Freundschaft zwischen Wriezen und Hachioji weiter gestärkt

12.​10.​2026

Am 9. Oktober begrüßte Bürgermeister Karsten Ilm eine Delegation aus Wriezens japanischer Freundschaftsstadt Hachioji. Angeführt wurde die Delegation von Bürgermeister Shiyake. Auch der stellvertretende Botschafter der japanischen Botschaft in Berlin, Herr Machida, nahm an dem Besuch teil. Anlass war die Gedenkfeier zum Geburtstag des Wriezener Ehrenbürgers Dr. Koyenuma.

 

Im Anschluss an die Gedenkfeier besuchte die Delegation die Villa Blunk. Im Mittelpunkt stand die Förderung des künstlerischen Austauschs. Gemeinsam wurden Möglichkeiten für weitere Begegnungen und zukünftige Kunstprojekte ausgelotet.

Ein besonderer Höhepunkt war neben dem Empfang im Rathaus, der ehemaligen Wirkungsstätte Koyenumas, die Erneuerung der Freundschaftsvereinbarung zwischen Wriezen und Hachioji anlässlich des zehnjährigen Jubiläums der Städtefreundschaft. Beide Städte erneuerten damit ihren Willen, die partnerschaftlichen Beziehungen weiter zu pflegen und neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit zu erschließen. Zudem trugen sich die Gäste in das Goldene Buch der Stadt Wriezen ein.

 

Auch die Bildung spielte eine wichtige Rolle. Beim Besuch der Evangelischen Johanniter-Schulen in Wriezen tauschten sich die Gäste mit Schulleiterin Frau Hollitzer-Bennör über weitere mögliche gemeinsame Schülerprojekte aus. Solche Kooperationen bieten die Chance, junge Menschen aus beiden Städten miteinander in Kontakt zu bringen und sich gegenseitig zu fördern.

 

Das abwechslungsreiche Rahmenprogramm ermöglichte es der Delegation, Wriezen und das Oderbruch näher kennenzulernen. Bei einem Rundflug erlebten die Gäste die weite Landschaft aus der Vogelperspektive. Im Ortsteil Haselberg bot eine gemeinsame Alpakawanderung Gelegenheit, die Region auf besondere Weise zu entdecken und persönliche Begegnungen abseits der offiziellen Termine zu erleben.

Ein weiterer Programmpunkt führte die Delegation zur Freiwilligen Feuerwehr Wriezen. Dank der Stadtwehrführung rund um Hannes Möller erhielten die Gäste Einblicke in die Arbeit der örtlichen Feuerwehr und deren technische Ausstattung. Besonderes Interesse galt einem speziell für die Waldbrandbekämpfung vorgesehenen Löschfahrzeug. Dabei bot sich auch Gelegenheit zum Austausch über die Aufgaben und Herausforderungen der örtlichen Gefahrenabwehr.

 

Neben den Besichtigungen und offiziellen Terminen standen Gespräche über konkrete Themen der zukünftigen Zusammenarbeit auf dem Programm. Im Mittelpunkt waren die Kooperation zwischen Schulen, die Förderung des Tourismus sowie Freizeit- und Erholungsangebote für Bürgerinnen und Bürger in beiden Städten.

 

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