Newsletter 1 / 2020 Evangel. Kirche

10.01.2020

Mit der Jahreslosung aus dem Markusevangelium grüße ich Sie ganz herzlich im Neuen Jahr und wünsche Ihnen Gottes reichen Segen. 

 

In unserer Gemeinde hat das Jahr mit einer schönen Aktion angefangen - dem Sternsingen. Unter dem Motto "Frieden im Libanon und weltweit" sind wieder 3 Gruppen mit Helfern in Wriezen unterwegs, um Menschen Gottes Segen zu bringen. Gesungen haben wir am 9. Januar im Rathaus, in den Johanniter-Schulen und im CVJM. Am Sonnabend werden wir gegen 10.25 Uhr im Edeka Wriezen sein und anschließend Menschen in der Stadt besuchen. Und Sonntag (12.1.) laden wir herzlich um 10 Uhr zum Sternsinger-Gottesdienst in die Ev. Kirche Wriezen ein. Mit unserer Aktion hoffen wir ein Zeichen des Glaubens zu setzen, dass Menschen berührt durch den Segen Gottes selbst zu Segensträgern werden. 

 

Die Jahreslosung lenkt in diesem Jahr den Blick auf unseren Glauben. Sie ist ein Vers aus einer Heilungsgeschichte, wo ein Vater alles tut, damit sein Sohn gesund wird. Viele Rückschläge und Enttäuschungen muss er erleiden, sein Glaube wird arg geprüft. Dann begegnet er Jesus und auch hier ist er sich nicht sicher, ob Jesus etwas vermag. Im Gespräch spricht er diesen Satz, ein Gebet: Ich glaube, hilf meinem Unglauben. 

 

Ich stelle für mich fest, dass dieses Gebet auch mein Gebet sein kann. Es gibt immer wieder Situationen, wo ich Gott nicht alles zutraue und dann diese Bitte spreche: Herr, ich möchte mehr vertrauen. Hilf mir. 

 

Mit wird dabei bewusst, dass wir öfter mehr hören sollten, was der Herr durch uns und mit uns tun möchte. Sicher habe ich Ideen und Pläne, doch sie müssen nicht Gottes Pläne sein. Dann wird sicher auch etwas, wenn ich das Meinige umsetze, aber wieviel mehr würde geschehen, wenn wir wie Jesus intensiv auf Gott hören. Er konnte heilen, weil er in dieser tiefen Verbindung mit dem Vater stand. Und er lehrt seine Jünger, es genauso zu machen und zu erleben, dass Gott handelt. 

 

Darum wünsche ich uns in diesem Jahr, dass wir zuerst Hörer und dann Täter des Wortes Gottes werden und erleben, wie er uns Heil schenkt und mit uns Reich Gottes auch hier im Oderbruch und anderswo baut. 

Gott segne Sie und stärke Ihren Glauben.

 

Ihr Pfarrer Christian Moritz