeskreises der Freiwilligen Feuerwehr Wriezen > Humpentafel
2004: Sponsor für die Errichtung des Hochwasserdenkmals auf dem unteren Markt, deren feierliche Einweihung am 5. Juni vollzogen wurde. |
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Im Rahmen des Entwässerungsplanes des Oderbruches wurde der Stadt Wriezen aufgetragen, ein Kolonistendorf für 21 Familien anzulegen. So entstand im Jahre 1753/1754 an der Ranfter Grenze "Des Rates Dorf" – Rathsdorf.
Das Dorf hatte eine so günstige Lage, dass es nie vom Hochwasser erreicht wurde. Sieben Großkolonisten und 14 Kleinkolonisten bekamen Eigentum des Flächenlandes zugesprochen.
1819 hatte Rathsdorf 22 Wohnhäuser und 22 Scheunen. Die Rathsdorfer Bauern waren wie alle Kolonisten vom Frondienst befreit.
Durch Brandstiftung brannte das Dorf 1822 völlig nieder. Der Neubau wurde sofort aufgenommen und konnte bis 1829 abgeschlossen werden.
Seit 1928 zählen Altgaul und Neugaul (siehe Gaul)zur Gemeinde Rathsdorf.
Sehenswürdig in Rathsdorf ist die historische Dorfanlage mit quergegliederten Fachwerkhäusern. Sie sind eingeschossig mit Krüppelwalmdach und in ihrer ursprünglichen form erhalten geblieben.
Eine Besonderheit ist die Feuerglocke in Neugaul aus dem 19. Jahrhundert.
Sehenswert ist auch der Einkammer – Ziegelbrennofen mit vertieftem Rundgang (der einzige in Brandenburg).
Es ist anzunehmen, dass der Ziegelbrennofen etwa 1830 erbaut worden ist.
Seit Menschengedenken nisten auf dem Ofen Störche und ab 1978 wurde im Inneren des Ofens ein Storchenmuseum von Herrn Kretschmann eingerichtet. 1990 bis 1992 wurde der Ofen restauriert. Viele Häuser im Oderbruch, so auch in Rathsdorf, Altgaul und Neugaul sind im Fachwerkbau errichtet worden. Ihre Bauweise ist im zeittypischen Stil des traufständigen Kolonistenhauses oder Ernhauses erkennbar. Vermutlich sind sie , wie viele Häuser nach der Trockenlegung des Oderbruches, angelegt worden.
1753/54 Aufbau des Kolonistendorfes Rathsdorf auf der Wriezener Feldmark (des Rates Dorf), und Ansiedlung von 21 Familien.
1819 Das Wriezener Kolonistendorf hatte 22 Wohnhäuser, wozu 22 Scheunen gehörten, deren Feuerkassenwert zusammen 15.929 Taler betrug.
1822: Das Rathsdorf wurde in weniger als zwei Stunden bis auf einen kleinen gemeinschaftlichen Stall ein Raub der Flammen. Der 5. Juni ist bis 1925 als Brandtag durch Predigt und Andacht in Erinnerung gebracht worden.
1998: Als Ortsteil der Gemeinde Rathsdorf seit dem 1. Januar in die Stadt Wriezen eingemeindet.
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Reichsbahnoberrat i.R. geb. 18.11.1934 in Altranft, kam 1937 nach Wriezen, dort Abitur 1953. Studium an der Hochschule für Verkehrsingenieurwesen Dresden. Schrieb Dokumentationen über die Wriezener Bahn, die Oderbruchbahn und viele andere. Bücher u.a.: „Frankfurt/ Oder-Tor zum Osten“, Die Berlin-Wriezener Bahn“ und Abhandlung: „Die Wriezen-Jädickendorfer Eisenbahn.“ |
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(geb. 27.12.1923 in Ketzwalde – gest. 02.05.2000 in Wriezen)
Der Mitbegründer des MC und dessen langjähriger Vorsitzender ist der "Vater des Motocross" in Wriezen. |
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1472: Abgabe bzw. Steuer der hiesigen Hechtreißer, die dafür ihr Recht bezahlten, den privilegierten Fischhandel nach außerhalb durchzuführen. |
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(geb. 14.08.1937 in Dresden)
26.10.2003 - 31.05.2009 in der Stadtverordnetenversammlung Wriezen (PDS-Mandat). |
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(01.07.41 in Heidelberg)
Der seit Ostern 1990 im Oderbruch (Bad Freienwalde) ansässige, für die "Märkische Oderzeitung" als Lokalreporter für Wriezen tätige und am Dialekt leicht zu erkennende Schwabe hat sich im Einzelfall nicht immer die Zustimmung aller Leser, aber insgesamt Anerkennung in der Bürgerschaft erworben.
Seit 2003 redaktionell "versetzt" in andere MOZ-Gefilde. |
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(geb. am 24.10.1926 in Wriezen.)
Zunächst besuchte er hier die Volksschule.
Als Hitlerjunge aktive Mitwirkung in der Jugendfeuerwehr Wriezen (Foto oben).
Nach Schulbesuch eine Lehre als Autoschlosser bei Karl Thormann in der Wilhelmstraße und danach wurde er zum Reichsarbeitsdienst nach Bromberg (Polen) eingezogen.
Seine Militärzeit verbrachte er als Panzerjäger zunächst in Spremberg bevor er nach in Italien an die Front geschickt wurde.
1944: Im September in San Marino englische Kriegsgefangenschaft und von dort nach Ägypten transportiert. Die Zeit vertrieb er sich dort mit zeichnerischen Übungen.
1948: Nach 4 Jahren wurde ich entlassen und kehrte nach Wriezen zurück. Als das Talent für die Malerei erkannte wurde, bewarb sich Erwin Ross als Plakatmaler bei der Konsumgenossenschaft Eberswalde. Bilder von Marx, Lenin, Stalin und verschiedene politische Losungen waren das Alltagsgeschäft.
Seine Plakate und Bilder wurden der Obrigkeit bald zu erotisch. (Bei der Fisch-Werbung in den Konsum-Läden hatten seine Meernixen für den sozialistischen Geschmack zu viele Rundungen...)
1955 Nach einer Verwarnung wegen seiner freizügigen Maltechnik durch einen Funktionär ging er deshalb nach Hamburg und arbeitete dort als Hafenarbeiter.
1956 richtete Erwin Ross in einem ehemaligen Fischladen auf der Großen Freiheit sein Maleratelier ein und machte sich als PIN-UP-Maler und Innenausstatter selbständig.
Viele Kiez-Etablissements wurden komplett von ihm entworfen und gestaltet.
1962: Kiez-Größe Manfred Weißleder plante einen Musikladen für junge Leute auf der Großen Freiheit. Natürlich war da wieder Erwins Kunst gefragt. Er malte eine Wolkenkratzer-Skyline als Bühnenhintergrund im "Star-Club". Vor diesem Bühnenbild begannen etliche Weltkarieren. Vier Musiker aus dieser Zeit sind heute noch als die "Beatles" bekannt (Ringo schuldet Erwin noch immer ein paar Mark, da er den Schriftzug auf dem Schlagzeug nur angezahlt hatte ...).
Gegen Ende der 60-er Jahre begann die große Zeit von Erwin Ross. Erotische Darstellung wurden erstmals auf der Straße gezeigt. Da sein Malstil das Erscheinungsbild des Hamburger Kiez über Jahrzehnte mitgeprägt hat, nennt man ihn in Hamburg liebevoll den "Rubens von der Reeperbahn".
Bis zum heutigen Tag ist Erwin Ross noch immer aktiv und hat als Rentner ein kleines Atelier mit Galerie in Hamburg-Eimsbüttel.
Seiner Heimatstadt Wriezen war und ist der Maler noch immer sehr verbunden, da er hier noch viele Verwandte und Bekannte hat.
1997 Zum Stadtjubiläum stiftete er eine Gemälde der ehem. Marienkirche dem Stadtmuseum.
www.wopersnow.de/e.ross
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(geb. 02.11.1964 in Wriezen)
Am 26.10.2003 in die Stadtverordnetenversammlung Wriezen (PDS-Mandat) gewählt.
Strafkammerschöffe am Landgericht Frankfurt/O. vom 01.01.2005-31.12.2008 |
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2003 Als Teil der Gemeinde Wriezener Höhe Ortsteil Haselberg seit dem 23. Oktober in die Stadt Wriezen eingemeindet. |
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1815 Der Neubürger Heinrich Strehlow aus Braunhirschen bei Wien eröffnete allhier eine Saffianfabrik. |
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Was würden Sie sagen, wenn ein fremder Mann ihr Grundstück beträte und mit einem Spaten anfinge, in Hof, Haus und Garten herumzuwühlen. So aber machten es zu alten Zeiten die Salpetersieder.
1614: Der Salpetersieder war früher für den Landmann ein gefürchteter Gast. Er riß fast überall den Boden auf, um für den Landesherren die darunter befindliche Erde auszulaugen. Unser Salpeter wird so aus der Erde gekratzelt, ausgelaugt und gesotten. Um ein solches Gewerbe handelt es sich, wenn im Kirchenbuch vom Salpetersieder Simon Rudow geschrieben steht.
1640: Salpetersiedereien gab es nur in Golzow und die von Johannes Rothmann in Wriezen. Salpeter wurde vornehmlich zur Herstellung von Schießpulver benötigt und die Salpetersieder durften außer auf Kirchhöfen, Glockentürmen und Rittergütern überall tätig werden. "Unser Salpeter wird aus gemeiner Erde, so aus alten Schafställen, andren Ställen, Kellern, Mauerschutt, Kehrrichten und dergleichen Orten gegraben. Selbst die Dielen in den Wohnstuben der Bauern- und Kosättenhöfe wurden aufgerissen. Es kam deshalb nicht selten zu Gewalttaten auf beiden Seiten. Der Landesherr stellte die Behinderung der Arbeit der Sieder unter strenge Strafe. Im Export (wegen Geldsmangel in der Staatskasse) wurde für einen Zentner Salpeter 20 Taler gezahlt. Der Sieder erhielt jedoch nur 13 Taler, wovon noch Steuern und Abgaben zu entrichten waren. Eine Salpetersiederei umfasste im Höchstfall 2 Kessel, 4 Knechte und 4 Pferde. Dann konnte sie etwa 20 Zentner im Jahr produzieren.
1655: Rothmann verstarb und seine Frau bat unterm 12. Mai mit Brief an den kurfürstlichen Landesherrn, den Kredit von 130 Talern zu erlassen, der für die Gerätschaften aufgenommen wurde. |
| Sanitätskolonne, Freiwillige |
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Am 28.10.1906 gründen 40 Bürger die Freiwillige Sanitätskolonne.
1917 Durch eine Spende von Frl. Marie Arend kann der Sanitätskolonne ein Sanitätswagen für Pferdebespannung beschafft werden.
10.05.1925: Fahnenweihe der Sanitäts-kolonne
1929: Die Sanitätskolonne erhielt ein Krankenauto. |
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Im Jahre 1602 wird Dr. Christian Schiele als erster Doktor der Medizin benannt. Davor wurden gesundheitliche Betreuungsaufgaben vorwiegend vom Kloster Altfriedland wahrgenommen. Seitdem befanden sich ständig praktizierende Ärzte in der Stadt. |
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seit 1995 Mitglied des Freundeskreises der Freiwilligen Feuerwehr Wriezen > Humpentafel |
| Schmorell, Hans, Dr. med. |
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geb. am 12.12.1897 in Memel. Im Alter von 17 Jahren Teilnehmer am 1. Weltkrieg. Nach Flucht aus französischer Gefangenschaft Studium der Medizin in Königsberg / Ostpr. und Greifswald. Ausbildung zum Facharzt für Chirurgie und Gynäkologie. Assistenzarzt in Schwelm (Westfalen). Kam 1935 als Chefarzt des Krankenhauses nach Wriezen. Besondere Verdienste erwarb sich Dr. Schmorell bei der Versorgung der Bevölkerung während und nach den Kriegstagen 1945 und bei den ersten Planungen für den Bau eines neuen Krankenhauses. Einer drohenden Verhaftung entzog er sich 1953 durch die Flucht in den Westen, war Oberarzt in Kirchheim-Teck und verstarb am 13.09.1960. Sein Grab befindet sich auf dem Friedhof in Wriezen. |
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(geb. 13.12.1923 in Wilhelmsfelde - gest. 27.08.2010 in Wriezen)
Über Jahrzehnte verdienstvoller Funktionär im Fußballsport der Stadt. |
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Mitglied des Freundeskreises der Freiwilligen Feuerwehr Wriezen > Humpentafel |
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1911 Wie in ganz Preußen wurde auch in Wriezen ab dem 26. September die Dauer einer Schulstunde auf 45 Minuten reduziert. |
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Schulzendorf, nur wenige Kilometer von Wriezen entfernt auf der Höhe des Barnim gelegen, war ein altes Lehen der Familie von Pfuel, die dort bereits im ersten Drittel des 15. Jahrhunderts nachweisbar ist. Einer der Pfuels hat auch das geräumige Schloß gebaut.
Das Landbuch Kaiser Karls IV. berichtet 1375, dass Schulzendorf 60 Hufen umfasse und das ganze Dorf dem Heyno v. Eichendorff gehöre. Der Besitz der Eichendorffs wurde dann von denen von Pfuel abgelöst. Diese verkauften ihn an den Gutsbesitzer Wilhelm Ribbach. Das Gut hatte einen Flächeninhalt von 817,9 ha. Auf seiner Feldmark wurde 1849 das Vorwerk Marienberg angelegt.
Bemerkenswert ist auf Schulzendorfer Gebiet die Wüstung Kaprow, eine ehemals im Wasser gelegene wendische Niederlassung. In dem Güterbestätigungsbrief für das Kloster Friedland (13. November 1300) wurden diesem auch 3 Talente vom "Felde Kaprow" überwiesen und 1536 wurde der Familie von Pfuel "Schulzendorf samt des Kapros" als Lehn gegeben.
Die Dreifelderwirtschaft war hier schon 1817, nachdem die Separation durchgeführt war, in die Schlagwirtschaft umgewandelt worden.
Die imposante aus dem 13. Jahrhundert stammende Feldsteinkirche mit dem mächtigen Turm ist eine der schönsten des ganzen Barnimlandes.
1998 Als Gemeinde seit dem 1. Januar in die Stadt Wriezen eingemeindet.
2001 Die Haushalte wurden mit an das zentrale Abwassernetz angeschlossen, welches an die Kläranlage in Wriezen ableitet. |
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(geb. 07.05.1937 in Breslau)
26.10.2003 - 28.09.2008 Ortsbürgermeisterin von Eichwerder und UWG-Stadtverordnete zu Wriezen.
28.09.2008 als UWG-Stadtverordnete wiedergewählt. |
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Mitglied des Freundeskreises der Freiwilligen Feuerwehr Wriezen > Humpentafel |
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1637: Der schwedische General Band ließ eine Schanze im Norden der Stadt errichten (Heute mit Rubinien bestanden am Ende der Max-Lieber-Str.) |
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Mitglied des Freundeskreises der Freiwilligen Feuerwehr Wriezen > Humpentafel |
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Mitglied des Freundeskreises der Freiwilligen Feuerwehr Wriezen > Humpentafel |
| Schützengilde 1585 Wriezen |
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1585 erhielt die Wriezener Schützengilde ein Privileg durch Kurfürst Johann Georg. Die Gilde bestand zu dieser Zeit aus wehrhaften Männern, denen die Verteidigung der Stadt übertragen wurde. Dafür erhielten die Mitglieder eine Steuerbefreiung.
1587 bekam die Gilde eine Ordnung durch den Rat der Stadt, in der die Rechte und Pflichten festgelegt wurden.
Aus dem Jahre 1621 existiert eine Rechnung, die besagt, daß das jährliche "Pfingstschießen" ein großes Volksfest war. Zur Gilde gehörten damals 21 Schützenbrüder. In diesem Protokoll wird genau der Verbrauch an Getränken und Essen aufgelistet, aber auch wer von den Schützenbrüdern die ganze und wer nur die halbe Zeche mitgehalten hat. Diese Aufzeichnung ist zugleich das älteste Mitgliederverzeichnis der Gilde und auch familiengeschichtlich besonders interessant. Das nächste erhaltene Mitgliederverzeichnis stammt aus dem Jahre 1771.
1692 erfolgte ein Neuaufbau der Gilde und 1693 wurde mit dem Aufbau des Schützenhauses begonnen.
Im Jahre 1703 wurde eine städtische Bürgermiliz eingerichtet, "mit Picken und Kurzgewehren" ausgerüstet, für die die damals aus zwei Kompanien bestehende Schützengilde den Stamm abgab.
1722 wurde die Miliz aufgelöst, die neuen Verwendungszwecke der Schützengilde im "Reglement vom 20. Mai 1722" genau geregelt, das aus 49 Paragraphen bestand und im Wortlaut noch existiert. Der Gilde hatten alle Ratspersonen anzugehören, weshalb man die Gilde mitunter auch "Ratsgilde" nannte.
Mit der Urbarmachung des Oderbruchs erhielt die Gilde ein Wiesenstück von 5 Morgen, die als "Königswiese" vom jeweiligen Schützenkönig benutzt wurde.
1795 wurde Prinz Ludwig von der Gilde mit einem "kalten Abendbrot" auf dem Rathaus bewirtet.
1833 schufen sich die Schützen eine neue Schießbahn.
1835 stiftete Friedrich Wilhelm IV. der Gilde einen Ehrenbecher.
1839 setzte die Satzung fest, daß der Schützenkönig auf Rechnung der Gildekasse 6 silberne Löffel erhielt. Eine Originalrechnung des Goldschmiedes Höft liegt noch heute vor. Ab 1841 wurde dieser Brauch durch die Lieferung einer Medaille ergänzt.
Am 31. Mai 1850 fand in Wriezen das erste Kreisschützenfest statt, die Gilde erhielt eine neue Fahne.
Am 25.01.1879 fand in Wriezen das "Viktoria Schützenfest" statt.
1882 wurde der Schießstand zum "Kuhluch" an der Freienwalder Chaussee – heute Tannensteg – verlegt.
Vom 28. Juni bis zum 1. Juli 1885 feierten die Wriezener Schützen ihr 300-jähriges Jubiläum, die Jubelfeier zum 325-jährigen Bestehen fand vom 26. bis 28. Juni 1910 statt. Von da an schweigt die Chronik.
Am 22. Mai 1991 fanden sich sechs wriezener Bürger zusammen, um den alten Traditionen entsprechend, die "Schützengilde Wriezen 1585 e.V." zu gründen. Auf der Generalversammlung im November fanden sich bereits 47 Mitglieder zusammen. Dort wurde festgelegt, jede Veranstaltung mit dem Abspielen von "Preußens Gloria" zu beginnen und mit der "Märkischen Heide" zu beenden. Die Farben Schwarz-Weiß-Gold und Silber wurden als Gildefarben festgelegt. Bereits hier ging es um den Aufbau einer Trainingsstätte, die sich die Mitglieder in den vergangenen Jahren aus eigener Kraft schufen und die heute einen Wert von ca. 250 000 Mark darstellt. Die Gilde hat heute 54 Mitglieder, unterhält enge Beziehungen zur Schützengilde Vevais und hat sich die Organisierung neuer Schützenfeste auf ihre Fahnen geschrieben. Als Mitglied des Brandenburgischen Schützenbundes genießt sie ein hohes Ansehen.
(Dr. Jörg Kritzler – Stadtchronist – April 2001) |
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(geb. 11.09.1951 in Reichenow)
Seit dem 26.10.2003 FDP-Stadtverordneter zu Wriezen. |
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(geb. 08.12.56 in Wriezen)
seit 1995 Mitglied des Freundeskreises der Freiwilligen Feuerwehr Wriezen > Humpentafel |
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(geb. 17.12.1954 in Rostock)
kam als Lehrer 1975 nach Wriezen an die S.-Allende-Oberschule. Bürgermeister der Stadt vom 6. Mai 1989 bis 31. August 1993 und ab 3. Januar 1994. |
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(geb. 23.06.59 in Großenehrich)
Mitglied des Freundeskreises der Freiwilligen Feuerwehr Wriezen > Humpentafel |
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Am 4. Juni 1992 eröffnete die Apothekerin Birgit Rohde die 2. Apotheke in der Stadt in der Wilhelmstrasse 24 und übergab sie 2005 an den Apotheker Klaus-Dieter Repke. |
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(geb. 12.06.59 in Wriezen)
seit 1995 Mitglied des Freundeskreises der Freiwilligen Feuerwehr Wriezen > Humpentafel |
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1877 Gründung einer Großdestillation und Essigfabrik durch W. A. Müller |
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(geb.27.02.39 in Birkweiler)
seit 1995 Mitglied des Freundeskreises der Freiwilligen Feuerwehr Wriezen > Humpentafel |
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Die Stadt Wriezen unterhält eine Partnerschaft zum polnischen Meszkowice (Bärwalde). Die Stadt Meszkowice ist etwa in gleicher Entfernung wie Wriezen von der Oder am jenseitigen Ufer des Flusses gelegen. +++ Außerhalb des Rahmens einer offiziellen Städtepartnerschaft werden enge Kontakte zur Stadt Wipperfürth im Oberbergischen (nahe Köln) gepflegt. |
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1871 erhielt der Reporter Henry Morton Stanley den Auftrag, den damals als verschollen geltenden Arzt und Missionar, Dr. David Livingstone zu finden. Stanley bewältigte diese Strecke unter großen Strapazen und mit vielen Entbehrungen in 236 Tagen.
Nach dem heutigen Wissensstand wurde die Strecke von Henry Morton Stanley von Sansibar/Bagamoyo (Tansania) nach Ujiji/Kigoma (am Tanganyika See) auf dem Festland noch nicht nachvollzogen. Es galt, die alte Karawanenstraße-Handelsroute, den Weg des Sklavenhandels und Elfenbeins nach nunmehr über 100 Jahren noch einmal zu gehen.
2000 : Stanley-Tour in 36 Tagen
Seit 1997 wurde an dieser Route gearbeitet und 2000 begann ab 2. Augusthälfte /Trockenzeit ist notwendig/ die Expedition. Teilnehmer waren Karl-Otto Pietsch (Bliesdorf), Axel und Conrad Philipps (Wriezen), ein Fahrer und ein junger Afrikaner aus Dar es Salaam. Von Sansibar aus per Dhau zum afrikanischen, auf Straßen, Pisten, mit der Deutsch-Ostafrikanischen Mittellandbahn, vielleicht auch streckenweise mit dem Esel, wurde der Weg vom Indischen Ozean bis ins Zentrale Afrika nachvollzogen. Wir wollen es in 36 Tagen nach dem Stanley-Tagebuch versuchen. Die Teilnehmer: "Sollten wir es schaffen, sind wir glücklich darüber. Sollten wir es nicht schaffen, dann wird Vernunft vor Leichtsinn entschieden haben."
Sie haben es geschafft ! |
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(geb. 27.08.63 in Neubrandenburg)
seit 1995 Mitglied des Freundeskreises der Freiwilligen Feuerwehr Wriezen > Humpentafel |
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(geb. 07.02.42 in Tinnwalde)
seit 1995 Mitglied des Freundeskreises der Freiwilligen Feuerwehr Wriezen > Humpentafel |
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Geb. am 15.Januar 1836 in Wriezen, gest. am 18. August 1921 in Berlin. Studierte Geschichte, Philosophie und Philologie. Lebte als freier Schriftsteller in Storkow, Sachsen und Berlin. Schrieb zahlreiche Theaterstücke. |
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Alte Brennerei, Alter Biesdorfer Weg, Alter Brauhof, Altgaul, Altkietz, Altwriezen, Alwin-Walter-Strasse, Am Alten Sportplatz, Am Bahnhof, Am Bliesdorfer Kanal, Am Damm, Am Hafen, Am Hang, Am Pfuhl, Am Schützenplatz, August-Bebel-Strasse, August-Ellinger-Strasse, Ausbau, Badegasse, Bahnhofstrasse, Beauregard, Berliner Berg, Biesdorfer Dorfstrasse, Biesdorfer Landstrasse, Biesdorfer Siedlung, Biesdorfer Weg, Bliesdorfer Weg, Brauergasse, Dorfplatz, Dorfstrasse, Eberswalder Strasse, Eichwerder, Eisenbahnstrasse, Ernst-Thälmann-Strasse, Feldgasse, Feldstrasse, Feuerwehrgasse, Fischerstrasse, Frankenfelder Weg, Frankfurter Chaussee, Frankfurter Strasse, Friedrich-Engels-Strasse, Friedrich-Fröbel-Strasse, Friedrichstrasse, Freienwalder Strasse, Gartenstrasse, Gartenweg, Grosse Kirchstrasse, Grünstrasse, Gutshof, Harnekoper Strasse, Harnekoper Weg, Hauptstrasse, Heideweg, Heinrich-Lehmpuhl-Strasse, Heimstättenstrasse, Hermann-Engel-Strasse, Hohlweg, Homburgshöhe, Hospitalstrasse, Hückelsgasse, Im Winkel, Jäckelsbruch, Jägerstrasse, Kanalstrasse, Karl-Marx-Strasse, Kastanienweg, Kiefernweg, Kirchhofstrasse, Kleinbahnhof, Kleine Kirchstrasse, Krausenstrasse, Kurzer Weg, Landhof, Leiststrasse, Lindenstrasse, Lüdersdorfer Dorfstrasse, Lüdersdorfer Strasse, Lüdersdorfer Weg, Magazinstrasse, Mahlerstrasse, Mariannenhof, Marienberg, Markt, Mauerstrasse, Max-Lieber-Strasse, Max-Reimann-Strasse, Mögliner Strasse, Mögliner Weg, Mühle, Neugaul, Neugauler Strasse, Oderstrasse, Odervorstadt, Parkstrasse, Pflasterstrasse, Poetensteig, Poststrasse, Rädikow, Rathsdorf, Ratsstrasse, Robert-Jänicke-Strasse, Rondeeler Weg, Rudolf-Breitscheid-Strasse, Saarstrasse, Schäferhof, Scheunenweg, Schulzendorfer Siedlung, Schulzendorfer Strasse, Schützenstrasse, Siedlungsweg, Sonnenburger Weg, Sonnenburger Strasse, Steuerstrasse, Thöringswerder, Vevaiser Weg, Weidenweg, Wiesenstrasse, Wilhelm-Hirchert-Strasse, Wilhelmstrasse, Wirtschaftshof, Wriezener Strasse, Ziegenfarm, Zum Rondell und Zum Sprintberg |
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Seiner Königlichen Majestät bestallter Marschkommissarius kam 1748 nach Wriezen, erwarb 1756 eine Wirtschaft in Altkietz und wurde 1769 erster Deichhauptmann des Oderbruchs. |
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1630 Im dreißigjährigen Krieg offizielles Begleitkommando der Stadt, welches den Frachtwagen oder herrschaftlichen Wagen das Geleit zu geben hatte. Im Juli mussten sie dem Kurfürsten bereitgestellt werden, damit er nach der Hirchfeist das Jagdzeug fortbringen könne.
1636 Am 3.8. befielt der Kurfürst Georg Wilhelm die Stadtpferde nach Berlin zum Hofmarschall. Seine Gemahlin wolle eine Reise nach "unserem Herzogtum Preußen" machen. |
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Mitglied des Freundeskreises der Freiwilligen Feuerwehr Wriezen > Humpentafel |
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1842: Von Wilhelm Mahlitz, Urgroßvater der heutigen Besitzerin Gudrun Wendt, wurde das Taubenhaus (das Datum wurde der Wetterfahne entnommen) als zweistöckiges Ziegel- und Lehmfachwerkhaus errichtet. Es diente dem Zweck, der Name sagt es, der Taubenhaltung.
1989: Das Gebäude wird unter Denkmalschutz gestellt.
1993-95: Originalgetreue Rekonstruktion, wobei Türen und Fenster im ursprünglichen Zustand erhalten wurden.
1995: Bis heute dient das Taubenhaus als Ferienunterkunft. |
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Geb. am 6. August 1828 im Wriezener Ortsteil Lüdersdorf, gest. am 13. Dezember 1906 in Gießen. Professor der Landwirtschaft in Berlin und ordentlicher Professor in Gießen. Enkel des Begründers der wissenschaftlichen Landwirtschaftskunde. |
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Generalleutnant und Kommandeur des 1. Eskadron der Zastrow-Dragoner. Geb. am 5. September 1721 vermutlich am Schlemmin , verstarb am. 27. Juni 1793.in Wriezen. Zeichnete sich besonders in den Schlesischen Kriegen und im Siebenjährigen Krieg aus. Sein Grabmal befindet sich auf dem unteren Teil des Friedhofes. |
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1764 wurde der Ortsname erstmals erwähnt.
1858 Eingemeindung nach Eichwerder
1867 Relativ spät und deshalb hochmodern wird die Zuckerfabrik Thöringswerder erbaut.
1998 Als Ortsteil der Gemeinde Eichwerder seit dem 1. Januar in die Stadt Wriezen eingemeindet. |
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1606: Hans Preßel wurde von Joachim Merten erschossen, wofür letzterer am Montag nach Invocavit enthauptet wurde.
1607: wird ein Mägdlein enthauptet, "weil es dem jungen Balbierer das Haus angestecket".
1609: Am 19.05. sind Bruder und Schwester gerichtet worden wegen ihres Diebstahls.
1611: Am 15.11. ist Jacob Schütze enthauptet worden, warum ist nicht zu ersehen.
1641: Gegen die Übergriffe der Kürfürstlichen Regimenter wehrte sich der Rat z.B. mit Gewalt. Z.B. wurde der Leutnant Joachim Ernst von Zernikow mit fünf seiner Reiter wegen Straßenraub festgenommen. Bei "angelegter mäßiger Pein" gestanden sie weitere Straftaten, z.B. "hauten sie Bürger Ebel eine tiefe Wunde über den Kopf". Im November wurden alle als Straßenräuber vor dem Berlinischen Rathaus mit dem Schwert gerichtet.
1692: Am 16.2. wird der Leutnant Dobbesin exekutiert, weil er den Kossäten von Platkow, Jürgen Fuchsen erstochen hat. |
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(geb. 23.07.1952 in Karlsbiese)
Seit dem 26.10.2003 CDU-Stadtverordneter zu Wriezen. |
| Tourismusverein Oderbruch-Wriezen |
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18.08.2004: Die Gründung wurde um 9 Uhr im Landgasthof "Zum Alten Fritz" in Altlewin vollzogen. |
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1816 Nördlich des Schützenhauses errichtete der neugegründete Turnverein einen Turnplatz s. Jahn Später nutzte die Garnison diesen als Exerzierplatz. (heute unterer Schützenplatz)
1848 "Das Betreten des Turnplatzes ohne besondere Erlaubnis ist einem Jeden bei gr. Geld- und verhältnismäßiger Arreststrafe untersagt, und solches den Turnern auch nur während der Unterrichtsstunden gestattet.
Der Magistrat
Wriezen, den 10. Mai 1848" |
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1605: Die Hausflächen wurden vom Tüncher gekalkt. Später wurden die weißen Flächen mit farbigem Schmuck ausgemalt, das Malerhandwerk entwickelte sich. |
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1621: Erste Erwähnung einer Gilde. Stirbt ein Angehöriger der Töpferzunft, so sollen ihn die sämtlichen Gesellen zu Grabe tragen, „ihn zuscharren helfen und in den gemeinsamen Kasten ein jeder, der zum Begräbnis gehet, 3 Pfennig stecken und bis wieder vor die Tür des Hauses, da der Tote ausgetragen worden, die betrübten Freunde begleiten. Wer dies nicht tut, soll 6 Pfennig in die Lade tun.“
1623: Als erster Töpfer namentlich genannt wird im Kirchenbuch Hans Mietke
1852: Das Verzeichnis der Wriezener Innungen vom 18.4. benannte 7 Stadtmeister und - Landmeister. 1887: Die Innung hatte 13 Mitglieder |
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Geb. am 21. Januar 1859 in Wriezen, gest. am 16. Juni 1906 in Nikolassee. Musikgeschichtsforscher, Ehrenmitglied der Königlichen Akademie zu Florenz. |
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von Wriezen, schrieb 1269 einen schönen Codex „Sassenspiegel“. |
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1980 Am 08.06. wird der Wanderweg am Tannensteg eröffnet. Er ist etwa drei Kilometer lang und teilt sich nach etwa einem Kilometer in einen Sommer- und Winterwanderweg auf. Im Winter geht der Spaziergang über den Kuhberg zum Stadtsee an der Malzmühle zurück. Der Sommerwanderweg kommt am ehem. Itritz, am Waldbad, an der Kleinen Mühle vorbei und endet am Stadtsee.
Der erste Teil des Wanderweges ist gleichzeitig ein Lehrpfad. Auf diesem sind ca. 30 Bäume und 20 Sträucher zu sehen, die mit Hinweisschildern versehen sind auf denen der übliche deutsche Name, der lateinische Name und der Trivialname steht. Im Telegrammstil wird auf Besonderheiten der Pflanze hingewiesen.
(s.a. Zweibeinige Kiefer) |
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1969: Am 23.04. Beschluss, eine Ausschreibung für einen Wettbewerb für ein neues Wappen durchzuführen. Am 17. September wählt eine Jury aus 25 Vorschlägen den abgebildeten Entwurf – Siegprämie 150 Mark - aus. Wriezen erhält gemäß Beschluss der Stadtverordnetenversammlung ein neues, das noch heute gebräuchliche Wappen, welches der Wriezener Lehrer Sasse, Klaus entwarf. Die beiden oberen Felder versinnbildlichten die Vergangenheit, die beiden unteren die Gegenwart. Der Schlüssel deutet auf die Verleihung der Stadtrechte hin, der Hecht auf die bedeutende Zunft der Hechtreißer und den privilegierten Fischhandel. In den unteren Feldern symbolisieren die Feder das landwirtschaftliche Zentrum mit z.B. Entenzucht und Geflügelproduktion und der Schraubenschlüssel die in der Stadt ansässigen Betriebe des Handwerks und Kleinindustrie. Im silbernen Herzschild verblieb der rote brandenburgische-askanische Adler. |
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19,6 dH (Trinkwassernetz) |
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Trinkwasserpreis 1,38 €/m3 ++++ Grundpreis Hauswasserzähler Qn 2,5 = 46,02 €/a, Wasserzähler Qn 6 = 61,36 €/a und Wasserzähler Qn 10 = 76,69 €/a (Alle Preise zuzüglich 7 % Mehrwertsteuer) |
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Die ältesten Brunnenbauer waren die Wasserpötter. 1646 Erster namentlich genannter war in Wriezen Zambuß Dücker. Es gab Pütten- oder Ziehbrunnen (Winde mit Eimer und einer großen Bütte, in die das Wasser gegossen wurde) und Radbrunnen (Rad und Strick. Diese Brunnen waren durch architektonisch schöne Überdachungen geschützt.). |
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Immer freitags ab 9 Uhr auf dem Marktplatz/Wilhelmstrasse |
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1816-1836 Der Wohltätigkeitsverein, von dem verstorbenen Syndikus und Justiz-Commissarius Blumenthal 1816 gestiftet, hatte durch jährliche Beiträge Arme während des Winters mit Brennholz zu unterstützen. Der Kaufmann F.W. Paetsch führte die Rechnung über die Einnahme und Ausgabe und legte selbige am Jahresschluß öffentlich vor. In den 20-er Jahren wurden 5.275 Taler 8 Groschen und 2 Pfennige eingenommen und 4.383 Taler 2 Groschen und 4 Pfennige ausgegeben. |
| Wohnungsbaugenossenschaft |
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Die Umfirmierung der > Arbeiter-Wohnungsbaugenossenschaft zur Wohnungsbaugenossenschaft Wriezen 1959 e.G. erfolgte am 20.9.1990. Zu diesem Zeitpunkt hatte die Genossenschaft 187 Mitglieder. Heute liegt diese Zahl bei etwa 260. Die Wohnungsbaugenossenschaft hat derzeit 3 Angestellte in der Geschäftsstelle Jägerstraße. Die Vorstandsvorsitzende ist seit 2001 Frau Anneliese Kuhn. |
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(geb. am 1. April 1919 – gest. 23. Oktober 2001 in Wriezen)
In Stettin geboren und aufgewachsen, verschlug es ihn 1944 als Funker in das Wriezener Weidengehege, wo er seinen soldatischen Dienst tat und – es gab wohl nicht nur den Dienst – die junge Wriezenerin Anneliese Urban kennen- und liebenlernte. Das Kriegsende und die Gefangenschaft überlebend, der alten Heimat beraubt und ein liebend Herz in Wriezen wissend, führte ihn sein Weg ebenda genau wieder hin.
Wie viele seiner Generation um einige Illusionen ärmer und vor einem Scherbenhaufen – oder sagt man in Wriezen besser "vor einem Berg von Ruinen" – stehend, galt es das alltägliche Leben und Zukunftsperspektiven zu meistern. Letztere sah Gerhard Wolff in einem Lehramt und so wurde er ab 1. Februar 1946 Neulehrer mit der Fachrichtung Chemie/Physik. Seinen liebevollen, ihn sein weiteres Leben begleitenden Spitznamen "Lupus" erhielt er 1949, als er auch Latein unterrichtete. 1950 kommissarischer Direktor der Wriezener Oberschule im Aufbau galt sein besonderer Stolz immer seinen ersten Schülern, die er 1953 in den Fächern Chemie und Physik in das Abitur in Wriezen führte. Viele Begebenheiten und Anekdoten ließen sich aus 38 Dienstjahren berichten, von denen er immer sagte, die Freude am Beruf – den er als Berufung verstand – habe stets überwogen. Dies mag wohl auch der Grund sein, weshalb ihm für seine engagierte Tätigkeit der Ehrentitel eines Studienrates verliehen wurde.
In seiner liberalen Partei stand er seinen Mann und war mit deren Mandat über viele Jahre Wriezener Stadtverordneter. Die 1984 erfolgte Pensionierung bedeute für ihn nicht Ruhestand, sondern weiterhin öffentliches Engagement und verfügbare Zeit für eine stille Passion: Die Geschichte der Stadt Wriezen. Als Orts- bzw. Stadtchronist hat er wesentlichen Anteil an dem Aufspüren von Verborgenem und der Archivierung von Vorhandenem. Unvergessen sind seine öffentlichen Vorträge zur Stadtgeschichte, in denen er nicht nur Wissenswertes aus vergangenen Jahrhunderten, sondern als Zeitzeuge auch eigene Erfahrungen gern einbrachte. Und hin und wieder konnte er, der eine humanistische Bildung und Erziehung erfahren hatte, sich einen kleinen, kritischen Hinweis auf den heutzutage sorglosen Umgang mit unserer deutschen Sprache nicht versagen.
Die Stadt Wriezen ehrte Gerhard Wolff für seine Verdienste mit der Ehrenurkunde und der Eintragung in das "Goldene Buch der Stadt Wriezen". |
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erste Erwähnung 1405
(Freischlächterei) Während die abgebildeten Häuser durchweg nach dem großen Stadtbrand von 1664, die meisten sicher erst viel später, gebaut wurden, stammt die Bezeichnung Wurthof aus dem Mittelalter.
Hans, der Worstmekere: Wenn ein Bürger den Wursthof in Anspruch nahm, durfte ihm dort nicht mehr als der sonst übliche Schlachterlohn abverlangt werden. Später werden weitere Freischlächter genannt, die vermutlich die Nachfolger des Meister Hans gewesen. Als Wursthof wird ein Gelände zwischen Oderstraße und Kanalstraße bezeichnet, auf dem sich spätestens im 14 Jahrhundert ein Schlachthof im städtischem Besitz befand. Später ging der Name auf eine Verbindungsstrasse zwischen Oderstraße und Jägerstraße über, die nicht mehr vorhanden ist.
2002 Straßenbezeichnung im OT Wriezen zwischen Oderstraße und Kanalstraße an der ehem. Malzfabrik |
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Yad-Vashem Am Stadtrand von Jerusalem, auf dem Herzl - Berg liegt die Gedenkstätte "Yad Vashem", zum Gedächtnis an die sechs Millionen Juden, die von den Nazis umgebracht wurden. Hier sind auf hochragenden Kalksteinblöcken, geordnet nach geographischer Lage, die Namen der jüdischen Gemeinden eingemeißelt, die in der Nazizeit ausgelöscht worden sind. Auf einem dieser Kalksteinfelsen ist auch der Name Wriezen zu lesen. |
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1958: Aus dem Verzeichnis der Zeltplätze im Kreis geht hervor, dass Wriezen auch einen Zeltplatz besaß: An den ehem. Karpfenteichen auf kleinen Oedländereien, 1 km nördlich Landhof. (Trinkwasser aus stark fließender Quelle 100 m westlich des 1. Karpfenteiches von 4 Quellen -, wenn man von der Landstraße Wriezen-Biesdorf kommt, gleich bei der kleinen Brücke, oder aus der Quelle am bewaldeten Hang hinter dem 3. Karpfenteich / keine Badegelegenheit, weil Teiche sehr verkrautet / Ruhige Lage / Weite Fernsicht von umgebenen Höhen ins Bruch / Verpflegungsmöglichkeiten nur Wriezen 30 min. / Bahnverbindung Bahnhof oder Bus |
| Zuckerfabrik Thöringswerder |
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1994 Die letzte Kampagne und damit das AUS für den Zuckerstandort Eichwerder
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Die 123-jährige Kiefer stand ursprünglich in der Nähe von Altgaul. Zwei völlig voneinander getrennte Kiefern haben sich etwa im Alter von 15 Jahren in drei Meter Höhe vereint und wuchsen als ein Stamm weiter. Der Stamm ist von der Verbindungsstelle an stärker, weist an der Schnittstelle in 5 Meter Höhe nur einen Kern auf. Der heute noch trockene Stummel des schwächeren Beines der Kiefer am oberen Ende lässt den Schluss zu, dass über einen Seitenast die Verbindung zustande kam. Der Holzfäller Karau hat nach dem Sturm 1977 das umgeworfene Naturdenkmal vorsichtig abgeschnitten. Es wurde imprägniert und vom Betonwerk Wriezen am heutigen Standort am Stadtsee aufgestellt und bildet den Anfangspunkt des Familienwanderweges Tannensteg. |
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1824 Der Neubürger Fabrikant Wentzel, bisher Berlin, eröffnete eine Zwirnfabrik. |
| Zwischengenossenschftliche Bauorganisation Wriezen |
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1962 gegründet am 21. September |
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